Das Installationsprogramm legt standardmäßig eine Verknüpfung mit dem Namen „VMware Server Console“ auf dem Desktop und im Start- Menü unter „Programme, VmWare, VMWare Server“ an. Wenn Sie das Programm darüber starten, erscheint ein Fenster, in dem Sie zwischen den Optionen „Local host“ (Ihr Rechner) oder „Remote host“ (entfernter Rechner) wählen können. In der Regel wählen Sie hier „Local host“, es sei denn, Sie wollen auf einen anderen PC mit VM-Ware Server über das Netzwerk zugreifen. In diesem Fall geben Sie den Namen des Rechners oder seine IP-Nummer sowie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort zur Anmeldung auf diesem Rechner ein.
Im Fenster „Local host – VMware Server Console“ klicken Sie auf „File, New, Virtual Machine“, um ein neues Gast-System einzurichten. Ein Assistent unterstützt Sie bei dieser Aufgabe und führt Sie durch die nötigen Schritte. Vorgaben übernehmen: Im ersten Dialog ist nichts einzustellen. Klicken Sie einfach auf „Weiter“. Im zweiten Dialog belassen Sie in der Regel die Vorgabe „Typical“. Bei „Custom“ fragt Sie der Assistent nach Details der Konfiguration. Meist können Sie seine Vorschläge übernehmen.
14. Gast-System festlegen und Netzwerk einrichten
Danach wählen Sie das Betriebssystem für den Gast aus. Bei Windows beispielsweise stehen Ihnen alle Versionen von 3.1 über 98 bis Vista zur Verfügung. Die Unterstützung für Letzteres ist in der Version 1.0.1 build-29996, die uns bei Redaktionsschluss vorlag, noch als experimentell gekennzeichnet. Es ist also nicht garantiert, dass sich Vista problemlos einrichten lässt und ohne Fehler läuft. Unsere ersten Tests verliefen jedoch erfolgreich. Neben Windows stehen auch mehrere Linux-Varianten zur Wahl, außerdem Novell Netware 4 bis 6, Sun Solaris 9 und 10 sowie MS-DOS und Free-BSDB (unter „other“).
Tragen Sie unter „Virtual Machine Name“ einen aussagekräftigen Namen für den virtuellen PC ein. Unter „Location“ steht standardmäßig der Pfad „C:\Virtual Machines“. Wenn Sie auf dieser Platte genug Platz haben, können Sie es dabei belassen. Andernfalls geben Sie den Pfad zu einem vorhandenen Verzeichnis auf einer anderen Festplatte oder Partition ein. Alternativ wählen Sie ihn über die Schaltfläche „Browse“.
Im Dialog „Network Type“ sehen Sie vier Optionen. Ist im Netz beispielsweise ein DSL-Modem mit automatischer Adressvergabe (DHCP) vorhanden, belassen Sie die erste Einstellung.
15. Virtuelle Festplatte konfigurieren
Stellen Sie die Größe für das Festplatten-Abbild (Image) ein. Wählen Sie hier besser einen größeren Wert (10 GB oder mehr), wenn Sie genug Platz auf Ihrer echten Festplatte haben. Die virtuelle Platte lässt sich nachträglich nicht mehr ohne weiteres vergrößern. Falls der Platz später knapp wird, können Sie aber jederzeit weitere virtuelle Platten hinzufügen. Die Vorgabe „Allocate all disk space now“ sollten Sie, wenn möglich, übernehmen. Das Festplatten- Abbild belegt dann zwar sofort den zugewiesenen Platz auf der Platte, die Leistung steigt ist dann aber am besten. Wenn Sie diese Klickbox deaktivieren, erzeugt VM-Ware nur ein Abbild minimaler Größe. Abhängig vom Platzbedarf des Gast-Systems kann es bis zur Maximalgröße wachsen, die Sie vorher festgelegt haben. Ist die Klickbox vor „Split disk into 2 GB files“ aktiv, teilt VM-Ware das Abbild in 2-GB-Häppchen auf. Das kostet ebenfalls Leistung und ist nur auf Partitionen mit einer Beschränkung der Dateigröße erforderlich (FAT16 oder FAT32). Bei NTFS-Partitionen (Standard bei Windows 2000, XP und Vista), lassen Sie die Klickbox daher deaktiviert.
Abschließen: Nach einem letzten Klick auf „Fertig stellen“ erzeugt der Assistent das Festplatten- Abbild, erstellt die Konfigurationsdatei (VMX-Datei) für den neuen virtuellen PC und legt eine Verknüpfung unter „Inventory“ im linken Bereich des Fensters an.
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