Legen Sie das Medium mit dem zu installierenden Betriebssystem in das CD/DVD-Laufwerk. Wählen Sie unter „Inventory“ einen virtuellen PC aus, und klicken Sie auf die grüne Schaltfläche („Power on“).
Innerhalb von VMWare Server verhält sich ein virtueller PC genau wie andere PCs. Beim Start sehen Sie die Bios-Meldungen, und der PC bootet vom CDLaufwerk, denn auf der virtuellen Festplatte ist ja noch kein System vorhanden. Danach installieren Sie das gewünschte Betriebssystem wie gewohnt. Für Microsoft-Systeme im neuen Zweit-PC benötigen Sie eine eigene Lizenz, Windows XP und Vista müssen Sie aktivieren. Treiber einrichten: Nach Installation des Gast- Systems sollten Sie über „VM, Install VM-Ware Tools“ auf jeden Fall die Tools und angepassten Treiber einrichten. Nur dann läuft ein System in der Virtualisierung optimal. Unter anderem ist der Mauszeiger ohne die VM-Ware Tools innerhalb des VM-Ware-Fensters gefangen. Sie müssen <Strg>-<Alt> drücken, um ihn herausbewegen zu können.
Ein Gast-System läuft innerhalb von VM-Ware Server in einem Fenster. Darin bedienen Sie den virtuellen PC wie gewohnt. Über das Icon „Full Screen“ in der Symbolleiste schalten Sie in die Vollbild-Darstellung und mit <Strg>-<Alt> wieder zurück. Wenn Sie das System nicht mehr benötigen, fahren Sie es herunter. Oder Sie verwenden die Schaltfläche „Suspend“ für den Ruhemodus. Mit „Resume“ aktivieren Sie es wieder.
Vista virtuell: Netzwerk-Optionen
Beim Einrichten eines virtuellen PCs stehen Ihnen drei Netzwerk-Typen zur Verfügung. Was Sie hier wählen müssen, hängt von der Art der Internet-Anbindung ab.
„Use bridged networking“: Mit dieser Standardvorgabe verhält sich der virtuelle PC wie ein eigenständiger Rechner mit eigener Netzwerkkarte. Für die Internet-Verbindung muss sich im Netz beispielsweise ein DSL-Modem, ein Switch, ein Access Point oder ein PC („Internetverbindungsfreigabe“) befinden. Das Gerät sollte IP-Nummern automatisch per DHCP vergeben. Ihr Gast-System konfigurieren Sie entsprechend den Einstellungen der anderen PCs im Netzwerk.
„Use network address translation (NAT)“: Ist diese Option aktiv, teilen sich Host- und Gast- Rechner die Netzverbindung. Die virtuelle Maschine bekommt ihre IP-Nummer vom VM-Ware- DHCP-Server. Sie kann eine vom Host-PC aufgebaute Internet-Verbindung (DSL, ISDN, Modem) mitbenutzen. Vom übrigen Netzwerk aus ist sie nicht erreichbar.
„Use host-only networking“: Mit dieser Einstellung können Sie nur zwischen Host- und Gast- System eine Netzwerkverbindung aufbauen, beispielsweise für den Datenaustausch. Eine Verbindung des Gast-Systems über den Host zum Internet ist nicht möglich.
VMX-Wizard: Das Tool für den VmWare Player
VM-Ware Player ist eine einfache und schlanke Lösung, um mit virtuellen Maschinen zu arbeiten. Solche erstellen kann das Programm aber nicht. Dieses Manko
beseitigen Sie mit VMX-Wizard. Damit das Tool funktioniert, müssen Sie
.NET Framework installiert haben. Wir erklären im Einzelnen, wie Sie vorgehen müssen.
1. VMX-Wizard ist ungewöhnlich einzurichten: Beim Start der Installationsdatei erscheint keine Meldung. Nach wenigen Sekunden ist das Programm dennoch aufgespielt. Sie finden unter „Start, Alle Programme“ den neuen Eintrag „VMXWizard“.
2. Starten Sie VMX-Wizard. Mit „Next“ verlassen Sie den Begrüßungsdialog und gelangen zur Auswahl des künftigen Betriebssystems. In unserem Beispiel gehen wir davon aus, dass Sie Windows installieren wollen. Unter „Version“ steht zwar nur „Windows XP Pro“, trotzdem lassen sich auch ältere Versionen wie 98 installieren.
3. Unter „Memory to allocate“ legen Sie fest, wie viel RAM die virtuelle Maschine erhält. Dieser Speicher wird beim Ausführen des Gast-Systems dynamisch vom tatsächlich vorhandenen Arbeitsspeicher abgezwackt.
4. Im nächsten Dialog legen Sie die Größe der virtuellen Festplatte fest. Für Win XP mit Service Packs empfehlen wir 5 GB, für zusätzliche Software brauchen Sie mehr Platz.
5. Bestätigen Sie, dass zum virtuellen PC ein CD/DVD-Laufwerk gehört. Alternativ lässt sich auch ein ISO-Image angeben. Das ist etwa nützlich, wenn Sie mit VM-Ware
Player eine Live-CD/DVD wie Knoppix (
www.knopper.net) starten wollen. Diese Angabe können Sie in VMX-Wizard nicht mehr ändern. Das geht nur mit dem VMX-Builder.
6. Unter „Network Options“ sorgen Sie für den Anschluss ans Internet. „Ethernet 0, Enable“ lassen Sie aktiviert. Ändern Sie noch im Drop-down- Feld den Netzwerkadapter auf „VM Network 8 (NAT)“. Das funktioniert für fast alle Konfigurationen.
7. Legen Sie den Namen der virtuellen Maschine und ihren Speicherort fest. Es erscheint eine Zusammenfassung der Konfiguration. Falls Sie noch etwas ändern wollen, gehen Sie über den „Back“-Knopf einen Schritt zurück.
8. Abschließend bietet der VMX-Wizard an, die virtuelle Maschine zu starten. Achten Sie darauf, dass die Installations-CD Ihres gewünschten Betriebssystems im Laufwerk liegt. Im Test griff der neue PC automatisch auf die CD zu und startete die Installation. Sollte das nicht klappen, dann klicken Sie beim Start ins Player-Fenster, damit die Tastatureingabe auf die virtuelle Maschine umgelenkt wird. Per <Esc> kommen Sie ins Bootmenü. Die Installation von Windows läuft wie gewohnt. Um Maus und Tastatur aus dem virtuellen PC zu lösen, betätigen Sie <Strg>-<Alt>.
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