20 Tipps für ein flottes XP & Vista
16. Hardware für Vista testen
Das hilft: Neben 1 GB RAM sollten für eine leistungsfähige Oberfläche weitere Voraussetzungen erfüllt sein. Ob das für Ihren PC zutrifft, kontrollieren Sie mit dem Vista-Kommandozeilen-Tool Winsat. Falls Sie vorhaben, auf einem PC von XP auf Vista umzusteigen: Winsat.exe läuft auch unter XP.
Mit dem Befehl „winsat dwm“ (Desktop Window Manager) testen Sie die Aero-Tauglichkeit: Der Grafikspeicher muss mindestens 1600 MB/s verarbeiten. Der Befehl „winsat cpu -compression“ misst die Prozessorleistung und sollte wenigstens 30 MB/s melden – aktuelle Dual-Core-CPUs liegen deutlich über 100 MB/s. Um die Leistung Ihrer Festplatten zu prüfen, verwenden Sie am besten sequentielles Lesen („winsat disk -seq -read -drive c“). Wenigstens für die Windows-Partition sollte der Wert nicht unter 50 MB/s liegen.
Das bremst: Moderne Festplatten oder CD/DVD-Laufwerke übertragen Daten standardmäßig über DMA (Direct Memory Access). Der Weg über den Hauptspeicher entlastet die CPU. Sobald jedoch bei einem Laufwerk mindestens sechs DMA-Transfer-Zeitüberschreitungen oder CRC-Fehler (Cyclic Redundancy Check) auftreten, schaltet Windows das Gerät in den langsamen PIO-Modus (Programmed Input/Output). Die Folgen sind langsame Kopiervorgänge und ein System, das aufgrund der hohen CPU-Last nicht mehr flott reagieren kann.
Das hilft: Öffnen Sie den Geräte-Manager ( und dann „Hardware, Geräte-Manager“) und hier die Rubrik „IDE ATA/ATAPI-Controller“. Doppelklicken Sie auf „Primärer IDE-Kanal“ (unter Vista IDE-Kanal), und öffnen Sie „Erweiterte Einstellungen“. Sehen Sie nach, ob als Übertragungsmodus DMA aktiviert ist. Das Gleiche wiederholen Sie für den sekundären IDE-Kanal. Sollte an einer Stelle „Nur PIO“ stehen, müssen Sie den IDE-Kanal neu initialisieren. Dazu markieren Sie ihn, klicken mit der rechten Maustaste darauf und wählen „Deinstallieren“. Nach einem Neustart installiert Windows die IDE-Treiber neu. Danach öffnen Sie wieder die erweiterten Einstellungen des Kanals und aktivieren DMA.
Achtung: Dieser Tipp funktioniert nur mit den Standardtreibern von Windows.
Das bremst: Wenn Sie Hardware-Komponenten austauschen, bleiben die Treiberleichen auf dem System zurück. Bei jedem Start prüft das System, ob die Hardware etwa doch vorhanden ist. Das kostet Zeit.
Das hilft: Von Hardware, die Sie ausgebaut haben und nie wieder einbauen wollen, sollten Sie die Treiber entfernen. Öffnen Sie dazu den Geräte-Manager (, dann „Hardware, Geräte-Manager“), und wählen Sie „Ansicht, Ausgeblendete Geräte anzeigen“. Nun erscheinen in der Liste auch die Einträge ehemaliger Komponenten. Klicken Sie nacheinander jeden Eintrag, der zu ausgebauter Hardware gehört, mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie „Deinstallieren“.




