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11 Foto-Sharing-Apps im Test

14.02.2015 | 10:09 Uhr |

Das Smartphone hat die Art, wie Nutzer ihre Fotos verwenden, nachhaltig verändert. Statt Abzüge einzurahmen oder Fotobücher drucken zu lassen, tun sie vor allem eines damit: Sie teilen sie.

Wer Bilder teilt, macht das mal ganz privat und nur für ein paar Minuten, mal mit der ganzen Welt – und manchmal sogar mit völlig Unbekannten. Apps und Services versuchen, den ganz unterschiedlichen Wünschen gerecht zu werden, die Nutzer mit dem Teilen ihrer Bilder verbinden. Anerkennung in Form von Likes, soziale Interaktion mit zufälligen Empfängern, sogar einen gewissen Schutz der Privatsphäre versprechen einige Apps, die die verschickten Fotos nach ein paar Minuten wieder verschwinden lassen – allerdings selten wirklich ohne Rückstände. Wir haben elf tolle Foto-Sharing-Apps für Sie getestet - manche mit sozialem Netzwerk, manche ohne.

Snapchat   

Nur für einen Augenblick bleiben mit Snapchat verschickte Fotos für den Empfänger sichtbar, danach sollen sie dauerhaft gelöscht werden. Heikle Fotos damit zu verschicken, ist Vertrauenssache.

Snapchat
© Dirk Bongardt

Snapchat ist ein soziales Netzwerk, spezialisiert auf den flüchtigen Austausch von Fotos. Der Absender legt fest, wie lange sein Foto beim Empfänger sichtbar sein soll, die Höchstgrenze liegt bei zehn Sekunden. Das verleitet natürlich dazu, auch mal Fotos der Kategorien „peinlich“ bis „pikant“ zu verschicken. Doch Vorsicht: Mit Hilfe spezieller Apps, via Screenshot-Funktion oder durch einfaches Abfotografieren kann sich der Empfänger die Fotos dauerhaft sichern. Länger, nämlich 24 Stunden, erhalten bleiben „Geschichten“, Bildfolgen aus einzelnen Snaps, die der Nutzer auf Wunsch erstellen kann.

Verführerisch einfach

Snapchat verschickt Fotos, die mit der app-internen Kamera aufgenommen wurden. Die ist funktionell recht eingeschränkt, kann aber immerhin zwischen Front- und rückwärtiger Kamera wechseln, die Leuchte steuern und Fotos nach der Aufnahme mit einem Filter und/oder einer Textzeile ergänzen. Hält der Nutzer den Finger auf dem Auslöser, nimmt die Kamera statt eines Fotos ein kurzes Video auf. Wer will, kann seine Aufnahme dauerhaft in der eigenen Galerie speichern – anderenfalls ist sie für ihn nach dem Absenden verloren. Das Design ist simpel, eine Dokumentation wäre – von angebrachten Warnhinweisen abgesehen – überflüssig.

Fazit zum Test der Android-App „Snapchat“

Die Idee hinter Snapchat – nämlich, den Empfänger nur einen kurzen Blick auf ein Bild werfen zu lassen, bevor es gelöscht wird – lässt sich allzu leicht aushebeln.

Vorteil: Einfache Handhabung

Nachteil: Bilder können abgefangen und dauerhaft gespeichert werden.

Gesamtnote: 2,03

Funktionalität (45 %): 2,50

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 2,00

Deutschsprachig, kostenlos

Slingshot

Die Android-App Slingshot aus dem Hause Facebook zeigt versendete Fotos für bis zu 24 Stunden auf dem Gerät des Empfängers an, danach werden sie gelöscht.

Slingshot
Vergrößern Slingshot
© Dirk Bongardt

Slingshot ist Facebooks Antwort auf den sehr erfolgreichen Dienst Snapchat. Ein mit Slingshot verschicktes Foto ist auf dem Gerät des Empfängers so lange sichtbar, bis er es fortwischt, verschwindet aber spätestens nach 24 Stunden von selbst – übrigens auch dann, wenn der Empfänger es bis dahin noch nicht angesehen hat. Unter Sicherheits- und Privatsphäre-Aspekten gelten die gleichen Einschränkungen wie bei Snapchat: Auf die eine oder andere Art können Empfänger die erhaltenen Fotos dauerhaft speichern, es will also wohl überlegt sein, wem man welches Bild schickt.

Flüchtige Kunst

Mit Slingshot ist es möglich, auch Fotokünstlern zu folgen, die nicht zum eigenen Freundeskreis gehören. Auch für diese erhaltenen Fotos gelten die genannten Einschränkungen. Neben Fotos lassen sich mit Slingshot auch maximal 15 Sekunden lange Videos erstellen. Fotos können mit Schriftzügen und Zeichnungen ergänzt werden, Videos immerhin mit einer Beschriftung. Die App ist einfach zu handhaben, das Design ist zweckmäßig.

Fazit zum Test der Android-App „Slingshot“

Facebooks Antwort auf den Platzhirsch Snapchat bietet nur geringfügig andere Möglichkeiten. Angesichts der Lebensdauer von 24 Stunden sollten Nutzer gut überlegen, welche Art Fotos sie verschicken.

Vorteil: Betrachter kann Fotos innerhalb der 24 Stunden beliebig lang ansehen

Nachteil: Vergleichsweise kleine Anzahl von Nutzern

Gesamtnote: 1,98

Funktionalität (45 %): 2,40

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 2,00

Englischsprachig, kostenlos

EyeEm - Foto Filter Kamera

Die Android-App EyeEm – Foto Filter Kamera verschafft dem Nutzer Zugang zur sozialen Foto-Plattform EyeEm, die sich auf Fotos von Mobilgeräten spezialisiert hat.

EyeEm - Foto Filter Kamera
Vergrößern EyeEm - Foto Filter Kamera
© Dirk Bongardt

EyeEm ist ein soziales Netzwerk, bei dem jedoch eher die Fotos im Mittelpunkt stehen als die jeweiligen Freundeskreise. Zwar können Nutzer einander folgen, aber über Alben, Orte und Zeitpunkte kann sich jeder EyeEm-Nutzer über seinen Freundeskreis hinaus sämtliche auf der Plattform abgelegten Fotos ansehen. Hochladen lassen sich Fotos über die interne Kamera, aber auch andere auf dem Gerät gespeicherte Bilder stehen zur Verfügung. Per „Teilen“-Funktion können sogar Aufnahmen aus einem Cloud-Speicher wie der Dropbox veröffentlicht werden, was es ermöglicht, die gewollte Beschränkung auf Smartphone-Aufnahmen zu unterwandern.

Einfache Bearbeitung inklusive

Jedes Foto, ob nun über die App-eigene Kamera aufgenommen oder aus der Galerie, kann der Nutzer vor dem Hochladen mit Hilfe einiger Farbfilter und diverser Rahmen aufhübschen. EyeEm akzeptiert, anders als Instagram, Bilder mit beliebigem Seitenverhältnis - wer mag, kann seine Aufnahmen aber auch quadratisch zuschneiden. Inspiration liefert ein Blick in die thematisch benannten Alben und die regelmäßig erscheinenden Foto-Missionen, bei denen Nutzer mit ihren Bildern unterschiedliche Preise gewinnen können. Das Design ist schick, eine Dokumentation erübrigt sich.

Fazit zum Test der Android-App „EyeEm – Foto Filter Kamera“

Die App ist keine Kamera, sondern ein vielseitiger Client, der den Zugang zu einer interessanten sozialen Fotoplattform bietet.

Vorteil: Ansehen von Fotos über den eigenen Freundeskreis hinaus

Nachteil: Kein rein privates Teilen von Fotos

Gesamtnote: 1,72

Funktionalität (45 %): 1,50

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 1,60

Deutschsprachig, kostenlos

Instagram

Wer ein soziales Netzwerk mit fotografischem Schwerpunkt sucht, kommt an Instagram nicht vorbei. Die zugehörige Android-App ermöglicht sowohl öffentliches als auch privates Teilen.

Instagram
Vergrößern Instagram
© Dirk Bongardt

Instagram hat mehr Nutzer als Twitter: Über 300 Millionen Menschen teilen ihre Fotos inzwischen über die zu Facebook gehörende Social-Media-Plattform. Die App ermöglicht es, Fotos aufzunehmen, mit einfachen Effekten zu bearbeiten, Helligkeit und Fokus zu korrigieren und die Bilder mit einzelnen Nutzern oder der ganzen Welt zu teilen. Das gleichzeitige Veröffentlichen auf Facebook, Twitter, Foursquare, Tumblr und Vkontakte ist möglich, aber nicht verpflichtend.

Stars, Künstlern und Freunden folgen

Nach der Ersteinrichtung schlägt Instagram Personen vor, denen zu folgen sich lohnen könnte – Stars, die regelmäßig Selfies veröffentlichen, aber auch Künstler, die Instagram als Werkschau verwenden. Wer will, kann auch seine Facebook-Kontakte nach Instagram-Nutzern durchsuchen. Kleines Ärgernis: Instagram verlangt derzeit zwingend die Angabe der Telefonnummer, verspricht einen Sicherheitscode per SMS und benötigt mitunter sehr lange, um diesen zu versenden – bis dahin kann der Nutzer die App nicht in vollem Umfang einsetzen.

Fazit zum Test der Android-App „Instagram“

Als Facebook seinerzeit Instagram aufgekauft hat, sahen einige das baldige Ende der Fotoplattform voraus. Das Gegenteil ist eingetreten.

Vorteil: Intuitive Handhabung, schneller, flüssiger Workflow

Nachteil: Sicherheitscode per SMS lässt mitunter auf sich warten

Gesamtnote: 1,75

Funktionalität (45 %): 1,50

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 1,80

Deutschsprachig, kostenlos

Flickr

Die Android-App Flickr bietet Zugriff auf die gleichnamige Social-Media-Plattform, über die der Nutzer eigene Fotos privat oder öffentlich teilen kann.

Flickr
© Dirk Bongardt

Flickr ist eine - gemessen in Computerjahren - uralte Foto-Plattform. Die aktuelle Android-App ist nicht der erste Versuch einer „offiziellen“ Flickr-App, aber der bis jetzt definitiv beste. Der Nutzer kann Fotos hochladen, in Alben verschieben und detailliert festlegen, welche Nutzer welche seiner Bilder sehen dürfen. Die App bietet Zugriff auf die Gruppen, zu denen der Nutzer gehört, und auf die eigenen Alben. Sie zeigt auf Wunsch auch die EXIF-Daten der Fotos an.

Teilen mit Link und Vorschaubild

Die Teilen-Funktion bietet überraschenden Komfort. Wo ähnliche Apps nur einen Link zum Bild verschicken, ergänzt Flickr diesen (zum Beispiel beim Teilen per E-Mail) mit einem kleinen Vorschaubild, das dem Empfänger – je nach verwendetem Gerät – mitunter schon für einen Gesamteindruck reichen dürfte. Das Design ist zweckmäßig, die Handhabung intuitiv. Wer bereits mit dem Webservice von Flickr vertraut ist, wird sich schnell zurechtfinden – wenn auch die App nicht ganz den vollen Funktionsumfang der Webplattform abbildet.

Fazit zum Test der Android-App „Flickr“

Zugriff auf alle Alben, Gruppen und Exif-Daten und ein komfortables Teilen – privat wie öffentlich – machen die Flickr-App attraktiv.

Vorteil: Detaillierte Sichtbarkeitseinstellungen

Nachteil: Automatischer Upload manchmal unzuverlässig

Gesamtnote: 2,01

Funktionalität (45 %): 1,90

Bedienung und Support (40 %): 2,20

Design (15 %): 1,80

Deutschsprachig, kostenlos

Molome

Mit der Android-App Molome kann der Nutzer Bilder aufnehmen, bearbeiten und sowohl über ein eigenes soziales Netzwerk als auch über eines oder mehrere der großen Netzwerke teilen.

Molome
© Dirk Bongardt

Molome hat bislang nicht die Popularität von Instagram oder Flickr erreicht, funktioniert aber nach einem ganz ähnlichen Prinzip: Der Nutzer fotografiert aus der App heraus oder wählt ein Foto aus seiner Galerie, hübscht es mit Filtern, Effekten, Rahmen und Stickern auf und lädt es dann auf die zugehörige Plattform. Die App teilt ein hochgeladenes Foto auf Wunsch auch gleich via Facebook, Twitter, Google+, Tumblr und etlichen weiteren Plattformen und Cloud-Diensten.

Bunte Bildbearbeitung

Beim Bearbeiten stehen dem Nutzer – anders als etwa bei Instagram – nicht nur dezente Filter und Retro-Rahmen zur Verfügung, sondern auch ziemlich grelle Umrandungen, Sticker und Beschriftungen. Gerade letztere dürften deshalb auch nicht jedermanns Geschmack treffen. Andererseits lassen sich mit der App durchaus witzige Kombinationen aus Bildern, Stickern und Schriftzügen gestalten, die mit anderen Foto-Sharing-Apps so nicht möglich sind.

Fazit zum Test der Android-App „Molome“

Nicht so populär wie Instagram, wendet sich Molome vor allem an Nutzer, die Fotos gern grell und „laut“ haben.

Vorteil: Beschriftungen und Sticker

Nachteil: Nutzt nicht die Android-eigene „Teilen“-Funktion

Gesamtnote: 1,97

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 1,90

Englischsprachig, kostenlos

Photo Share

Die Android-App Photo Share bietet Zugriff auf alle auf dem Gerät gespeicherten Bilder, ermöglicht grundlegende Bearbeitungen und nutzt die Standard-Teilen-Funktion.

Photo Share
Vergrößern Photo Share
© Dirk Bongardt

Auf den ersten Blick erinnert die Android-App „Photo Share“ an die Galerie, die ja ebenfalls die auf dem Gerät gespeicherten Fotos anzeigt, einfache Bearbeitungen erlaubt und eine Teilen-Funktion bietet. Es lohnt sich dennoch, die kostenlose App zu installieren. So bietet sie zum Beispiel die Bearbeitungsfunktion „Shrink“, mit deren Hilfe sich die Auflösung des Bildes auf ein zweckmäßiges Format reduzieren lässt, und bietet die Möglichkeit, mehrere Bilder gleichzeitig zu teilen.

Zugriff auf Ordnerstruktur

Anders als eine herkömmliche Galerie-App bietet „Photo Share“ Zugriff auf die komplette Ordnerstruktur des Gerätes. Wem es zu umständlich ist, die einzelnen Ordner zu durchstöbern, kann auch gezielt nur die Ordner anzeigen lassen, die Bilder enthalten. Die Handhabung – also das Bearbeiten und Teilen – geht leicht von der Hand, und bedarf keiner Anleitung. Das Design wirkt etwas antiquiert.

Fazit zum Test der Android-App „Photo Share“

Wer Bilder in reduzierter Auflösung oder nur in Ausschnitten teilen möchte, findet in dieser App das geeignete Werkzeug.

Vorteil: Zugriff auf das komplette Dateisystem

Nachteil: Teils antiquierte Optik

Gesamtnote: 2,26

Funktionalität (45 %): 2,30

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 2,80

Englischsprachig, kostenlos

Photo Chat - Photo Sharing

Die Android-App Photo Chat ermöglicht das schnelle Zeigen, Kommentieren und Bearbeiten von Fotos und Diashows innerhalb des eigenen Freundeskreises.

Photo Chat - Photo Sharing
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© Dirk Bongardt

Die Android-App „Photo Chat“ ist ein Messenger, vergleichbar mit WhatsApp, der zur Registrierung die Rufnummer des Smartphones verwendet. Seine Spezialität ist der Austausch von Fotos. Chatpartner können die Fotos kommentieren, positiv bewerten und mit Stickern versehen. Nutzer stellen ihre Fotos innerhalb von Chats zur Verfügung, zu denen sie alle oder nur ausgewählte Freunde einladen können.

Diashows per Mehrfachauswahl

Wer seinen Freunden nicht nur einzelne Fotos, sondern ganze Diashows zeigen möchte, tippt auf das Diashow-Symbol und kann dann beliebig viele Fotos auswählen, die bei den Chatpartnern nacheinander in Endlosschleife angezeigt werden. Diashows lassen sich, anders als Einzelbilder, zwar kommentieren, aber nicht mit Stickern aufhübschen. Das Design der App ist ansprechend, die Benutzerführung bietet keine Hürden.

Fazit zum Test der Android-App „Photo Chat – Photo Sharing“

Photo Chat ist ein auf das Zeigen von Bildern und Diashows hin optimierter Messenger, der neben Kommentaren auch das Anbringen von Stickern zulässt.

Vorteil: Herunterladen der Bilder möglich

Nachteil: Reagiert mitunter langsam auf Eingaben

Gesamtnote: 2,00

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 2,00

Englischsprachig, kostenlos

Shoto - Private Photo Sharing

Mit der Android-App Shoto – Private Photo Sharing lassen sich gemeinsame Alben mit Freunden erstellen, die zur gleichen Zeit am gleichen Ort fotografiert haben.

Shoto - Private Photo Sharing
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© Dirk Bongardt

Die Android-App „Shoto – Private Photo Sharing“ greift auf die im Telefon gespeicherten Kontakte und die Ortsinformationen zu, um herauszufinden, wer von den Freunden des Nutzers zur gleichen Zeit am gleichen Ort war. Vorausgesetzt, die Freunde verwenden ebenfalls „Shoto“, können sich nun alle, die bei einem Event Aufnahmen gemacht haben, diese gegenseitig verfügbar machen. Ob und wem ein Nutzer im Einzelfall seine Bilder zugänglich macht, bleibt ihm selbst überlassen.

Unbegrenzter Cloud-Upload

Damit auch ohne Peer-to-Peer-Verbindung jeder die freigegebenen Fotos der anderen zu sehen bekommt, lädt die App diese auf einen Cloud-Server – das haben wir aber erst bei aufmerksamem Lesen der Beschreibung im Play Store entdeckt. Die App sortiert die Fotos sowohl nach Zeit als auch – falls in den Fotos gespeichert – nach Aufnahmeort, was das Wiederfinden spezieller Aufnahmen sehr erleichtert. Die Handhabung ist gut dokumentiert, das Design entspricht modernen Standards.

Fazit zum Test der Android-App „Shoto – Private Photo Sharing“

Teilen mit denen, die dabei waren: Hinter Shoto steckt eine gute Idee. Den erforderlichen Cloud-Upload wird aber nicht jeder Nutzer schätzen.

Vorteil: Durchdachter Algorithmus

Nachteil: Kontakt zu Freunden nur per SMS oder Hangout

Gesamtnote: 1,84

Funktionalität (45 %): 1,80

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 1,50

Deutschsprachig, kostenlos

Smart Photo Share

Mit der Android-App Smart Photo Share lassen sich Fotos vor dem Teilen auf eine vom Nutzer festlegbare Größe reduzieren, um Zeit und Datenvolumen zu sparen.

Smart Photo Share
Vergrößern Smart Photo Share
© Dirk Bongardt

Nur selten ist es sinnvoll, Fotos in voller druckfähiger Auflösung mit anderen zu teilen. Den meisten ist es allerdings zu umständlich, die Bildauflösung vor dem Verschicken zu reduzieren. Das kann die Android-App „Smart Photo Share“ auf Wunsch aber auch automatisch erledigen. Bilder, die darüber geteilt werden, reduziert die App vor dem Versand auf eine vom Nutzer vorgegebene Auflösung. In Einzelfällen reduziert sie die Auflösung noch etwas stärker, wenn das nötig ist, um das Seitenverhältnis zu bewahren.

Getrennt für WLAN und mobiles Netz

Weil das in der Regel begrenzte Datenvolumen in Mobilfunknetzen der Hauptgrund für das Reduzieren der Datenmenge ist, lassen sich in der App separate Auflösungen für WLAN und Mobilfunknetz festlegen. Der Nutzer teilt Fotos, indem er von der App aus die Galerie aufruft und die gewünschten Fotos von dort übernimmt. Fotos, die der Nutzer häufiger teilt, stehen dann gleich in der App zur Verfügung. Das Design ist hell und modern, die Handhabung weitgehend selbsterklärend.

Fazit zum Test der Android-App „Smart Photo Share“

Kaum jemand braucht Fotos in druckfähiger Auflösung. Smart Photo Share verkleinert die Bilder vor dem Versand – je nach genutztem Netz unterschiedlich stark.

Vorteil: Auflösungen für WLAN und Mobilfunknetz separat

Nachteil: Teilen-Funktion drängt sich mitunter automatisch in den Vordergrund

Gesamtnote: 2,08

Funktionalität (45 %): 2,20

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 1,90

Englischsprachig, kostenlos

SnapSwap -Random Photo Sharing

Teilen nach dem Zufallsprinzip: Die Android-App SnapSwap -Random Photo Sharing schickt Aufnahmen an irgendeinen anderen Nutzer, irgendwo auf der Welt.

SnapSwap -Random Photo Sharing
Vergrößern SnapSwap -Random Photo Sharing
© Dirk Bongardt

Wer gern neue Menschen kennenlernt, für den ist die Android-App „SnapSwap -Random Photo Sharing“ genau das Richtige. Wenn es dem Nutzer nach Interaktion ist, nimmt er ein Foto auf und lässt es von der App einem zufällig ausgewählten anderen Nutzer schicken. Im Gegenzug erhält er selbst eine Aufnahme eines ebenso zufälligen Nutzers. Gefällt dem Empfänger die Aufnahme, kann er das über ein „Like“ zum Ausdruck bringen und auch gleich einen Chat mit dem Absender beginnen. Einzige Hürde: Absender und Empfänger sprechen oft nicht dieselbe Sprache.

Nur erwünschte Kontakte

Von dem Foto selbst abgesehen, erhält der Empfänger keine Information über den Absender. Wollen beide nach dem Bildaustausch keine weitere Kommunikation, bleibt es also bei dieser einen Interaktion. Wollen die beiden Nutzer sich miteinander vernetzen, müssen sie dafür andere Wege wählen – zum Beispiel, indem sie über den Chat Facebook-, Twitter- oder andere Benutzernamen austauschen. SnapSwap selbst bietet keine Möglichkeit der dauerhaften sozialen Vernetzung. Die App ist intuitiv zu bedienen, das Design ist ein wenig schlicht.

Fazit zum Test der Android-App „SnapSwap -Random Photo Sharing“

Jeden Tag neue Menschen kennenlernen: Wer Zufallsbekanntschaften mag und gern fotografiert, ist bei SnapSwap an der richtigen Adresse.

Vorteil: Sehr einfache Handhabung

Nachteil: Keine Möglichkeit, sich mit einem Kontakt direkt zu vernetzen

Gesamtnote: 2,00

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 1,80

Design (15 %): 2,50

Englischsprachig, kostenlos

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