Inhalte werden über einen Großteil über ihre Urheber wahrgenommen. Jemand, der sich einen guten Ruf und viele Freunde erarbeitet hat, erreicht mit Blödsinn immer noch mehr Interessierte als jemand, der immer nur nach Hilfe schreit, von allen einen Kommentar zu seiner Website und seinem Blog einfordert - kurzum ständig auf der Suche nach Aufmerksamkeit ist - mit einem wertvollen Beitrag. Ist die Community erst einmal vergrault, lässt sie sich schwer wieder besänftigen. Aufmerksamkeitshascher, die nichts zu sagen haben, vergraulen die Community. Sie erreichen vielleicht bei RTL und Bild ihr Ziel - im Web 2.0 dagegen funktioniert diese Masche nur begrenzt.
Zuhören
Sobald Ihnen jemand erzählt, dass er anderer Meinung ist als Sie, reagieren Sie im Web vielleicht anders als im wirklichen Leben: Sie erklären, warum Sie Recht haben und er keine Ahnung. Lassen Sie das! Es gibt in Web-Gemeinschaften kaum etwas Schlimmeres als Klugscheißer und Rechthaber.
Nett zueinander sein
Lassen Sie andere Meinungen zu, ziehen Sie viele Positionen in Betracht - jede hat ihre Berechtigung. Verstehen Sie auch die kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe der anderen Community-Mitglieder, die teilweise aus ganz anderen Ecken der Erde stammen können als Sie. Sie wissen auch nicht alles, lernen Sie zuzuhören und nehmen Sie sich die Zeit, darüber nachzudenken.
Seien Sie nett zueinander. Klingt altmodisch und naiv - es ist aber ernst gemeint. (Computerwoche/mha)
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