Anfang 2003 trat eine seltsame Softwarefirma namens SCO durch eine Firmenfusion und Technologie-Verkäufe auf den Markt. Diese Firma hat Silicon Valley geschockt indem sie behauptete, dass Anteile ihres Systemcodes von Linux verwendet werden. SCO, welches den Code nicht selbst eingeführt hatte, weigerte sich den betroffenen Code zu benennen, indem sie behaupteten, dass ansonsten Firmengeheimnisse veröffentlicht werden würden. SCO würde den Code nur vor Gericht veröffentlichen.
Eine Welle von Gerichtsverhandlungen folgte, unter anderem ein Verfahren mit einem Streitwert von 0,75 Milliarden Euro (1 Milliarde US-Dollar) gegen IBM. Desweiteren wurden Klagen gegen Novell, Red Hat und Daimler Chrysler geführt. Eine Zeit lang schien es sogar, dass Drittanbieter, die Linux verwendet haben für die angeblichen Schäden bei SCO haftbar gemacht werden könnten. Es gab Behauptungen, dass Microsoft in einem skrupellosem Schachzug Geld zu SCO geschleust haben soll um es finanziell bei den Gerichtsverhandlungen gegen die Konkurrenz zu unterstützen. Letztendlich sind die Gerichtsverhandlungen im Sande verlaufen, SCO ist gescheitert.
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