42258

24: Season 2

Die in Echtzeit gedrehte TV-Serie 24 mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle war ein solcher Erfolg, dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten ließ und nun als 7-DVD-Set erhältlich ist. Minutiös erlebt der am Fernseher bangende Zuschauer eine spannend erzählte Story, die nur so vor Cliffhangern strotzt und ihn in den Bann zieht. Den Reiz der Echtzeitserie macht aus, dass es keinerlei Rückblenden oder Zeitsprünge gibt.

Testurteil:

Spannende und kompromisslose Fortsetzung der Geschichte um Agent Jack Bauer.

Testbericht:

Die in Echtzeit gedrehte TV-Serie 24 mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle war ein solcher Erfolg, dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten ließ und nun als 7-DVD-Set erhältlich ist. Minutiös erlebt der am Fernseher bangende Zuschauer eine spannend erzählte Story, die nur so vor Cliffhangern strotzt und ihn in den Bann zieht. Den Reiz der Echtzeitserie macht aus, dass es keinerlei Rückblenden oder Zeitsprünge gibt.

Jack Bauer hat in der zweiten Staffel der Echtzeitserie 24 wieder einen verdammt harten Tag: Der Agent lebt mittlerweile zurückgezogen in einem winzigen Appartement in Los Angeles. Mit Tochter Kim hat er sich seit dem Tod seiner Frau entzweit, und von der Anti-Terror-Einheit CTU wurde er suspendiert.

Nun treten Präsident David Palmer, dem er zuvor das Leben rettete, und die NSA mit einem Einsatz an ihn heran. Bauer wird zur CTU zurückbeordert, um eine Gruppe von Terroristen zu infiltrieren. Die Finsterlinge planen, eine Atombombe in der Innenstadt von Los Angeles zu zünden.

Wer schon die erste Staffel der Serie mochte, wird auch bei der Fortsetzung der Geschichte auf seine Kosten kommen, die ebenfalls wieder in Echtzeit 24 Stunden aus Jack Bauers Leben zeigt.

Die ersten Stunden stehen voller Überraschungen, die allerdings nur ein Vorgeschmack auf die Ereignisse sind, die noch folgen werden. Es werden neue Figuren eingeführt und bekannte Charaktere wie Senator Palmer vertieft, der inzwischen ins Weiße Haus eingezogen ist.

Im Vergleich zur ersten Staffel kommt Jack Bauer diesmal um einiges dunkler und beinahe psychopathisch daher - kein Wunder nach allem, was er erlebt hat. Die eigentliche Handlung der zweiten Staffel ist um einiges realistischer angelegt als die Mord- und Entführungsgeschichte der ersten Season.

Mit der der atomaren Bedrohung durch Terroristen haben sich die Drehbuchautoren deutlich am aktuellen Weltgeschehen orientiert. Und wer von der Entführungsgeschichte um Tochter Kim in der ersten Staffel genervt war, darf aufatmen: Zwar wird Kim auch diesmal wieder entführt, doch das hat keinen Bezug zur eigentlichen Handlung - man kann unnötigen Handlungsstrang im Geiste also einfach komplett ausblenden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
42258