Die Konsole von Virtual PC ist das Hauptmenü der Software. Hier werden alle virtuellen Computer aufgelistet. Der Einrichtungsassistent hat Ihren neuen virtuellen Vista-Rechner bereits hinzugefügt. Ein Gast-PC lässt sich per Doppelklick oder mit „Starten“ aufrufen.Sie haben nun einen neuen virtuellen Computer für Vista eingerichtet. Was jetzt noch fehlt ist das Betriebssystem selbst. Sie benötigen für die Einrichtung die Installations-DVD von Vista.Starten Sie den virtuellen PC per Doppelklick und wählen Sie oben im Menü „CD“ den Eintrag „Physikalisches Laufwerk <Laufwerksbuchstabe>: verwenden“. Nun bootet Virtual PC Vista von DVD und startet das Setup. An dieser Stelle müssen Sie ein wenig Geduld haben, denn das Laden und Initialisieren des Vista-Installationsprogramms innerhalb von Virtual PC 2007 dauert wesentlich länger als auf einem echten PC.
Nachdem das Installationsprogramm geladen ist, erscheint das erste Dialogfenster, in dem Sie die Installationssprache, das Format für Uhrzeit und Währung sowie das Tastaturlayout auswählen. Klicken Sie dann auf „Weiter“ und im Anschluss auf „Jetzt installieren“.Nun geben Sie den 25-stelligen Product-Key zu Vista ein. Die Bindestriche lassen Sie dabei weg – die werden automatisch eingefügt. Wenn Ihr Windows Vista im Anschluss an die Installation gleich über die Internetverbindung aktiviert werden soll, lassen Sie die Checkbox unten im Fenster eingeschalten – andernfalls schalten Sie sie ab und aktivieren Vista später telefonisch oder mittels Internet. Klicken Sie auf „Weiter“. Lesen und akzeptieren Sie nun die Lizenzbestimmungen, danach klicken Sie erneut auf „Weiter“.
11. Vista-Installationsumfang festlegen
Entscheiden Sie sich nun für eine benutzerdefinierte Vista-Installation. Wählen Sie im nächsten Fenster als Laufwerk, auf dem Vista installiert werden soll, die virtuelle Festplatte C: von Virtual PC aus. Um das Partitionieren und Formatieren kümmert sich Vista automatisch. Anschließend beginnt das eigentliche Setup von Windows Vista, das einige Zeit in Anspruch nimmt. Dabei werden die Dateien auf die virtuelle Festplatte kopiert, extrahiert und eingerichtet. Danach startet das Setupprogramm Vista automatisch neu und schließt die Installation ab. Zum Abschluss folgt ein weiterer Neustart.Nun sind Sie wieder an der Reihe: Legen Sie einen Benutzername samt Passwort fest und geben Sie einen PC-Namen ein. Bestätigen Sie bei allen weiteren Optionen die Vorgaben. Damit ist Vista einsatzbereit. Bei den Virtual Machine Additions handelt es sich um ein Zusatz-Modul zur Verbesserung der Kompatibilität mit Vista, das Sie nun nocheinrichten sollten. Dazu wählen im laufenden Virtual-PC-Fenster „Aktion, Virtual Machine Additions installieren/aktualisieren“ und folgen den Anweisungen des Assistenten.
12. Vista mit Vmware Server nutzen
Die Software von VM-Ware ist kostenlos, lässt sich schnell einrichten und komfortabel bedienen. Vom Namensbestandteil „Server“ sollten Sie sich nicht irritieren lassen. Sie bedienen das Programm auf Ihrem PC ähnlich wie die Desktop-Produkte VM-Ware Player oder VM-Ware Workstation. Verglichen mit VM-Ware Workstation fehlen beispielsweise die Team-Funktionen und die Möglichkeit, mehrere Snapshots anzulegen (siehe Seite 138). VM-Ware Server enthält dafür zusätzliche Funktionen für die Nutzung über ein Netzwerk, die Sie aber nicht verwenden müssen. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung führt Sie durch alle Stationen – von der Installation der Software bis zum Einsatz des virtuellen Rechners.
Das englischsprachige Installationspaket – eine deutschsprachige Version gibt es bisher nicht – laden Sie über http://vmware.com herunterladen (145 MB). In jedem Fall müssen Sie sich auf der Website des Herstellers kostenlos registrieren. Sie erhalten dann eine Seriennummer per Mail.
Starten Sie die EXE-Datei, und folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Wenn Sie den Microsoft Webserver (IIS – Internet Information Server) nicht auf Ihrem PC eingerichtet haben, bekommen Sie eine informative Meldung. Diese können Sie mit „OK“ bestätigen und danach mit der Installation fortfahren. Den Webserver benötigen Sie nur, wenn Sie VMWare Server über ein Netzwerk verwalten wollen.
Für den Einsatz auf einem Einzelplatz-PC ist diese Funktion nicht erforderlich. Bei Bedarf können Sie sie nach dem Einrichten des IIS nachrüsten, indem Sie das VM-Ware-Installationsprogramm erneut aufrufen. Das Installationsprogramm bietet Ihnen außerdem an, „Autorun“ für CD/DVD-Laufwerke zu deaktivieren. Sie sollten diesen Vorschlag akzeptieren. Andernfalls kann es beim gleichzeitigen Dateizugriff auf das Laufwerk zu Konflikten zwischen dem Host-System (Ihrem eigentlichen PC) und dem Gast-System (virtueller PC) kommen.
Zuletzt müssen Sie noch die Seriennummern eintragen, die Sie per Mail von VM-Ware erhalten haben, und mit „Enter“ bestätigen. Wenn Sie auf „Skip“ klicken, wird die Installation auch ohne Seriennummer abgeschlossen. Sie müssen diese dann aber nach dem Start des Programms angeben.
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