Aufgedeckt: Falls die Netzwerkverbindung zu einem Server im Internet klemmt, können Sie mit dem Standardrepertoire von Windows die Ursachen eingrenzen. Die bekanntesten Befehlszeilen-Tools sind Ping und Tracert.
Der Befehl „Ping IP-Nummer/ Hostname“ prüft, ob ein Rechner grundsätzlich erreichbar ist und antwortet. Welchen Weg die Netzwerkpakete zum angegebenen Host nehmen, offenbart „Tracert IP-Nummer/Hostname“. Sie erhalten eine Liste der Server, die zwischen Ihnen und dem anvisierten Ziel liegen. Ein weniger bekanntes Kommando ist „Pathping IP-Nummer/Hostname“. Es überprüft nicht nur die Route der Pakete, sondern pingt jede Zwischenstation noch einmal extra an.
Das haben Sie davon: Pathping (Windows 2000, XP) arbeitet als Kombination aus Tracert und Ping, wobei es selbständig eine Statistik erstellt. Die ausgegebene Tabelle ist so zu lesen: Ähnlich wie Tracert listet das Tool von oben nach unten die Server bis zur Endstation auf. Die Spalte „Zeit“ gibt die Antwortzeit in Millisekunden an.
Unter „Quelle zum Abs.“ stehen die Anzahl und der prozentuale Anteil der verlorenen Pakete zwischen Ihnen und der jeweiligen Zwischenstation. Die Spalte „Knoten/Verbindung“ gibt an, ob Pakete auf dem Weg von einem Server zum anderen auf der Strecke geblieben sind. Diese Werte zeigen Ihnen an, wie gut die Zwischenstationen den Netzwerkverkehr weitergeben.
Interessant ist die Auswertung vor allem, wenn die Probleme offensichtlich bei einem Router in Ihrem eigenen Netzwerk auftreten. Denn auf fremde Server im Internet haben Sie natürlich keinen Einfluss. Falls Sie aber per Modem oder ISDN ins Internet gehen, könnten Sie sich bei einem anderen Provider einwählen, der eine andere Internet-Anbindung bietet.
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