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11 packende Action-Spiele für Android

10.06.2015 | 08:30 Uhr |

Brauchen Sie gerade ein wenig Abwechslung und Aufregung? Dann laden Sie sich eines oder mehrere dieser 11 spannenden Action-Spiele herunter - Achtung: Suchtgefahr!

Wie wäre es mal wieder mit ein bisschen Action? Damit Ihnen in der Mittagspause oder bei einer Talkshow von Günther Jauch nicht die Augen zufallen, haben wir im App-Store elf fesselnde Action-Spiele ausgesucht, die wach machen wie ein doppelter Espresso.

In brenzligen Endzeit-Szenarien rücken die Zombies vor, Ninjas bekämpfen wir mit bloßen Händen und in vorzeitlichen Meeresbuchten liefern wir uns erbitterte Kämpfe mit blutrünstigen Dinosauriern. Wer sich da noch langweilt, dem ist nicht zu helfen!

Zombie Highway

Zombie Highway
Vergrößern Zombie Highway
© Steffen Zellfelder

In wackeligen Fahrzeugen kämpfen wir uns in Zombie Highway über endlose Strecken voller - richtig! - Zombies. Der recht blutige Überlebenskampf entwickelt sich schnell zum Suchtspiel.

Auf einer düsteren Landstraße versuchen wir bei Zombie Highway der Endzeit zu entfliehen. Alle paar Meter warten hungrige Untote auf ihre Chance, uns sprichwörtlich vom rechten Weg abzubringen: Die Zombies springen ohne Vorwarnung ans Fluchtfahrzeug und reißen so lange daran herum, bis das Gefährt umkippt und den wohl schmackhaften Inhalt freigibt.

Die blinden Passagiere werden wir mit Handfeuerwaffen oder riskanten Verkehrsmanövern wieder los: An zahlreichen, oft tückischen Hindernissen lassen sich die ungebetenen Gäste befriedigend brutal von den Fahrzeugseiten abkratzen. Weil jeder Frontal-Zusammenstoß Game Over bedeutet, ist bei der Lenkung Finesse gefragt - je mehr ungebetene Mitfahrer am Fahrzeug hängen, desto aussichtsloser ist der Kampf.

Endlose Reise in den sicheren Tod

Die endzeitliche Reise findet bei Zombie Highway kein Ende - zumindest kein gutes. Es geht nur darum, sich dem unweigerlichen Niedergang möglichst lange zu widersetzen. Als Belohnung fürs Durchhalten winken dicke Waffen: Bald rücken wir den nimmersatten Reisebegleitern mit Flammenwerfern und Miniguns auf die Pelle.

Eine überschaubare Auswahl von Fahrzeugen sorgt bei dem an sich etwas von Wiederholungsmomenten geplagten Gameplay für willkommene Abwechslung.

Fazit zum Test der Android-App Zombie Highway

Mit einer soliden Mischung aus Endzeit-Stimmung, Rennspiel und blanker Gewalt mausert sich Zombie Highway zum unterhaltsamen Zeitvertreib. Sehr abwechslungsreich ist das Spielprinzip aber nicht.

Vorteil: Besser als der zweite Teil

Nachteil: Wenig Abwechslung beim Gameplay

Gesamtnote: 1,71

Funktionalität (45 %): 1,80

Bedienung und Support (40 %): 1,40

Design (15 %): 2,30

Englischsprachig, kostenlos

Daddy Was A Thief

Daddy Was A Thief
Vergrößern Daddy Was A Thief
© Steffen Zellfelder

Als Gelegenheitsdieb versuchen wir im schrägen Daddy Was A Thief an die große Kohle zu kommen. Viel Humor und ein spannendes Spielprinzip machen einen vielversprechenden Eindruck.

Nachdem die Hauptfigur in Daddy Was A Thief gefeuert wird, macht sich der verantwortungsbewusste Familienvater auf, um als maskierter Dieb für die Brötchen auf dem Tisch zu sorgen. Auf einem mehr oder weniger symbolischen Abstieg kämpfen sich Spieler dabei durch endlose verrückte Stockwerke - immer so lange, bis der stibitzende Daddy an einer feindlichen Kugel oder einer der raffinierten Fallen seinen Geist aufgibt.

Treppen oder Leitern braucht der dickbauchige Held der Geschichte dabei nicht: Auch noch so harte Betonböden werden mit gewagten Luftsprüngen brachial durchbrochen. Dabei stoßen wir auf schießwütige Polizisten, aggressive Kung-Fu-Omas, Schrumpfstrahlen und hilfreiche Badewannen.

Das Gameplay ist genau so schräg wie es klingt, dank Zufallslevel macht das Spektakel langfristig Laune.

Tolle Steuerung und coole Upgrades

Daddy Was A Thief spielt sich mit nur einem Finger, trotzdem lässt das Gameplay viele witzige Aktionen zu. Entscheidend ist dabei immer das Timing der Landung. Weil die meisten Gegenstände in den Etagen zerstörbar sind und Spieler auch ungewollt verrückte Explosionen und Extras auslösen, mausert sich der Titel zum gelungenen Abenteuerspektakel mit Witz.

Fazit zum Test der Android-App Daddy Was A Thief

Flottes Gameplay, schöne, aber einfache Zufallslevel und eine Prise Humor machen Daddy Was A Thief zum Dauerbrenner. Suchtfaktor inklusive.

Vorteil: Schöne Inszenierung, erfrischendes Gameplay, Quests

Nachteil: Wiederholungsfaktor

Gesamtnote: 1,45

Funktionalität (45 %): 1,45

Bedienung und Support (40 %): 1,35

Design (15 %): 1,70

Deutschsprachig, kostenlos

Stick Squad 3 - Modern Shooter

Stick Squad 3 - Modern ShooterStick Squad 3 - Modern Shooter
Vergrößern Stick Squad 3 - Modern ShooterStick Squad 3 - Modern Shooter
© Steffen Zellfelder

Im dritten Teil der Stick-Squad -Serie begeben wir uns einmal mehr als tödliche Scharfschützen auf eine heikle Mission: Diesmal gilt es, den Kopf eines mächtigen Verbrecher-Syndikats zu erwischen - mit einem Kopfschuss natürlich.

Die beiden Helden der Stick-Squad-Serie legen wieder los: Diesmal müssen Ron und Damian einen gefürchteten Kartellboss erwischen - Gefangene machen die zwei immer noch nicht.

Level für Level geht es darum, Gegner auszuknipsen - beziehungsweise diese erst einmal zu finden. Die Spielabschnitte erkunden wir nämlich ausschließlich durch das kreisrunde Zielfernrohr eines mächtigen Scharfschützengewehrs, viel Scrollen gehört da zur Tagesordnung. Sind die Feinde einmal aufgespürt, muss man je nach Level auch mal strategisch vorgehen, meistens läuft es aber auf das Niederstrecken der gegnerischen Strichmännchen hinaus.

Vorsichtiges Zielsuchen, das Abpassen der richtigen Momente und die Spannung beim Drücken des Abzugs haben die Entwickler gekonnt umgesetzt. Sehr schön: Eine atmosphärische Bullet-Cam sorgt für cineastische Momente.

Grobe Übersetzung ins Deutsche

Die Sprachausgabe ist bei Stick Squad 3 komplett in Englisch, Menüs und Untertitel gibt es aber auch in Deutsch - oder etwas Ähnlichem: Bei der Übersetzung haben sich reihenweise Fehler eingeschlichen. Den Spielspaß trübt das nur unwesentlich: Die schicke Inszenierung und der oft derbe Humor bieten gute Unterhaltung, eingebettet ist das Ganze in eine solide Storyline.

Fazit zum Test der Android-App Stick Squad 3 - Modern Shooter

Kein Spiel für Kinder: Stick Squad 3 - Modern Shooter ist blutig und brutal, aber auch witzig und spannend. Den Download werden Sie nicht bereuen.

Vorteil: Spannendes Gameplay mit Story

Nachteil: Keiner

Gesamtnote: 1,26

Funktionalität (45 %): 1,15

Bedienung und Support (40 %): 1,30

Design (15 %): 1,50

Deutschsprachig, kostenlos

Bomber Friends

Bomber Friends
Vergrößern Bomber Friends
© Steffen Zellfelder

Bomber Friends beweist: Auch ein geklautes Spielprinzip kann noch mächtig Laune machen. Bis zu vier Spieler dürfen sich in dem Action-Strategie-Mix gegenseitig in die Luft jagen.

Es gibt Ähnlichkeiten, es gibt Parallelen - und es gibt Bomber Friends. Das Spiel ist ein detailtreuer Klon des Klassikers „Bomberman“ und sorgt mit polierter Grafik und Multiplayer-Modus für gute Laune.

Auf quadratischen Karten wuseln Spieler dabei mit kleinen Figuren durch die Gegend und versuchen, sich gegenseitig Bomben vor die Füße zu legen - besonders mit Freunden macht das einen Heidenspaß. Während manche Blöcke in den Leveln unzerstörbar sind, bieten andere nur vorübergehend Schutz. In den zerstörbaren Hindernissen sind dabei auch reichlich Upgrades und Extras versteckt.

Je länger ein Spieler durchhält, desto gefährlicher werden seine Bomben, es gibt Power-Ups, herrlich fiese Flüche und natürlich den erhabenen Moment, wenn man seinen Gegner, den Rücken zur Wand, mit einer Bombe eingesperrt hat.

Warum nicht mehr Power-Ups?

Gesteuert wird der explosive Spaß bei Bomber Friends mit zwei Tasten, die auch in hektischen Momenten noch präzise ansprechen. Leider bleibt die eigene Spielfigur gerne mal an einer Ecke hängen, wir rösten uns dann so ungewollt selbst. Die Power-Ups bringen zwar viel Dynamik ins Spiel, Extras wie Bombenwerfen oder Zeitzünder vermissen wir aber.

Fazit zum Test der Android-App Bomber Friends

Ein knackiger Mehrspieler-Spaß mit fiesen Überraschungen und einfacher Steuerung. Leider gibt es nur eine Karte.

Vorteil: Bis zu vier Spieler, Online-Modus

Nachteil: Einzelspieler-Modus ist fad

Gesamtnote: 1,54

Funktionalität (45 %): 1,45

Bedienung und Support (40 %): 1,60

Design (15 %): 1,65

Deutschsprachig, kostenlos

Robbery Bob Free

Robbery Bob Free
Vergrößern Robbery Bob Free
© Steffen Zellfelder

Als trickreicher Meisterdieb versuchen wir in Robbery Bob Free an die dicken Kohlen zu kommen. Mit knackigem Gameplay und einer richtig unterhaltsamen Story bleibt dabei keine Zeit für Langeweile.

Bob sitzt im Knast und kommt nicht raus, vom Leben in Freiheit kann er nur träumen - bis ihm eines Tages eine geheimnisvolle Gestalt zur Flucht verhilft. Frei ist Bob jetzt aber auch nicht, der Knasti muss sich bei seinem Retter nämlich mit einer Menge vertrackter Einbrüche revanchieren.

Dazu schleichen wir auf Zehenspitzen in ein Wohnhaus nach dem anderen und klauen alles, was Wert hat - und den Rest nehmen wir auch noch mit. Pfandbriefe und Geldscheine, aber auch halb gegessene Steaks, schmutzige Unterwäsche und kaputtes Kinderspielzeug stecken wir ein: Bob ist ein Kleptomane wie er im Buche steht.

Die abwechslungsreichen Karten lassen mit liebevollem Aufbau, dynamischem Schwierigkeitsgrad und immer wieder neuen Herausforderungen keine Langeweile aufkommen. In jedem Level geht es darum, möglichst die gesamte Beute einzustreichen, ohne dabei gesehen zu werden - wer das im Zeitlimit schafft, bekommt Extrapunkte.

Schräge Story mit Witz

Neben der soliden Spielmechanik lebt das Gameplay bei Robbery Bob Free auch von den witzigen Dialogen zwischen Bob und seinem Retter, die immer wieder irrwitzige Momente entwickeln. Unsere Beute dürfen wir dabei jederzeit in die Verbesserung der diebischen Fähigkeiten stecken: Mit der Zeit schleichen wir dann schneller, sammeln Gegenstände im Vorbeigehen ein oder halten einen rettenden Verzweiflungssprint dank größerer Ausdauer länger durch.

Fazit zum Test der Android-App Robbery Bob Free

Schleichen, Rennen, Rauben: Robbery Bob Free macht den Fünf-Finger-Rabatt zum Spielprinzip. Der Action-Strategie-Mix macht mit abwechslungsreichen Leveln langfristig Spaß.

Vorteil: Solides Gameplay mit Witz

Nachteil: Keiner

Gesamtnote: 1,28

Funktionalität (45 %): 1,20

Bedienung und Support (40 %): 1,30

Design (15 %): 1,45

Deutschsprachig, kostenlos

Crossy Road

Crossy Road
Vergrößern Crossy Road
© Steffen Zellfelder

Warum überquerte das Huhn die Straße? Auch nach mehreren Spielstunden mit Crossy Road haben wir darauf keine Antwort. Wir wissen aber, wie es endet: blutig - ausgesprochen blutig.

Der Tod ist in Crossy Road allgegenwärtig. Mit einem von insgesamt 90 Avataren machen wir uns dabei Level für Level auf die Reise, um möglichst weit in eine fiese Spielkarte vorzudringen, bevor Gevatter Tod unweigerlich seine Sense schwingt.

Standardmäßig lenken wir ein Huhn über die nicht nur von Witzeklopfern oft zitierte Straße, über Flüsse, Bahngleise und Wiesen. Die Herausforderung an jedem Hindernis ist das richtige Timing: Wer zu lange an der falschen Stelle verharrt, wird von Autos platt gefahren oder von Zügen überrollt.

Selbst wer in vermeintlicher Sicherheit die nächsten Schritte plant, spielt mit seinem Leben: Fünf Sekunden am gleichen Fleck und ein riesiger Habicht stürzt vom Himmel - der macht jeder Zukunftsplanung einen endgültigen Strich durch die Rechnung.

Brillant einfach

Das einfache Gameplay von Crossy Road entwickelt schnell einen eigenen und brillanten Charme, der auch vom ständigen Scheitern nicht getrübt wird. Kurze Ladezeiten lassen für Frust kaum Platz, und dank ulkiger Animationen macht das Sterben durch PKWs, Züge oder den verflixten Geier beinahe Spaß.

Fazit zum Test der Android-App Crossy Road

Das einfache Gameplay von Crossy Road macht mit einem hohen Suchtfaktor, viel Humor und einer wunderbar schrägen Präsentation immer wieder Spaß.

Vorteil: Geniales Gameplay

Nachteil: Spielfiguren kosten teilweise Geld

Gesamtnote: 1,17

Funktionalität (45 %): 1,10

Bedienung und Support (40 %): 1,20

Design (15 %): 1,30

Deutschsprachig, kostenlos

Shadow Fight 2

Shadow Fight 2
Vergrößern Shadow Fight 2
© Steffen Zellfelder

Shadow Fight 2 kommt mit knallharter Action und knackigem Gameplay daher, wie man es sonst von Spielekonsolen gewohnt ist. Das prächtig inszenierte Abenteuer verspricht langanhaltenden Spielspaß.

Nach einem kurzen, aber filmreifen Intro geht es bei Shadow Fight 2 schnell zur Sache: Nachdem sich unsere Hauptfigur in einen geheimnisvollen Schatten verwandelt hat, müssen wir an Boxsäcken und diversen Schülern unseres Meisters erst einmal wieder zur alten Stärke zurückfinden.

Besonders die glatten Bewegungen der Spielfiguren fallen schnell auf: Kicks und Schläge wirken geschmeidig und authentisch, das Steuerkreuz kennt acht Richtungen und erlaubt damit auch Rollen, Saltos und eine Reihe gewagter Manöver. Die schönen Animationen werden von hübschen Hintergründen unterstützt, sogar Slow-Motion-Effekte für die Abschlussattacken der hitzigen Gefechte haben die Entwickler untergebracht. Die eigene Spielfigur dürfen wir mit Upgrades und einer Reihe cooler Waffen zum ultimativen Haudegen heranzüchten.

Bedienung als einzige Schwäche

Die Steuerung ist in Shadow Fight 2 so gut, wie es auf dem Touchscreen eben geht. Manchmal fühlen sich die Kontrollen aber etwas schwammig an - geübte Spieler vermissen da ein Gamepad. Viel mehr ist an dem Titel aber nicht auszusetzen: Das Actionspiel überzeugt mit toller Aufmachung und knackigem Gameplay.

Fazit zum Test der Android-App Shadow Fight 2

Story, Gameplay und Grafik: Bei Shadow Fight 2 stimmt einfach alles. Der Download ist Pflicht!

Vorteil: Hervorragende Präsentation

Nachteil: Keiner

Gesamtnote: 1,22

Funktionalität (45 %): 1,15

Bedienung und Support (40 %): 1,35

Design (15 %): 1,05

Englischsprachig, kostenlos

DINO HUNTER: DEADLY SHORES

DINO HUNTER: DEADLY SHORES
Vergrößern DINO HUNTER: DEADLY SHORES
© Steffen Zellfelder

Bis an die Zähne bewaffnet gehen wir bei DINO HUNTER: DEADLY SHORES auf Saurier-Hatz: Das Wechselspiel zwischen Jäger und Gejagtem lädt zum Abtauchen ein.

Jurassic Park mal anders: Raptoren, Flugsaurier oder T-Rex - in DINO HUNTER: DEADLY SHORES knallen wir sie alle ab. Das klingt ein bisschen unromantisch, macht dank schicker Aufmachung, einem stattlichen Waffenarsenal und gelungener Grafik aber einen Riesenspaß.

Die typischen Missionsziele beinhalten dabei für gewöhnlich zwei Aufgaben: „Finde Dino X“ und „leg ihn um“. Weil die Urzeit-Monster meist aber nicht mit einem Schuss zur Strecke zu bringen sind und sich ihrer Angreifer gerne mal mit Zähnen und Klauen erwehren, ist das Spiel mehr als eine Zielübung: Positionierung und vor allem das Erkennen von Schwachstellen in den oft gepanzerten Ungetümen sind der Schlüssel zum Erfolg. Jeder erledigte Auftrag füllt dabei den Kontostand, damit lassen sich im Waffenladen viele coole Schießeisen erstehen.

Simpel, aber atmosphärisch

Auch wenn das Spielprinzip mit dem Gehen meist kurzer Wege und dem Abfeuern einiger gezielter Schüsse nicht besonders abwechslungsreich ausgefallen ist, laden die schönen Level und die hübsche Grafik immer wieder zum Abtauchen ein.

Mit einem Energievorrat haben die Entwickler aber eine seltsame Bremse ins Spiel eingebaut: Ist diese Anzeige leer, müssen wir eine Zwangspause einlegen, bis der Vorrat sich wieder füllt.

Fazit zum Test der Android-App DINO HUNTER: DEADLY SHORES

Mit einfachem Gameplay, aber solider Aufmachung und schöner Grafik mausert sich die Dino-Hatz zum gediegenen Zeitvertreib. Für Revolverhelden ist der Download Pflicht.

Vorteil: Tolle Atmosphäre, schöne Dino-Models

Nachteil: Einige Waffen sind nur mit Spielgeld kaum zu bekommen

Gesamtnote: 1,80

Funktionalität (45 %): 1,35

Bedienung und Support (40 %): 1,90

Design (15 %): 2,85

Deutschsprachig, kostenlos

 

Flappy Crush : Bird Smash

Flappy Crush : Bird Smash
Vergrößern Flappy Crush : Bird Smash
© Steffen Zellfelder

Wer vom Hype um das gelobte Flappy Bird und all seine Klone genug hat, der ist bei Flappy Crush : Bird Smash genau richtig: Beim Versuch,  Hindernisse und Hürden zu passieren, wird das drollige Federvieh hier kurzerhand zermatscht.

Flappy Bird war ein betont einfaches, aber verflixt schwieriges Geschicklichkeitsspiel, bei dem Spieler bewegungsgestörte Vögel an absurd vertrackten Hindernissen vorbeilotsten - der haushohe Schwierigkeitsgrad lockte dabei vor allem ehrgeizige Spieler ans Smartphone. Das Spiel gibt es heute nicht mehr, dem Entwickler war der überraschende Erfolg mit etlichen Millionen Downloads irgendwann zu viel.

Was bleibt sind Erinnerungen und Klone um Klone - da erweist sich diese App als erfrischende Abwechslung. Scharenweise Federvieh will hier aus dem Bild fliehen, mit einer gewaltigen Vogelpresse dürfen wir das recht blutig unterbinden: Knochen, Blutspritzer und fleischige Reste fliegen bald wie Konfetti durchs Bild.

Das Spiel entschädigt nicht nur alle, die an Flappy Bird und Co. verzweifelt sind, die simple Spielmechanik hat auch einen eigenen Reiz: Selbst behäbige Vögel sind in der Masse gar nicht so einfach zu stoppen

Eine Taste reicht

Timing ist bei Flappy Crush : Bird Smash alles, zum Spielen benötigen wir dann auch nur eine Taste. Das Gameplay ist (ähnlich wie beim verspotteten Vorbild) damit eher eindimensional. Mehr Abwechslung als eine Handvoll Hintergründe und wechselnde Gefiederfarben der Opfervögel gibt es nicht

Fazit zum Test der Android-App Flappy Crush : Bird Smash

Eine ironische und ausgesprochen blutige Parodie des App-Schlagers Flappy Bird mit ähnlich einfacher Grafik und kurzweiligem Gameplay.

Vorteil: Makaberes Gameplay

Nachteil: Absolut eindimensional

Gesamtnote: 2,02

Funktionalität (45 %): 2,10

Bedienung und Support (40 %): 1,85

Design (15 %): 2,25

Englischsprachig, kostenlos

Battle Run

Battle Run
Vergrößern Battle Run
© Steffen Zellfelder

Im flotten Battle Run flitzen wir mit drei anderen Spielern auf hübschen Rennstrecken um die Wette. Ein stattliches Waffenarsenal sorgt für explosiven Spielspaß.

Battle Run ist ein reines Multiplayer-Game. Die Spielfigur flitzt dabei von alleine drauflos. Wir bestimmen nur das Timing von Sprüngen und versuchen, Mitstreitern mit den großzügig verteilten Waffen beizukommen. Entscheidend ist dabei auch die Energieanzeige: Ist die voll, dürfen wir unsere Gegner mit einem Ritt auf dem eigenen Renntier Staub schlucken lassen.

Die relativ kurzen Strecken stecken voller Hürden, Fallen und Hindernisse, ein vorzeitiges Game Over gibt es aber nicht: Fehler werden nur mit kurzen Zeitstrafen geahndet. Die Level kommen oft mit mehreren Ebenen, versteckten Waffen und überraschenden Stolperstellen daher, die Führung bleibt so selten beim gleichen Spieler.

Auch schön: Wartezeiten waren uns im Test fremd: In der riesigen Spielerschar finden sich Viererteams im Handumdrehen.

Fesselnde Minuten

Ein Rennen dauert bei Battle Run etwa eine Minute, das Gameplay schlägt uns dabei von Anfang bis Ende gekonnt in den Bann. Weil man auch unbekannten Spielern nicht die Führung überlassen möchte und die Siegesanimationen drollig, aber provokativ ausfallen, regt sich hier schnell der Ehrgeiz. Level-Aufstiege verbessern die Spielfigur nur marginal - die Matches bleiben so immer fair.

Fazit zum Test der Android-App Battle Run

Mit spannendem Gameplay und actionlastigen Multiplayer-Partien wird Battle Run einfach nicht langweilig - wir haben es versucht!

Vorteil: Spiele gegen Freunde möglich

Nachteil: Keiner

Gesamtnote: 1,27

Funktionalität (45 %): 1,15

Bedienung und Support (40 %): 1,30

Design (15 %): 1,55

Deutschsprachig, kostenlos

Batman & The Flash: Hero Run

Batman & The Flash: Hero Run
Vergrößern Batman & The Flash: Hero Run
© Steffen Zellfelder

Als Batman oder Flash geht es bei diesem Endlos-Runner auf den Straßen von Gotham und Gorilla-City zur Sache: Das angerostete Gameplay Batman & The Flash: Hero Run kann dank solider Aufmachung noch einmal glänzen.

Wahlweise als Batman in Gotham City oder als Flash in Gorilla City machen wir uns auf, dem Bösen eins auf die Mütze zu geben. Das Gameplay folgt dabei dem bewährten Prinzip der Endlos-Runner: Auf drei Spuren müssen wir den besten Weg finden, mit gewagten Sprüngen Hindernissen ausweichen oder im richtigen Moment darunter wegtauchen. Immer wieder stellen sich uns dabei Widersacher in den Weg, die lassen sich mit ein paar Distanzangriffen aber meist problemlos beseitigen.

Die Level sind lobenswert dicht: Leere Laufstrecken sind kaum zu finden, und so richtig endlos ist das Spiel gar nicht: Am Level-Ende warten Bosse, die den Spielabschnitt abschließen.

Reihenweise Kostüme

Mit dem Freispielen von Spielkarten und dem Verschmelzen einzelner Figuren lassen sich im späteren Spielverlauf auch Superkräfte und Spezialattacken einsetzen. Missionen und tägliche Herausforderungen sollen Spieler langfristig ans Display fesseln.

Besonders Fans der DC-Comics werden sich über die vielen Kostüme freuen: Redwing, Catwoman, Bane und natürlich der Joker sowie King Grodd stehen zur Verfügung. Ohne Griff zum Geldbeutel sind manche Figuren aber nur schwer zu bekommen.

Fazit zum Test der Android-App Batman & The Flash: Hero Run

Ein etwas anderer Endlos-Runner mit geglücktem Level-Aufbau, Waffen und Spezialattacken. Der Download lohnt sich nicht nur für Fans der DC-Comics.

Vorteil: Boss-Kämpfe, gelungener Level-Aufbau

Nachteil: Lange Ladezeiten

Gesamtnote: 1,74

Funktionalität (45 %): 1,90

Bedienung und Support (40 %): 1,55

Design (15 %): 1,75

Englischsprachig, kostenlos

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