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11 Apps rund um das Auto

09.07.2015 | 08:30 Uhr |

Parken und den Parkplatz wiederfinden, Navigation, günstig tanken - alles das können Sie bequem mit Apps auf dem Smartphone erledigen.

Erst wollte sie jeder, dann hatte sie jeder, jetzt braucht sie kaum noch einer: Mehr und mehr machen Smartphones den Standalone-Navigationssystemen ihren Platz an der Windschutzscheibe streitig.

Smartphones sind als Weg-Ansager beinahe ebenbürtig, unter vielen Aspekten sogar überlegen: Sie kennen die aktuellen Treibstoffpreise so gut wie aller Tankstellen, sie wissen, wo sich preiswert parken lässt, erinnern sich später daran, wo das Auto steht, verraten, wohin sich ein Abstecher lohnt und helfen dem Fahrer, sich mit anderen zu vernetzen, die schon dort gewesen sind. Bei einer Panne kann ein Smartphone Hilfe anfordern, und manchmal – das richtige Zubehör vorausgesetzt – erspart es sogar die Fahrt in die Werkstatt.

Mit diesen elf Apps fahren Sie besser: 

Finde mein Auto   

Finde mein Auto
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© Dirk Bongardt

Mit der Android-App „ Finde mein Auto “ kann der Nutzer den Standort seines Fahrzeugs beim Abstellen speichern und sich später von seinem Smartphone dorthin führen lassen.

Wer in einer fremden Stadt oder auf den weitläufigen Parkplätzen rund um ein Festival- oder Messegelände geparkt hat, tut sich später oft schwer, sein Fahrzeug wiederzufinden. In solchen Fällen kann die Android-App „Finde mein Auto“ sehr hilfreich sein. Sie speichert auf Knopfdruck die GPS-Koordinaten und navigiert den Nutzer später (mit Hilfe von Google Maps oder einer anderen Navigations-App) an die entsprechende Stelle.

Erweiterte Funktionen nur für Spender

Die App selbst ist gratis, allerdings gibt sie einige Funktionen erst frei, wenn der Nutzer sich zu einer Spende entschlossen hat. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, anstelle der GPS-Koordinaten ein Foto des geparkten Fahrzeugs zu speichern – das könnten Sie aber natürlich genau so gut mit der Kamera-App Ihres Smartphones machen.

Die Handhabung ist ansonsten intuitiv, das Design schlicht, aber zweckmäßig.

Fazit zum Test der Android-App „Finde mein Auto“

„Finde mein Auto“ erspart Ihnen manche Sorge, wenn Sie Ihr Fahrzeug an ungewohnter Stelle abgestellt haben.

Pro: Einfachste Handhabung

Contra: Manche Funktionen erst nach Spende

Gesamtnote: 1,83

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 2,20

Deutschsprachig, kostenlos

iOnRoad Augmented Driving   

iOnRoad Augmented Driving
Vergrößern iOnRoad Augmented Driving
© Dirk Bongardt

Die Android-App „ iOnRoad Augmented Driving “ nutzt die Kamera des Android-Geräts, um während der Fahrt den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen im Auge zu behalten.

Um die Android-App „iOnRoad Augmented Driving“ richtig nutzen zu können, muss das Smartphone mit einer Halterung an der Windschutzscheibe befestigt und wie in der App empfohlen ausgerichtet sein. Dann warnt iOnRoad, wenn Sie zu dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auffahren, macht auf (eventuell unbeabsichtigte) Spurwechsel aufmerksam und umfasst außerdem einen automatischen Parkplatz-Merker, der Ihnen später hilft, wieder zu Ihrem Auto zurückzufinden.

Laut und manchmal ungenau

Besser ein lautes Warnsignal als ein lauter Aufprall, werden sich die Entwickler der App gedacht haben: Wenn der Abstand zum Vorausfahrenden zu knapp wird, meldet sich die App mit einem eindringlichen Warnsignal. Aber: Manchmal, besonders in Kurvenfahrten und im dichten Stadtverkehr, gibt sie auch Fehlalarm. Da ist sie aber wahrscheinlich auch nicht so hilfreich wie auf langen, mitunter eintönigen Autobahnfahrten, wo die Konzentration des Fahrers eher einmal nachlassen könnte. Die Handhabung ist intuitiv, das Design eher praktisch als schön.

Fazit zum Test der Android-App „iOnRoad Augmented Driving“

Aufpassen müssen Sie trotzdem: iOnRoad schlägt zwar eher zu oft Alarm als zu selten, kann aber auf Langstrecken den Fahrer durchaus entlasten.

Pro: Display zeigt das aktuelle Geschehen auf der Straße

Contra: Mitunter Fehlalarm, muss exakt ausgerichtet werden

Gesamtnote: 2,08

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 2,50

Englischsprachig, kostenlos

ADAC Parkinfo   

ADAC Parkinfo
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© Dirk Bongardt

Mit der Android-App „ ADAC Parkinfo “ kann der Nutzer nach öffentlichen Parkplätzen und Parkhäusern in ganz Deutschland suchen und sich zum Teil auch über die aktuelle Belegung informieren.

Ist auf dem Stadionparkplatz noch ein Stellplatz zu bekommen? Wo ist das nächste Parkhaus in meiner Nähe? Bis wann hat das Parkhaus am Stadttheater geöffnet? Solche Fragen kann die Android-App „ADAC Parkinfo“ recht zuverlässig beantworten. Sie kennt rund 5.500 öffentliche Parkplätze und -häuser und liefert zu über 900 davon auch Informationen zur aktuellen Belegung.

Kleiner Wermutstropfen: Es gibt bundesweit noch deutlich mehr Abstellflächen, die aber von der App nicht erfasst sind. Wer viel in fremden Städten unterwegs ist, wird die Orientierungshilfe aber durchaus zu schätzen wissen.

Mit Karte, Liste und Parkplatzfinder

Wer die App sein eigen nennt, benötigt keinen zusätzlichen Parkplatzfinder. Hinter dem Menüpunkt „... Mehr“ findet sich ein „Car Finder“, der die Parkposition des Fahrzeugs speichern und den Nutzer später dorthin zurückführen kann. Auch ein Fotografieren des Abstellortes bietet die App an – auf riesigen Flughafenparkplätzen etwa kann es eine enorme Hilfe sein, wenn die Bezeichnungen von Parkhaus, Parkdeck und die Nummer des Parkplatzes festgehalten wurden. Wer noch keinen Abstellplatz hat, kann wahlweise über eine Karte oder eine Liste mit Ortsnamen danach suchen. Abseits der Ballungszentren sind gespeicherte Parkplätze allerdings dünn gesät.

Fazit zum Test der Android-App „ADAC Parkinfo“

In Ballungszentren ist die App eine wertvolle Hilfe. Parkhäuser und -plätze außerhalb der Metropolen sind in der App weniger stark vertreten.

Pro: Belegungsstatus zu vielen Parkmöglichkeiten

Contra: Informationen unvollständig

Gesamtnote: 1,96

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 1,90

Design (15 %): 2,00

Deutschsprachig, 1,59 Euro

Blitzer.de   

Blitzer.de
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© Dirk Bongardt

Die Android-App „ Blitzer.de “ macht den Autofahrer auf mobile und stationäre Einrichtungen zur Geschwindigkeitsmessung aufmerksam. Ihr Einsatz ist juristisch fragwürdig.

Ob der Einsatz von Blitzer-Apps gegen §23 STVO verstößt, darüber streiten die Experten. Die Android-App „Blitzer.de“ macht Autofahrer darauf aufmerksam, wenn Radarfallen, „Starenkästen“ oder andere Geschwindigkeitskontrollen auf ihrer Strecke liegen. Die Nutzer selbst halten die Daten aktuell, indem sie Blitzer melden, während sie an ihnen vorbeifahren. Die Nutzer können sich auch auf einer Karte über die aktuelle Blitzersituation orientieren.

Hinweis per Sprache oder Signalton

Die App misst permanent die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und macht, wenn ein Blitzer in Fahrtrichtung in der Nähe ist und der Fahrer schneller unterwegs ist als erlaubt, darauf aufmerksam. Fährt der Nutzer an einer Einrichtung zur Geschwindigkeitsmessung vorbei, kann er das melden, indem er auf eine entsprechende Schaltfläche tippt (was definitiv dann verboten ist, wenn es sich bei dem Android-Gerät um ein Smartphone handelt).

Fazit zum Test der Android-App „Blitzer.de“

Der Einsatz einer App wie Blitzer.de ist juristisch umstritten. Auch sonst bleibt auf der sichereren Seite, wer sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen hält.

Pro: Wird von großer Nutzerbasis aktuell gehalten

Contra: Nutzung möglicherweise gesetzwidrig

Gesamtnote: 1,71

Funktionalität (45 %): 1,80

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 2,00

Deutschsprachig,kostenlos

SpeedView: GPS Speedometer   

SpeedView: GPS Speedometer
Vergrößern SpeedView: GPS Speedometer
© Dirk Bongardt

Die Android-App „ SpeedView: GPS Speedometer“ zeigt nicht nur die aktuelle Geschwindigkeit und Himmelsrichtung an, sondern protokolliert auch die zurückgelegte Strecke.

Die Geschwindigkeit, wahlweise in Kilometern oder Meilen pro Stunde, ist nur eine der Informationen, die die Android-App „SpeedView: GPS Speedometer“ bereitstellt. Sie kann die zurückgelegte Strecke als GPX-Datei exportieren, zeigt die Himmelsrichtung an und kann die Darstellung spiegeln, so dass ein Autofahrer die Geschwindigkeit – und die übrigen Parameter – mühelos aus der Reflexion in seiner Windschutzscheibe ablesen kann.

Läuft auch im Hintergrund

Der Nutzer kann sich von der App auch informieren lassen, wenn er eine (von ihm voreingestellte) Höchstgeschwindigkeit überschreitet. Die Geschwindigkeit kann die App auch im Hintergrund überwachen, während im Vordergrund zum Beispiel eine Navigations-App aktiv ist. Die Optik ist ansprechend, allerdings ist die Auswahl an Darstellungsmöglichkeiten relativ eingeschränkt. Die Handhabung ist weitgehend selbsterklärend.

Fazit zum Test der Android-App „SpeedView: GPS Speedometer“

Neben Autofahrern können auch Läufer, Radfahrer und andere die App nutzen, um Strecken und Geschwindigkeiten festzuhalten.

Pro: HUD-Modus, um die Geschwindigkeit als Spiegelung in der Windschutzscheibe zu zeigen

Contra: Optisch kaum variierbar

Gesamtnote: 1,87

Funktionalität (45 %): 1,70

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 2,00

Englischsprachig, kostenlos

 

MapFactor: GPS Navigation

MapFactor: GPS Navigation
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© Dirk Bongardt

Die Android-App „ MapFactor: GPS Navigation “ bietet eine Navigationslösung wahlweise auf Basis kostenloser OpenStreetMap- oder kostenpflichtiger TomTom-Karten.

Keine Internetverbindung während der Fahrt benötigt, wer mit der Android-App „MapFactor: GPS Navigation“ navigiert. Die App speichert das Kartenmaterial direkt auf dem Android-Gerät. Beim ersten Start entscheidet der Nutzer, ob er die App mit Kartenmaterial von TomTom oder (dann kostenlos) mit Karten aus dem OpenStreetMap-Projekt nutzen möchte. Den Download der relativ großen Datenmengen nimmt ein Nutzer am besten vor, wenn sein Gerät in einem WLAN angemeldet ist.

Nur wirklich benötigte Karten herunterladen

Mit fast 1 GB Datenvolumen beanspruchen bereits die Karten für Deutschland einigen Platz auf der Speicherkarte. Die Entwickler haben die Karte deshalb in vier Teile (Nord, Süd, West und Ost) geteilt, der Nutzer kann sich auf den Download der Kartenteile beschränken, die er wirklich benötigt. In Sachen Navigation bietet die App alle wesentlichen Funktionen: einen 2D- und einen 3D-Modus, Farbschemata für Tag- und Nachtfahrten und das Sperren bestimmter Streckenabschnitte.

Die App ist intuitiv nutzbar.

Fazit zum Test der Android-App „MapFactor: GPS Navigation“

Navigieren ohne Netz ermöglicht MapFactor. Dafür muss der Nutzer nur etwas Platz auf der Speicherkarte opfern.

Pro: Kartenmaterial größerer Länder in Regionen unterteilt

Contra: Höherer Aufwand bei Ersteinrichtung

Gesamtnote: 1,68

Funktionalität (45 %): 1,50

Bedienung und Support (40 %): 1,80

Design (15 %): 1,90

Deutschsprachig, kostenlos

Motory fürs Auto & Motorrad

Motory fürs Auto & Motorrad
Vergrößern Motory fürs Auto & Motorrad
© Dirk Bongardt

Die Android-App „ Motory fürs Auto & Motorrad “ bietet ein soziales Netzwerk rund um das eigene und fremde Autos. Zu den Autoprofilen lassen sich Tank- und Werkstattkosten ergänzen.

Wer sein Fahrzeug liebt, zeigt es gern herum und teilt die Erlebnisse, die er mit ihm gehabt hat. Während das dem durchschnittlichen Facebook-Freund schnell einmal zu viel werden kann, können sich Freunde auf dem sozialen Netzwerk „Motory“ wahrscheinlich gar nicht sattsehen an Bildern und Geschichten rund um Auto und Motorrad. Über die zugehörige Android-App kann der Nutzer Beiträge verfassen, Fotos posten, Kilometerstände eintragen und Fahrzeugkosten protokollieren.

Manches geht nur via Web

Die Entwickler haben mit der App allerdings noch ein gutes Stück Arbeit vor sich: Wer Gruppen erstellen oder Gruppen beitreten will, Fahrzeugprofile bearbeiten oder private Nachrichten senden möchte, kann das bislang nur über die Website von Motory tun. Für hartgesottene Auto- und Motorradfreunde ist dieses soziale Netzwerk aber praktisch alternativlos.

Fazit zum Test der Android-App „Motory fürs Auto & Motorrad“

Als soziales Netzwerk rund um motorisierte Mobilität ist Motory ungeschlagen. Die App an sich weist gegenüber der Website aber noch einige Funktionslücken auf.

Pro: Schnelle Übersicht, einfache Handhabung

Contra: Einige wichtige Funktionen nur in Webansicht nutzbar

Gesamtnote: 2,45

Funktionalität (45 %): 3,00

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 2,00

Deutschsprachig, kostenlos

ADAC Auslandshelfer   

ADAC Auslandshelfer
Vergrößern ADAC Auslandshelfer
© Dirk Bongardt

Die Android-App „ ADAC Auslandshelfer “ bietet Mitgliedern des ADAC Informationen und Rufnummern für alle Verkehrslagen, immer bezogen auf das gerade bereiste Land.

Wie schnell darf ich auf einer kroatischen Landstraße fahren? Was tue ich, wenn mir meine Reiseunterlagen gestohlen wurden? Wer hilft mir bei einer Panne? Solche Fragen beantwortet die Android-App „ADAC Auslandshelfer“. Über insgesamt neun Schaltflächen kann der Nutzer einen der Informationsbereiche auswählen und von da aus weitere Informationen abrufen, den Pannendienst anrufen oder auch gleich einen Notruf absetzen.

Nur für Mitglieder

Der größte Teil der Informationen ist erst verfügbar, wenn der Nutzer sich mit seinen Zugangsdaten zum ADAC-Portal angemeldet hat. Wer dort schon via Web registriert ist, kann die gleichen Zugangsdaten für die App verwenden. Das Design ist ansprechend und ansehnlich animiert, die Handhabung sehr einfach – und die Informationen sind im Falle eines Falles Gold wert.

Fazit zum Test der Android-App „ADAC Auslandshelfer“

Der ADAC Auslandshelfer bietet alle wichtigen Informationen rund um das Autofahren und sonstige Reisen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

Pro: Gut strukturierte Informationen

Contra: Auch anderswo frei zugängliche Informationen erfordern hier Mitgliedschaft

Gesamtnote: 1,64

Funktionalität (45 %): 1,80

Bedienung und Support (40 %): 1,50

Design (15 %): 1,50

Deutschsprachig, kostenlos

LISTEN Musik für deine Anrufer   

LISTEN Musik für deine Anrufer
Vergrößern LISTEN Musik für deine Anrufer
© Dirk Bongardt

Über die Android-App „ LISTEN Musik für deine Anrufer “ lässt sich das Freizeichen mit Musik oder einer gesprochenen Statusmeldung unterlegen  – zum Beispiel, wenn der Nutzer Auto fährt.

Nur Kunden von Vodafone Deutschland können die Android-App „LISTEN Musik für deine Anrufer“ nutzen. Über die App lässt sich Musik auswählen, die abgespielt wird, noch bevor der Nutzer den Anruf angenommen hat. Auch Statusmeldungen, die dem Anrufer verraten, warum der Nutzer gerade verhindert ist, lassen sich manuell, termin- oder ortsbezogen aktivieren. Nützlich ist das nicht zuletzt beim Autofahren – der Nutzer kommt so erst gar nicht in Versuchung, ans Telefon zu gehen.

Kosten müssen nicht sein

Wer die Standardeinstellungen der App beibehält, schließt ein kostenpflichtiges Abonnement ab, das ihn jeden Monat 2,49 Euro kostet. Über das Menü oben links und „Mein Konto“ lässt sich das Standardkonto jedoch in eine Freemium-Version umwandeln, die dann – bei etwas eingeschränkterer Funktionalität – komplett kostenlos genutzt werden kann. Praktisch ist der "Drive“-Modus, der sich auf Wunsch automatisch aktiviert, wenn die App feststellt, dass sich das Smartphone in einem fahrenden Auto befindet.

Fazit zum Test der Android-App „LISTEN Musik für deine Anrufer“

Der App haftet der Beigeschmack einer Abofalle an. Wer sie entsprechend konfiguriert, dem leistet sie aber auch gratis nützliche Dienste.

Pro: Musik und Statusmeldungen schon während des Freizeichens

Contra: Freemium-Funktion etwas versteckt

Gesamtnote: 1,96

Funktionalität (45 %): 1,80

Bedienung und Support (40 %): 2,20

Design (15 %): 1,80

Deutschsprachig, kostenlos

Waze soziales GPS und Verkehr   

Waze soziales GPS und Verkehr
Vergrößern Waze soziales GPS und Verkehr
© Dirk Bongardt

Mit der Android-App „ Waze soziales GPS und Verkehr “ können Autofahrer von den Verkehrsdaten profitieren, die andere Nutzer der App gesammelt haben.

Die Idee hinter der Android-App und dem Autofahrer-Netzwerk „Waze“: Jeder profitiert von den Fahr-Erfahrungen, die andere Autofahrer in seiner Umgebung gerade machen. Das Navigationssystem berücksichtigt die von allen Waze-Nutzern automatisch gesammelten Verkehrsdaten, um den Fahrer auf dem optimalen Weg an sein Ziel zu bringen. Wo viele Waze-Nutzer unterwegs sind, erfasst das System zuverlässig Staus, Baustellen und Hindernisse und kann den Nutzer entsprechend daran vorbei führen.

Anmeldung nicht erforderlich

Wer sich nicht allzu aktiv in der Waze-Community aktivieren möchte, muss sich nicht einmal registrieren. Der Schritt wird zwar angeboten, lässt sich aber überspringen. Dennoch nutzt – und benötigt – das System eine Netzverbindung während der Fahrt, über die nicht nur Navigationsdaten abgerufen, sondern auch Verkehrsdaten gesendet werden. Als Navigationssystem ist Waze nicht eben eine Schönheit, bietet aber alle grundlegenden Funktionen.

Fazit zum Test der Android-App „Waze soziales GPS und Verkehr“

Der Community-Gedanke hinter Waze greift vor allem dort, wo viele Autofahrer unterwegs sind, die ebenfalls eine Waze-App nutzen. Brauchbare Navigation bietet die App in jedem Fall.

Pro: Kein Registrierungszwang

Contra: Optisch eher schlicht

Gesamtnote: 2,00

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 2,00

Design (15 %): 2,00

Deutschsprachig, kostenlos

ParkingSlot - Kostenlos Parken   

ParkingSlot - Kostenlos Parken
Vergrößern ParkingSlot - Kostenlos Parken
© Dirk Bongardt

Die Android-App „ ParkingSlot – Kostenlos Parken “ hilft dem Nutzer, kostenlose und/oder behindertengerechte Parkplätze in seiner Nähe oder irgendwo in Deutschland aufzuspüren.

Anders als ähnliche Parkplatz-Such-Apps ist die Android-App „ParkingSlot“ darauf spezialisiert, kostenlose Parkplätze aufzuspüren. Die App zeigt den aktuellen Standort auf einer Karte und die in der Nähe befindlichen Parkplätze. Weitere Informationen – ob behindertengerecht oder nur zeitweise verfügbar zum Beispiel – erscheinen nach Antippen. Hat sich der Nutzer für einen Parkplatz entschieden, gibt die App dessen Position an eine Navigations-App auf dem Gerät weiter.

Abdeckung noch nicht vollständig

In Ballungszentren zeigt die App in der Regel eine ganze Reihe kostenloser Parkplätze an, vollständig ist die Datenbank aber noch längst nicht. Der Grund: Die App lebt vom Mitmachen seiner Nutzer. Wer einen kostenlosen, in der App noch nicht erfassten Parkplatz entdeckt, kann ihn direkt über die App melden, damit auch andere den Parkplatz später nutzen können.

Das Design ist schlicht und zweckmäßig, die Handhabung intuitiv.

Fazit zum Test der Android-App „ParkingSlot – Kostenlos Parken“

Wer in Ballungszentren unterwegs ist, für den ist diese App die ideale Parkplatz-Merk- und Findehilfe.

Pro: Nutzer können selbst weitere Parkplätze erfassen

Contra: Außerhalb von Ballungszentren dünne Abdeckung

Gesamtnote: 1,92

Funktionalität (45 %): 2,00

Bedienung und Support (40 %): 1,80

Design (15 %): 2,00

Deutschsprachig, kostenlos

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