20 Tipps für ein flottes XP & Vista
12. Verwaiste Datei-Zeiger kappen
Das hilft: Das englischsprachige Microsoft-Tool User Profile Hive Cleanup Service beschleunigt den Shutdown. Klicken Sie darauf, und folgen Sie den Anweisungen. Sobald ein Anwender sich abmelden möchte oder Windows beendet werden soll, fordert der Cleanup-Dienst alle ungenutzten Ressourcen zwangsweise zurück. Somit kann das Benutzerprofil sofort entladen werden, und Windows fährt wieder in angemessener Zeit herunter.
Das bremst: Kontextmenü-Einträge, Symbolleisten & Co. sind prinzipiell nützlich, müssen allerdings auch bei jedem Explorer-Start mitgeladen werden. Sind sie schlampig programmiert, führen sie sogar zum regelmäßigen Explorer-Crash.
Das hilft: Misten Sie mit Hilfe der Freeware Shellex View aus! Entpacken Sie das Archiv, und starten Sie das Programm mit Admin-Rechten. Markieren Sie alle überflüssigen Erweiterungen, und drücken Sie , um sie zu deaktivieren. Wenn Sie eine Erweiterung komplett entfernen wollen, löschen Sie zusätzlich die in der Liste angegebene Datei oder de-installieren die zugehörige Anwendung.
Das bremst: Über die Jahre werden auf einem Windows-System jede Menge Anwendungen (de-)installiert, kopiert, verschoben und gelöscht. Das Problem dabei: Der freie Speicherplatz wird auf der Festplatte physikalisch zwischen Datenfragmenten aufgesplittet. Diese „Fragmentierung“ führt wiederum dazu, dass große Dateien oder Anwendungen nicht mehr zusammenhängend auf die Platte geschrieben werden können – und das kostet Leistung.
Das hilft: Der Windows-eigene Defragmentierer insbesondere unter XP konsolidiert den freien Speicherplatz nicht vollständig. Deutlich besser arbeitet Perfect Disk 8 (kostenpflichtig). Markieren Sie eine Partition, und klicken Sie links auf „Analysieren“. Sobald die Analyse abgeschlossen ist, schlägt das Tool Ihnen gegebenenfalls eine spezielle Defragmentierungsmethode vor. Folgen Sie der Empfehlung.
Das bremst: Treiber sind die Software-Schnittstelle zwischen Betriebssystem und Hardware-Komponenten. Alte oder kaputte Treiber bringen nicht nur das betroffene Gerät schlimmstenfalls bis zum Stillstand, sondern bremsen auch das System aus.
Das hilft: Die neuesten Treiber zu Ihren Komponenten finden Sie in der Regel auf der Web-Seite des jeweiligen Herstellers. Treiber-Links zu praktisch jedem Hardware-Hersteller finden Sie etwa unter www.treiber.de. Nachdem Sie den neuesten Treiber für eine Komponente heruntergeladen haben, müssen Sie ihn installieren. Liegt er als ausführbare Datei vor (EXE), dann rufen Sie sie einfach auf. Andernfalls öffnen Sie den Geräte-Manager ( und dann „Hardware, Geräte-Manager“), klicken mit der rechten Maustaste auf die Komponente, wählen „Treiber(Software) aktualisieren“ und folgen dem Assistenten.


