IP-TV bedeutet, Fernsehen und Video über Internet zu senden. Dafür benötigt man zum Fernseher eine Settopbox, die diese empfängt und aufbereitet. Derzeit gibt es vier Arten von IP-TV: Beim Download liegt das Videomaterial vollständig auf der Festplatte des Kunden. Der Anbieter muss also die Nutzungsrechte genau definieren - und daran scheitert dieser Typ von IP-TV meist. Video on Demand - also ein Streaming der Inhalte und deren zeitlich begrenzte Nutzung - ist die Heimkinovariante von IP-TV. Eine weitere Art des Internet-Fernsehens ist die Live-Übertragung beispielsweise von Sportveranstaltungen oder Konzerten. Hier müssen die Anbieter ausreichend Leitungskapazität zur Verfügung stellen - das ist teuer. Und es kann bei Massenveranstaltungen trotzdem schnell zur Überlastung beziehungsweise zum Ausfall der Leistung kommen. Zu guter letzt gibt es noch die 24/7-Ausstrahlung. Diese Form von IP-TV ist bisher am weitesten verbreitet und ähnelt dem normalen Fernsehprogramm.
Hansenet bietet ein derartiges Angebot unter dem Namen "Alice Home-TV" an. Die Deutsche Telekom (Halle 6,2, Stand 103) hat "T-Home" im Sortiment. Die dazugehörige Settopbox, der Media Receiver T-Home X 300T, basiert als einziger auf der Microsoft-Software Mediaroom. Noch in diesem Jahr soll eine Version der Software für die Xbox 360 herauskommen (siehe Bild unten).
Bei beiden Providern ist außerdem ein Video-on-Demand-Angebot dabei. Arcor will sein "TV plus"-Programm erst im zweiten Halbjahr 2008 deutschlandweit starten. Zurzeit läuft ein Pilotprojekt in Kassel. Doch hat die Fernsehvielfalt nicht nur Vorteile: Zwar halten sich die Gebühren mit rund 30 Euro pro Monat weitgehend in Grenzen. Die Angebote sind jedoch hauptsächlich in Großstädten und nur für Kunden des jeweiligen Netzanbieters nutzbar.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 4 von 8
Nächste Seite






