20 Tipps für ein flottes XP & Vista
19. Dual-Core-CPU nachinstallieren
Das hilft: Starten Sie mit den Task-Manager, und gehen Sie auf die Registerkarte „Systemleistung“. Falls Sie unter „Verlauf der CPU-Auslastung“ nur einen Graphen sehen, läuft nur ein Kern. In diesem Fall öffnen Sie den Geräte-Manager (, dann „Hardware, Geräte-Manager“) und klappen die Rubrik „Computer“ aus. Je nachdem, wie weit die Erkennung Ihrer CPU geklappt hat, steht hier entweder „ACPI-Uniprocessor-PC“ oder „ACPI-Multiprocessor-PC“. Nach einem Doppelklick auf den Eintrag öffnen Sie die Registerkarte „Treiber“ und klicken auf „Aktualisieren“. Im „Hardwareupdate-Assistenten“ wählen Sie „Nein, diesmal nicht“, „Software von einer Liste“ und „Nicht suchen, sondern den zu installierenden Treiber selbst wählen“. Dann markieren Sie „ACPI-Multiprocessor-PC“ und klicken auf „Weiter“. Nach einem Neustart sollten beide Kerne arbeiten.
Das bremst: Die Anforderungen an einen PC sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Häufig können Sie den Leistungshunger stillen, indem Sie Arbeitsspeicher nachrüsten. Dieser Weg scheidet aber aus, wenn alle Slots belegt sind.
Das hilft: Vista bietet für diese Fälle die Readyboost-Funktion an. Sie spiegelt häufig genutzte Teile der Auslagerungsdatei auf einem schnelleren USB-Stick. Für XP finden Sie eine ähnliche Funktion mit der Vollversion Eboostr 2.0 .
Readyboost einschalten: Nachdem Sie den Stick eingesteckt haben, klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste darauf und wählen „Eigenschaften, Readyboost“. Ist der Stick geeignet, aktivieren Sie die Option „Dieses Gerät verwenden“ und verschieben den Regler für den reservierten Speicher so, dass die Menge mindestens Ihrem RAM entspricht.
Eboostr nutzen: Installieren Sie das Programm, und wählen Sie nach einem Neustart den Stick und die Größe des Cache-Speichers. Nachdem der Stick den Geschwindigkeitstest bestanden hat und ihm der gewünschte Speicher zugewiesen ist, verschwindet das Tool im Systray.
Software, die nicht installiert werden muss, hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens belastet sie das System nicht, solange sie nicht läuft; zweitens lässt sie sich per USB-Stick transportieren und auch auf anderen Rechnern ausführen. Dem stehen aber auch Nachteile gegenüber: Durch die fehlende Integration ins System gibt es keine Verknüpfungen zu diesen Tools im Startmenü oder auf dem Desktop. Außerdem sind diesen Programmen natürlich auch keine Dateitypen zugeordnet.
Rufen Sie die pcwPocketTools.exe einfach auf, es erscheint ein neues Symbol im Infobereich. Klicken Sie darauf, und wählen Sie „Optionen“. Im Tool-Dialog klicken Sie auf „Update“, um die aktuellsten Versionen der Tools herunterzuladen. Danach klicken Sie erneut auf das Icon im Tray und finden alle Tools einsortiert in den Rubriken „Internet“, „Multimedia“, „Sicherheit“, „System“ und „Sonstige“.



