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15 Strategiespiele für Feldherren und Knobel-Freunde

29.12.2014 | 08:30 Uhr |

Wer von Glück nichts hält und den Lauf der Dinge ungern dem Zufall überlässt, der ist bei Strategiespielen genau richtig. Nur Planung, Weitsicht und Taktik führen hier zum Erfolg - ohne Grips geht nichts.

Wir haben uns im Play Store umgesehen und 15 Strategiespiele für die Feiertage, für verregnete Wochenenden oder lange Nachmittage im Büro aufgespürt. Alle Spiele sind gratis, manche Titel bieten jedoch In-App-Käufe an. Wir haben bei der Auswahl aber darauf geachtet, dass keine Pay-to-Win-Kandidaten dabei sind: Jedes Spiel lässt sich auch bezwingen, ohne einen einzigen Cent dafür auszugeben.

Inhaltlich haben wir’s bunt gemischt: Mit klassischen Kriegssimulationen, kniffligen Denkspielen, aber auch taktischen Schlachten mit Zombie-Horden und nicht zuletzt zeitfressenden, aber genialen Tower-Defense-Titeln kann hier jeder sein neues Lieblingsspiel finden.

Clash of Lords 2: Ehrenkampf

Im actionlastigen Clash of Lords 2 stellen Spieler schlagkräftige Teams aus Helden und Monstern zusammen. Abwechslungsreiche Kampf-Modi und mächtige Superkräfte machen bei dem Strategiespiel mit der Langeweile kurzen Prozess.

Clash of Lords 2: Ehrenkampf
Vergrößern Clash of Lords 2: Ehrenkampf
© Steffen Zellfelder

Aufbaustrategie, Helden und Monster sowie imposante Schlachten sind die Kernelemente in diesem Action-Strategie-Mix. In einem fernen und mystischen Land bauen wir dabei ein anfangs mickriges Lager zur eisernen Festung aus, heuern Helden und tierische Streiter an und ziehen natürlich immer wieder auf Feldzüge, um unsere Schatzkammer zu füllen.

In Gold-Bergwerken dürfen dabei auch zuhause Ressourcen geschürft werden und in den sogenannten Heldenhäusern stellen wir neue Rekruten ein, verbessern die Heldenschar oder verschmelzen die wackeren Streiter kurzerhand zu neuen und mächtigeren Haudegen.

In insgesamt fünf Spiel-Modi dürfen sich unsere Truppen anschließend im Kampf beweisen. Spieler können hier einer linearen Story folgen und sich auf einer Weltkarte von Festung zu Festung kämpfen, dürfen aber auch die Stützpunkte anderer Spieler attackieren oder ihre Helden in die Arena schicken, wo sie sich mit den Recken anderer Spieler messen können.

Pralles Interface

In den ersten Spielminuten steht es mit der Orientierung bei Clash of Lords noch nicht zum Besten: Das prall gefüllte Interface kommt mit vielen Menüs und etlichen Einträgen insgesamt etwas überladen daher. Sehr guter Support, anfängliche Pop-Ups mit Hilfen und Hinweisen sowie reichlich Zusatzinfos zu Gebäuden und Einheiten helfen aber beim Spieleinstieg.

Fazit zum Test der Android-App Clash of Lords 2: Ehrenkampf

Spannender Festungs-Bau mit Tower-Defense-Elementen, große Flexibilität beim Zusammenstellen der Kampf-Truppen und abwechslungsreiche Spielmodi mit der Option von Multiplayer-Geplänkel machen Clash of Lords 2: Ehrenkampf zum Suchtspiel.

Gesamtnote: 1,22

Funktionalität (45 %): 1,25

Bedienung und Support (40 %): 1,15

Design (15 %): 1,30

Deutschsprachig, kostenlos

Star Wars: Commander

Im Star-Wars-Universum ist der Bürgerkrieg ausgebrochen und wir müssen uns als Kommandeure der Rebellen oder des Imperiums auf dem Schlachtfeld beweisen.

Star Wars: Commander
Vergrößern Star Wars: Commander
© Steffen Zellfelder

Die Story von Star Wars: Commander beginnt kurz nach der Zerstörung des imperialen Todessterns: Auf dem Wüstenplanet Tatooine bauen wir unsere erste kleine Basis. Das Geplänkel mit einem örtlichen Hutten (dickes Schneckenmonster) wird aber bald vom Besuch Darth Vaders höchstpersönlich unterbrochen.

Wir müssen uns schnell entscheiden, ob wir fortan auf Seiten des Imperiums oder zusammen mit Han Solo für die Rebellen in die zahlreichen Schlachten ziehen. Egal für welche Seite wir uns entscheiden, das Niederballern der vielen verschiedenen Gegner-Typen und das imposante Einreißen feindlicher Stützpunkte machen einen Riesenspaß.

Der Ausbau des eigenen Stützpunktes läuft dabei nach bekanntem Muster ab: Wir schürfen und erbeuten zweierlei Rohstoffe, bauen das Hauptgebäude immer weiter aus und erhalten somit Zugriff auf neue Technologien und Bauwerke. Wartezeiten, etwa für das Fertigstellen von Gebäuden, lassen sich mit einer dritten Währung (Edelsteine) auch abkürzen. Deren begrenzter Vorrat muss aber durch In-App-Käufe aufgefrischt werden.

Perfekte Star-Wars-Atmosphäre

Beim Gameplay kommt echtes Star-Wars-Feeling auf: Musik, Grafik aber auch Sprecherstimmen und Animationen wirken authentisch und erzeugen auf liebevolle Art die richtige Stimmung. Ob wir uns dabei durch die Story kämpfen, uns mit anderen Spielern messen oder Special-Events erkunden, ist Geschmackssache und garantiert eine lange Spielzeit.

Viele Anspielungen, originales Design und eine tolle Atmosphäre sprechen Fans der Serie ebenso an wie Gelegenheits-Zocker, die nach einem spannenden Aufbau-Strategie-Mix mit Action-Einlagen suchen.

Fazit zum Test der Android-App Star Wars: Commander

Mit schicker Grafik, tollem Sound und einer soliden Story wird diese Star-Wars-Adaption schnell zum Zeitfresser. Obwohl das Spiel im Test fehlerfrei funktionierte, melden manche Spieler derzeit noch kleine Stabilitätsprobleme, die werden aber hoffentlich mit dem kommenden Update behoben.

Gesamtnote: 1,37

Funktionalität (45 %): 1,30

Bedienung und Support (40 %): 1,45

Design (15 %): 1,35

Deutschsprachig, kostenlos

Clash of Kings

Das Mehrspieler-Spektakel Clash of Kings lockt mit schicker Grafik und spannenden Echtzeit-Schlachten in einer atmosphärischen und fantastischen Spielwelt.

Clash of Kings
Vergrößern Clash of Kings
© Steffen Zellfelder

In der mittelalterlichen Welt von Clash of Lords ist einiges los: Eine riesige Weltkarte voller Monster, Burgen und nicht zuletzt anderer Spieler wartet darauf, erkundet zu werden. Bevor wir dabei aber Truppen losschicken, um Skelette und Zyklopen zu erschlagen, fremde Bauernhöfe zu überfallen oder uns mit anderen Spielern zu kloppen, müssen erst einmal Rekruten her.

Im prächtigen, aber anfangs doch sehr dürftig ausgestatteten Burghof bauen wir Sägewerke für Ressourcen, Reitställe und Kasernen für unsere Soldaten und nicht zuletzt Bauernhöfe - ohne Nahrungsmittel will nämlich niemand sein Schwert für unsere Sache erheben.

Neben dem spannenden Ausbauen der Festung macht vor allem das Erkunden der Spielwelt mächtig Spaß. Auch weil wir unserer Bataillone einfach losschicken können und uns - während die draußen fleißig marschieren - wieder mit der Konstruktion und Verbesserung von Gebäuden beschäftigen können.

Lebendige Spielwelt

Bauen, Wirtschaften, Krieg führen - das sind die Ecksteine, um die sich bei Clash of Kings das Gameplay dreht. Das Spiel wirkt sehr lebendig, weil man ständig im Kontakt mit anderen ist: Ein Chat-Fenster zeigt konstant Nachrichten an, und auf der Weltkarte wimmelt es nur so von Burgen anderer Spieler, die jederzeit attackiert werden dürfen.

Fazit zum Test der Android-App Clash of Kings

Sehr schönes Design mit mittelalterlichem Flair, große spielerische Freiheit und fulminante Schlachten mit hunderten von Einheiten laden bei Clash of Kings zum Abtauchen ein. Achten Sie beim Spiel aber bitte auf In-App-Käufe: Wer seine Kids an das Strategie-Spektakel heran lässt, sollte die entsprechende Option im Play Store womöglich deaktivieren.

Gesamtnote: 1,37

Funktionalität (45 %): 1,25

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 1,35

Deutschsprachig, kostenlos

Age of War

HD-Grafik ist nicht alles: Im einfach gehaltenen Age of War steht das Gameplay im Vordergrund. In so einer Art Krieg gewordenem Tauziehen müssen sich Spieler gegen Heerscharen feindlicher Truppen beweisen.

Age of War
Vergrößern Age of War
© Steffen Zellfelder

Zugegeben: Das Design von Age of War sieht ein wenig so aus, als hätten sich die Entwickler bei einer Malstunde im Kindergarten bedient. Wenig Farben, einfache Modelle und noch schlichtere Animationen bestimmen das Erscheinungsbild der App. Dennoch: Das Gameplay funktioniert und macht richtig Laune.

In einer Steinhöhle als Festung bilden wir Neandertaler mit Knüppeln und Schleudern aus und schicken die vollautomatisch in Richtung Feind. Der computergesteuerte Gegner macht auf der anderen Seite des Spielfelds genau das gleiche. Die Herausforderung besteht dabei darin, die gegnerischen Einheiten zu kontern, im richtigen Moment mächtig Zaubersprüche einzusetzen und letztlich die feindliche Festung zu zertrümmern.

Ein witziges Extra: Haben wir genügen Erfahrungspunkte gesammelt, dürfen wir zur nächsten Epoche aufsteigen und so nach und nach auch gepanzerte Ritter, Musketiere oder bedrohliche Superpanzer in die Schlacht schicken.

Leider kein Mehrspieler-Modus

Age of War ist trotz schwacher Grafik ein hervorragender Lückenfüller fürs Wartezimmer, auf Bahnreisen oder für den Besuch bei den Schwiegereltern. Das kriegerische Tauziehen wird schnell fesselnd. Der progressive Aufstieg zu neuen Technologien und mächtigeren Streitern ist zwar simpel, ergänzt die Spielmechanik aber perfekt. Leider fehlt dem Ganzen ein Mehrspieler-Modus.

Fazit zum Test der Android-App Age of War

Spannende Spielmechanik, gemächliches Gameplay und drei Schwierigkeitsstufen machen Age of War zum einladenden Zeitvertreib. Leider ist das Interface anfangs etwas unübersichtlich, es gibt keine Spielanleitung, und wer die künstliche Intelligenz ein paar Mal besiegt hat, verliert früher oder später die Lust am immer ähnlichen Spielgeschehen.

Gesamtnote: 1,86

Funktionalität (45 %): 1,70

Bedienung und Support (40 %): 1,85

Design (15 %): 2,35

Englischsprachig, kostenlos

Throne Rush

In Throne Rush kommandieren wir ganze Bataillone wackerer Streiter in schier endlosen Kämpfen gegen die Horden der Finsternis. Vorsicht: Suchtfaktor!

Throne Rush
Vergrößern Throne Rush
© Steffen Zellfelder

Goblins, Elfen, Orks, aber auch Kampf-Elefanten, Magier und gewaltige Feuerdrachen können Sie in Throne Rush rekrutieren und in imposante Schlachten führen. Ganz genre-typisch geht es dabei auch in Throne Rush ums Einsammeln von Ressourcen - mit denen darf anschließend die heimische Festung verbessert werden. Baracken, Schatzkammern, Windmühlen, aber auch Verteidigungsstellungen warten immer auf die nächste Ausbaustufe.

Als Währung dienen Holz und Gold - sowie die nur als In-App-Kauf verfügbaren Diamanten, mit denen Wartezeiten (etwa beim Bau von Gebäuden) abgekürzt werden können. Vom Gameplay her ähnelt Throne Rush dem sehr erfolgreichen Clash of Clans, legt aber mehr Wert auf das Aufbau-Element: Viele Quests verlangen das Ausbauen und Erweitern der eignen Festung.

PvP-Kämpfe für Wettkampffreunde

Ob sich Spieler in Throne Rush entspannt mit dem aufwändigen Festungsbau beschäftigen oder sich in der Arena im Kampf mit anderen Spielern messen, ist jedem selbst überlassen, allein das Verfolgen der Hauptstory liefert aber bereits viele Stunden Spielspaß. Grafik und Sound bewegen sich bei dem Spiel im oberen Mittelfeld, das Ambiente stimmt und auch das Interface wirkt aufgeräumt und übersichtlich.

Fazit zum Test der Android-App Throne Rush

Throne Rush bietet wenig Neues, präsentiert Altbekanntes aber überzeugend: Das Aufbau-Strategiespiel lädt schnell zum Versinken ein. Lediglich die Quests wirken etwas linear: Immer wieder geht es darum, bestimmte Gebäude zu bauen oder zu verbessern. Hier hätten wir uns mehr Kreativität gewünscht.

Gesamtnote: 1,60

Funktionalität (45 %):    1,70

Bedienung und Support (40 %): 1,45

Design (15 %):    1,75

Deutschsprachig, kostenlos

Quadratum Lite

Hier geht’s mal nicht ums Krieg-Spielen: Quadratum Lite ist ein reines Denk- und Logikspiel, dass sich mit einfachem Gameplay, solidem Spaßfaktor und strategischer Tiefe einen guten Namen macht.

Quadratum Lite
Vergrößern Quadratum Lite
© Steffen Zellfelder

Auf den ersten Blick wirkt Quadratum Lite etwas abstrakt. Bis zu vier Spieler kämpfen auf einem sehr bunten und in Quadrate eingeteilten Spielfeld um die Vorherrschaft. Das Spielprinzip ist simpel, erlaubt aber viel Finesse: Spieler beginnen mit nur einem Feld und dürfen dieses einmal pro Runde in eine andere Farbe tauchen. Dabei werden alle angrenzenden Spielblöcke mit der gleichen Farbe dem eigenen Reservoire hinzugefügt.

Wer so am Ende am meisten Fläche auf dem Spielfeld besetzt, gewinnt die Spielrunde. Auch ein Solo-Modus für Partien gegen den Computer ist enthalten. Für Abwechslung und Überraschungen sorgen verschiedene Spielfelder sowie die immer zufällig versteckten Extras. Damit lassen sich etwa gegnerische Spieler vorübergehend einfrieren, das Spielfeld neu mischen oder Quadrate von Gegenspielern freisprengen. Auch in scheinbar ausweglosen Situationen können wir damit das Blatt oft noch einmal wenden.

Tolle Idee mit Suchtgefahr

Quadratum Lite setzt eine einfache, aber gute Spielidee gekonnt um und bietet mit drei Schwierigkeitsgraden, Mehrspieler-Modus und einer Handvoll Spielfelder viel Abwechslung. Weil auch in der Lite-Version vier Spieler an einem Tablet oder Smartphone miteinander zocken können, eignet sich das Denkspiel auch prima als Wohnzimmer-App. Die Vollversion gibt’s im Store für 1,49 Euro - dafür winken dann ein Online-Modus sowie weitere Spielfelder und ein zusätzlicher Spielmodus.

Fazit zum Test der Android-App Quadratum Lite

Erst verwirrend, dann verlockend: Kreatives Gameplay, Mehrspielermodus, überraschende Wendungen und ein bemerkenswerter Suchtfaktor garantierten hohen Spielspaß für alle Altersklassen. Lobenswert: Auch die Gratis-Version verzichtet komplett auf Werbung.

Gesamtnote: 1,48

Funktionalität (45 %): 1,25

Bedienung und Support (40 %): 1,45

Design (15 %):  2,25

Englischsprachig, kostenlos

Kleiner Kommandeur – 2. WK TD

In diesem Tower-Defense-Spiel übernehmen wir die Rolle des Kleinen Befehlshabers und müssen ganz genre-typisch lange Züge feindlicher Truppen in die Flucht schlagen - bevor die sich zum Hauptquartier durchkämpfen können.

Kleiner Kommandeur – 2. WK TD
Vergrößern Kleiner Kommandeur – 2. WK TD
© Steffen Zellfelder

Das spannende Spielprinzip von Tower-Defense-Games kommt hier in einem putzigen Gewand daher: In der Rolle des kleinen Kommandanten werden wir damit betraut, die anrückende Feindesschar in die Flucht zu schlagen. Wie man das vom Genre kennt, rücken Gegner dabei auf festgelegten Bahnen schubweise in Wellen an und müssen gestoppt werden, bevor sie die Karten wieder verlassen.

Dafür bauen wir am Wegesrand Geschütztürme, Granatwerfer, aber auch Bazookas und Flammenwerfer. Jeder Panzer oder Fußsoldat, der nicht rechtzeitig ins Jenseits befördert wird, kostet ein Leben, je nach Spielmodus stehen davon 30 oder auch nur ein einziges zur Verfügung.

In insgesamt 75 Leveln geht es bei Kleiner Kommandeur – 2. WK TD richtig zur Sache - weil Türme auch aufgerüstet oder verkauft werden können und alle feindlichen Einheiten mit wechselnder Geschwindigkeit und Panzerung daherkommen, wird das Spiel so schnell nicht eintönig. Fiese Flugeinheiten und imposante Extras wie bildschirmfüllende Bombenteppiche sorgen für das gewisse Extra.

Tolle Steuerung und durchdachtes Gameplay

Ein einfaches Interface, drei Stufen für die Spielgeschwindigkeit und eine kinderleichte Bedienung mit Drag&Drop-Funktionen garantieren ungetrübten Spielspaß. Einzig eine Speicherfunktion hätte der App noch gut getan: Wer ein Level einmal nicht beenden kann, muss dieses wieder von vorne beginnen.

Fazit zum Test der Android-App Kleiner Kommandeur – 2. WK TD

Für kurze und ausgiebige Spiel-Sessions gleichermaßen geeignet: Kleiner Kommandeur – 2. WK TD macht mit abwechslungsreichen Spielmodi, vielen Karten und Upgrades sowie knuffiger Grafik immer wieder Lust auf mehr.

Gesamtnote: 1,37

Funktionalität (45 %): 1,35

Bedienung und Support (40 %): 1,35

Design (15 %): 1,45

Englischsprachig, kostenlos

Biotix: Phage Genesis

Es herrscht Krieg im Mikrokosmos: Im Kampf ums nackte Überleben müssen Spieler im erfrischend anderen Biotix: Phage Genesis ihren eigenen kleinen Virus am Leben halten.

Biotix: Phage Genesis
Vergrößern Biotix: Phage Genesis
© Steffen Zellfelder

Frei nach dem Motto „Fressen oder gefressen werden“ geht es im Strategiespiel Biotix: Phage Genesis sehr darwinistisch zu. Spieler kämpfen hier in einer mikroskopischen Welt ums nackte Überleben - ihres eigenen kleinen Virus. In einer ganzen Reihe von Leveln müssen dabei Zellen infiziert werden, von denen aus wiederum neue Angriffe auf benachbarte Zellen gestartet werden. Wie in der Natur eben üblich, kämpfen aber auch andere Viren ums Überleben - Spieler müssen daher schnell und geschickt entscheiden, welche Zellen sie einnehmen und welche besser zu einem späteren Zeitpunkt attackiert werden.

Extra-Zellen mit höherer Produktionsrate, mehr Widerstand oder größerer Bewegungsgeschwindigkeit geben dem Spiel strategischen Tiefgang und erlauben eine gewisse Finesse. Im Solo-Modus lässt sich das eigene Virus nach und nach zum tödlichen Mikrowesen hochzüchten und im optionalen Online-Mehrspieler-Modus dürfen sich Mutige auch an den Kreationen anderer Spieler messen.

Unerträgliche Lite-Version

Biotix: Phage Genesis ist ein spannendes Spiel mit Tiefgang, hohem Unterhaltungswert und intuitiver Steuerung. In der kostenlosen Lite-Version ist das Spiel aber mit sehr aufdringlicher Werbung etwas nervtötend. Nach jedem Level müssen sich Nutzer ein 20-sekündiges Vollbild-Video ansehen, das sich nicht schließen lässt. Für 1,99 Euro kann die Werbung zwar deaktiviert werden, für derart dreistes Verhalten müssen wir bei der Handhabung aber Punkte abziehen.

Fazit zum Test der Android-App Biotix: Phage Genesis

Top Grafik, schöne und dezent gruselige Begleitmusik sowie eine schicke Spielatmosphäre zählen zu den großen Vorzügen dieses Bio-Strategiespiels. Auch der Mehrspieler-Modus funktioniert und macht richtig Spaß. Einziges Manko ist die freche Werbung in der Lite-Version.

Gesamtnote: 1,57

Funktionalität (45 %): 1,30

Bedienung und Support (40 %): 1,95

Design (15 %): 1,35

Englischsprachig, kostenlos

Zombie Defense

Zombies, Apokalypse, Tower-Defense. Alles klar? Die Story ist bei Zombie Defense zwar alt wie Methusalem, das Gameplay kommt aber mit guten Ideen daher und entpuppt sich schnell als Freizeit-Killer.

Zombie Defense
Vergrößern Zombie Defense
© Steffen Zellfelder

In Zombie Defense sind mal wieder die Untoten los, diesmal geht es aber nicht darum, irgendwie zu überleben. Die Menschheit hat die wandelnden Toten reichlich satt und startet kurzerhand die Aktion „Säubern und Zurückerobern“. Sie können sich bestimmt denken, worauf das hinausläuft.

Als Spieler dürfen Sie sich fortan mit dem Problem befassen, zum Glück macht das einen Heidenspaß: Auf atmosphärischen 3D-Karten platzieren wir Kämpfer mit Pistolen, Sturmgewehren oder Flammenwerfern und schicken die anrückenden Gehirnfresser Welle um Welle zurück über den Jordan. Ein ausgeklügeltes Upgrade-System für Waffen, Verteidigung und Regeneration lädt dabei immer wieder zum Weiterspielen ein. Auch die Möglichkeit, Soldaten aufzurüsten und auch während des Spielgeschehens neu zu positionieren, macht Spaß und eröffnet strategische Möglichkeiten.

Bedienung: top!

Wie es bei guten Tower-Defense-Spielen üblich ist, dürfen wir auch bei Zombie Defense die Spielgeschwindigkeit selbst bestimmen. In brenzligen Situationen lässt sich das Spielgeschehen sogar auf Zeitlupe drosseln. Auch schön: Durch das Werfen von Sprenggranaten können wir auch außerhalb der strategischen Entscheidungen auf das Spielgeschehen Einfluss nehmen.

Fazit zum Test der Android-App Zombie Defense

Tolle Grafik, packende Atmosphäre und haufenweise Upgrades machen Zombie Defense zu einem attraktiven Titel. Die Verbindung von Tower-Defense-Elementen mit strategischen Positions-Wechseln funktioniert sehr gut und vier Spielmodi sorgen für Abwechslung. Wir wünschen uns nur mehr Karten!

Gesamtnote: 1,40

Funktionalität (45 %): 1,35

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 1,25

Deutschsprachig, kostenlos

Bindoku

Bindoku ist wie Sudoku - nur ohne Zahlen. Was zunächst komisch klingt, funktioniert in der Praxis hervorragend: Das Denkspiel ist ein gelungener Lückenfüller.

Bindoku
© Steffen Zellfelder

Sudoku ohne Zahlen - geht das überhaupt? Bindoku beweist: Das geht sogar sehr gut! Ganz ähnlich wie beim Original mit Zahlen müssen auch bei Bindoku Reihen innerhalb von Quadraten logisch ergänzt werden. Nur hier eben nicht mit den Zahlen Eins bis Neun, sondern mit den Farben Rot und Blau. Die Regeln sind dabei denkbar einfach: Einzelne Felder ändern durch Antippen ihre Farben, und es dürfen niemals drei gleichfarbige Kästchen direkt nebeneinander liegen. Gleichzeitig müssen alle Spalten und Zeilen aber die gleiche Anzahl roter wie auch blauer Felder enthalten, dürfen in der Farbfolge aber nicht identisch sein. Das war‘s auch schon.

Das Spiel kommt mit etwa 300 Leveln daher, eingeteilt in Spielfelder der Größen 4x4, 6x6, 8x8 und 10x10. Schon bei 36 Feldern wird das Spiel zur echten Herausforderung - auch weil sich durch stumpfes Trial & Error dann kaum noch etwas erreichen lässt.

Knallhart

Bindoku ist ein richtig schweres Denkspiel für alle, die keine Angst vor einer echten Herausforderung haben. Die scheinbar einfachen Muster aus Blau und Rot werden trotz des einfachen Regelwerks schnell zum knallharten Denksport. Leider werden die vom jeweiligen Level vorgegebenen Farbfelder nicht optisch gekennzeichnet, gerade bei großen Leveln wäre das der Übersicht sehr zuträglich.

Fazit zum Test der Android-App Bindoku

Bindoku ist ein pures Logikspiel mit flottem Interface, intuitiver Handhabung und simplem Regelwerk. Gleichzeitig ist das Spiel aber auch brutal schwer - wer ein Level mit 10x10 Feldern tatsächlich lösen kann, verdient unseren aufrichtigsten Respekt.

Gesamtnote: 1,67

Funktionalität (45 %): 1,80

Bedienung und Support (40 %): 1,45

Design (15 %): 1,85

Deutschsprachig, kostenlos

Robotek

Dumm gelaufen: Im Krieg mit den Maschinen hat die Menschheit im endzeitlichen Robotek leider den Kürzeren gezogen. Als letzte Hoffnung der sterbenden Spezies müssen wir strategisches Geschick beweisen und den Planeten zurück erobern - mit Gewalt!

Robotek
© Steffen Zellfelder

Robotek ist eine Genre-Mischung mit Pfiff: Mit Elementen aus Strategie-, Action- und Rollenspiel versucht sich die App an einer erfrischend anderen Spielidee - und hat Erfolg. Als Spieler stehen wir Level für Level mit einem riesigen Roboter vor einem anderen riesigen Roboter - und hauen uns gegenseitig mächtig auf die Mütze. Gekämpft wird mit Glück und Geschick: Angriffe werden mit Hilfe einer Slot-Maschine bestimmt. Wie bei einem einarmigen Banditen drehen wir also Rädchen mit Symbolen und hoffen auf möglichst viele gleiche Ergebnisse - unsere Angriffe fallen dann besonders mächtig aus.

Weil neben dem einfachen Draufhauen auch viele Extras wie Hacker-Angriffe, Firewalls oder feindliche Übernahmen möglich sind, erlaubt das futuristische Robo-Geplänkel jede Menge strategischen Tiefgang. Das Spiel bietet In-App-Käufe, die den Schwierigkeitsgrad zwar enorm reduzieren können. Robotek lässt sich aber auch bezwingen, ohne dafür Geld zu investieren.

Gameplay und Grafik auf hohem Niveau

Robotek sieht super aus: Die Riesenroboter stehen als Silhouetten vor simplen, aber schön stilisierten Hintergründen und wirken majestätisch bedrohlich. Viele flotte Animationen sorgen für Action und die Mischung aus Aufrüsten, Abwägen und Kämpfen wirkt zusammen mit dem richtigen Quäntchen Spielglück sehr faszinierend. Auch ein Online-Mehrspieler-Modus ist enthalten.

Fazit zum Test der Android-App Robotek

Mehr als 200 Level, ein umfassendes Fähigkeitensystem und coole Spezialattacken sorgen bei Robotek für solides Gameplay. Weil sich das Spiel auch grafisch von der Konkurrenz abhebt, können wir den Download vorbehaltlos empfehlen.

Gesamtnote: 1,23

Funktionalität (45 %): 1,20

Bedienung und Support (40 %): 1,30

Design (15 %): 1,10

Englischsprachig, kostenlos

Bio Inc. - Biomedical Plague

Das ist mal etwas anderes: In diesem Bio-Strategiespiel entwickeln wir möglichst tückische Krankheiten, um einen virtuellen Patienten zielsicher zu Grunde zu richten.

Bio Inc. - Biomedical Plague
Vergrößern Bio Inc. - Biomedical Plague
© Steffen Zellfelder

Bei Bio Inc. kümmern wir uns um Patienten mit ernsten Problemen - und geben unser Bestes, um daraus tödliche Probleme zu machen. Das medizinische Strategiespiel liefert uns Level für Level einen neuen Patienten aus: Manche mit besonders starkem Immunsystem, manche mit Angst vor Arztbesuchen (echte Glücksfälle) oder Übergewichtige mit Fastfood-Abhängigkeit.

Durch das Sammeln und Investieren sogenannter Bio-Punkte dürfen wir dem ahnungslosen Opfer mehr als 100 realistische Erkrankungen in allen Körpersystemen verpassen. Von Schlaflosigkeit über Lungenemphyseme bis hin zum Influenza-Virus H1N1 reicht das Arsenal. Dabei müssen wir das Opfer möglichst schleichend zu Grunde richten, früher oder später geht nämlich auch der größte Arzt-Phobiker zum Herrn Doktor. Sobald der einmal mit einer Therapie und dem Verschreiben von Medikamenten begonnen hat, beginnt der Wettlauf mit der Zeit.

Makaber gut

Zugegeben: Auch virtuelle Patienten per wochenlangem Siechtum ins Grab zu treiben, geht nicht gerade als edle Geste durch. Bio Inc. macht aber einen Riesenspaß und sollte nicht zu ernst genommen werden. Das makabere Vergnügen überzeugt mit hervorragender Inszenierung, großer strategischer Freiheit und intuitiv angenehmer Handhabung. Gelegentliche Werbeeinblendungen verschwinden mit dem Kauf der Vollversion.

Fazit zum Test der Android-App Bio Inc. - Biomedical Plague

Mit hervorragender Grafik, einheitlich ansprechendem Design und nicht zuletzt dem genialen Gameplay ergattert sich Bio Inc. eine Bestnote. Der diabolische Kampf gegen das Immunsystem, die variantenreichen Level und das schöne Interface machen immer wieder Lust auf die nächste Runde.

Gesamtnote: 1,21

Funktionalität (45 %): 1,20

Bedienung und Support (40 %): 1,25

Design (15 %): 1,15

Deutschsprachig, kostenlos

Pocket Trains

In Pocket Trains übernehmen wir die Kontrolle über eine Spedition auf Schienen und müssen aus der anfangs kleinen Firma ein florierendes Unternehmen ausbauen. Das drollige Strategiespiel überzeugt mit Charme und solider Spielmechanik - hat aber auch Schwächen.

Pocket Trains
Vergrößern Pocket Trains
© Steffen Zellfelder

Mit nur zwei mickrigen Zügen beginnen wir bei Pocket Trains den Bau eines Logistik-Imperiums. Das drollige Spielchen mit charmanter Pixelgrafik schlägt dabei schnell in den Bann: Mit Transporten von München nach Milano oder Paris sind die ersten Einkünfte schnell gesichert. Weil wir das Schienennetz selber ausbauen müssen und zwei Züge niemals die gleiche Linie befahren dürfen (warum eigentlich?) müssen wir Ausgaben, Transportwege und Investitionen genau abwägen.

Mit dem Transport von Computern, Kaffee oder auch mal Eiskrem in besonders heiße Gegenden finanzieren wir also neue Strecken nach Amsterdam oder Glasgow, nach und nach lässt sich so ein weltweites Schienen-Imperium aufbauen. Neue Züge basteln wir aus gefundenen oder gekauften Einzelteilen zusammen, mit In-App-Käufen lassen sich viele Prozesse wie so oft bequem abkürzen.

Anfangsmotivation flach mit der Zeit ab

Der Spielstart macht bei Pocket Trains richtig Spaß: Schnell sind die ersten Kröten verdient und neue Strecken gebaut. Das Interface hat gerade wegen seiner Pixel-Grafik und den drolligen Animationen einen ganz speziellen Charme. Leider erweist sich die Handhabung nach längerer Spielzeit als etwas strapaziös. Ohne Automatisierungsfunktionen für Verkehrsrouten und vor allem ohne die Möglichkeit, Strecken mit mehr als nur einem Zug zu befahren, wird das Spiel dann unnötig umständlich.

Fazit zum Test der Android-App Pocket Trains

Das spannende Spielprinzip von Pocket Trains überzeugt mit einer aufgeräumten Bedienerführung, hohem Suchtfaktor und Extras wie Transport-Statistiken und einer offenen Spielwelt. Mit der Zeit gibt es aber zu viele Aktionen, die sich immer aufs Neue wiederholen.

Gesamtnote: 1,80

Funktionalität (45 %): 1,90

Bedienung und Support (40 %): 1,75

Design (15 %): 1,65

Englischsprachig, kostenlos

Bloons TD Battles

Als Browser-Spiel ist Bloons TD Battles bereits ein Hit, und auch die Android-Version kann überzeugen. Das Tower-Defense-Spektakel definiert den Begriff „Suchtfaktor“ neu und kommt auf Smartphone und Tablet als PvP-Abenteuer daher.

Bloons TD Battles
Vergrößern Bloons TD Battles
© Steffen Zellfelder

In der Welt von Bloons Tower Defense kämpfen Affen gegen Bataillone einfallender Luftballons. Das ist genauso sinnlos wie es sich anhört, macht aber dank brillantem Gameplay unheimlich viel Spaß. Auf vielen schönen Karten schlängeln sich so immer mehr Luftballons auf verschlungenen Wegen Richtung Level-Ausgang. Durch geschicktes Platzieren von Pfeil-Affen, Bumerang-Affen und irgendwann auch Super-Affen müssen wir alle Ballons zerplatzen lassen, bevor sie vom Bildschirm verschwinden.

Fröhliche Musik, jede Menge Selbstironie und faszinierende Spielmechanik von der ersten Spielminute an machen die Bloons-Serie zu den besten Tower-Defense-Games überhaupt. Bei dieser Android-Version handelt es sich um einen speziellen Vertreter der Serie: Spieler treten hier nämlich nicht nur gegen eine Flut von Ballons an, sondern auch gegen sich selbst. In zwei verschiedenen Mehrspieler-Modi darf man sich im Wetteifer um die beste Verteidigung am strategischen Geschick tausender Mitspieler messen oder sich gegenseitig Ballons in den Weg werfen: Klasse!

Geniale Multiplayer-Idee

Mit bisher 18 schicken Leveln, regelmäßigen Specials etwa zu Weihnachten und 20 Affen-Türmchen mit jeweils acht Upgrades bietet Bloons TD Battles viel Abwechslung und tolle PvP-Partien mit spannendem Wettkampf-Charakter. Für gewonnene, aber auch für verlorene Spiele gibt es Belohnungen, mit denen sich das eigene Arsenal ordentlich aufpeppen lässt. Auch private Kämpfe mit Freunden sind möglich, und im Solo-Modus lassen sich die Karten auch ohne Gegner spielen.

Fazit zum Test der Android-App Bloons TD Battles

Spannende Mehrspielerpartien im gewohnten Bloons-Charme mit actionlastigem Gameplay und großer strategischer Flexibilität machen dieses Tower-Defense-Spektakel zum echten Renner. Leider ist der Energiehunger der App enorm und im Test haben uns Stabilitätsprobleme manchmal am Schließen der App gehindert.

Gesamtnote: 1,37

Funktionalität (45 %): 1,35

Bedienung und Support (40 %): 1,40

Design (15 %): 1,35

Englischsprachig, kostenlos

Willkommen im Kerker!

In dieser Mischung aus Strategie- und Rollenspiel schlagen wir uns in düsteren Verliesen einmal auf die Seite der Bösen: Mit Monstern aller Art erschlagen wir raffgierige Ritter und edle Helden.

Willkommen im Kerker!
Vergrößern Willkommen im Kerker!
© Steffen Zellfelder

Willkommen im Kerker! sorgt für frischen Wind in der Spiele-Ecke: Die Kreuzung aus Strategie- und Rollenspiel macht uns zum Fürsten finsterer Höhlen. Als Dungeon-Lord müssen wir dabei immer wieder einen zufällig zusammengewürfelten Trupp aus drei Helden in die Flucht schlagen, bevor die unsere kostbaren Schätze plündern. Weil man sich als Fürst der Finsternis nicht selber die Finger schmutzig macht, beschwören wir kurzerhand eine Reihe dämonischer Untertanen, die mit den Besuchern kurzen Prozess machen sollen. Die meisten Schatzräuber kommen dabei mit Attributen wie Wasser, Erde oder Feuer daher, womit auch das strategische Element des Spiels entsteht: Wer die wackeren Helden besiegen will, muss Vampire, Monster und Riesenwürmer in die Schlacht schicken, die das entsprechende Element am besten kontern.

Viel Humor und charmante Retro-Grafik

Der Dungeon-Defender präsentiert sich mit liebevollem Design und Sound in Retro-Manier, beweist Witz, Charme und nicht zuletzt eine ordentliche Prise Selbstironie. Spielerischer Tiefgang entsteht bei dem sonst eher eindimensionalen Abenteuer bei der Monstererzeugung: Hier dürfen wir durch das Verschmelzen einzelner Ungeheuer neue Kräfte und höhere Level freischalten.

Fazit zum Test der Android-App Willkommen im Kerker!

Mit mehr als 100 Monstern und 16 verschiedenen Verliesen ist bei Willkommen im Kerker! zwar inhaltlich für Abwechslung gesorgt, das Spielprinzip wirkt aber spätestens nach einer Stunde etwas repetitiv. Zwar dürfen wir Spezialattacken auch manuell zünden und Fallen einsetzen, Wiederholungen stehen beim Gameplay aber auf der Tagesordnung. Als kleiner Zeitvertreib für Zwischendurch ist das witzig-düstere Abenteuer aber prima geeignet.

Gesamtnote: 1,76

Funktionalität (45 %): 1,85

Bedienung und Support (40 %): 1,65

Design (15 %): 1,80

Deutschsprachig, kostenlos

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