Um nicht in den Tiefen der Windows-Registry wühlen zu müssen, setzen Sie den MTU-Wert bequem mit dem Gratis-Tool DFÜ-Optimierer 1.20 (erhältlich in unserem Downloadbereich). DFÜ-Optimierer bietet noch weitere Tuning-Funktionen. Der RWIN-Wert beispielsweise legt fest, wie viel Byte an Daten Ihnen Internet-Server senden, bevor sie von Ihrem PC eine Empfangsbestätigung erwarten.
Bei langsamen Verbindungen sollten Sie einen niedrigen Wert wählen, damit fehlerhaft empfangene Pakete möglichst schnell erneut angefordert werden können.
Bei schnellen Verbindungen empfiehlt sich ein höherer Wert, da das ständige Senden von Bestätigungspaketen mehr Zeit kostet, als fehlerhafte Pakete erneut zu empfangen. Für Modem und ISDN sollten Sie einen Wert zwischen 2000 und 3000 Byte wählen, für DSL das Maximum, nämlich 32767 Byte.
TTL gibt an, über wie viele Netzknoten ein Paket maximal geleitet werden darf, bevor es verworfen wird. Eine Änderung dieses Werts bringt keinen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil, sie sollten es daher bei dem voreingestellten Wert belassen.
Wichtig: Wenn Sie die Zugangsart wechseln, zum Beispiel von analog zu ISDN oder DSL, oder wenn Sie sich für einen anderen Provider entscheiden, müssen Sie die Messung erneut vornehmen und die Werte mit DFÜ-Optimierer entsprechend anpassen.
Microsoft hat in das SP 2 für Windows XP eine „Wurmdrossel“ eingebaut. Dadurch, dass für das Internet-Protokoll nur noch 20 gleichzeitige Verbindungsversuche erlaubt sind, soll verhindert werden, dass ein Wurm-infizierter PC innerhalb kürzester Zeit Tausende weiterer PCs ansteckt.
Allerdings kann es passieren, dass die Wurmdrossel Tauschbörsen-Programme verlangsamt. Denn auch sie versuchen, möglichst viele Verbindungen gleichzeitig aufzubauen. Wenn Sie das Plus an Sicherheit gegen schnellere Filesharing-Downloads eintauschen möchten, erhöhen Sie den Wert „Anzahl gleichzeitiger TCP/IP-Verbindungen“ in DFÜ-Optimierer.
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