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10 Tipps für bessere Videos mit Digicams

24.09.2008 | 05:57 Uhr |

Mit einer Digicam gelingen durchaus professionelle Videos. Doch gerade bei der Aufnahme muss man das Maximum an Qualität herausholen. PC-WELT verrät Ihnen, wie Sie gutes Rohmaterial für die Weiterbearbeitung am PC erhalten.

Ein Großteil der heute erhältlichen Digicams speichert Videos in ansehnlicher Qualität, meistens sogar mit Ton. Die Clips erreichen zwar nicht die Bild- und Tonqualität eines Camcorders, sind aber durchaus vorzeigbar. Wir helfen Ihnen, das Potenzial Ihrer Kamera voll auszuschöpfen.

1. Maximale Auflösung
Um ein Video aufzuzeichnen, müssen Sie den Modusschalter auf „Video“ oder „Movie“ drehen. Dann zeigt das Kamera-Display das aktuelle Bild, eine Statusanzeige und die verfügbare Aufnahmezeit an. Falls Sie noch nicht die bestmögliche Aufnahmequalität eingestellt haben, drücken Sie die Menütaste und navigieren Sie zu den Einstellungen für die Video-Aufnahme. Der wichtigste Parameter ist die Auflösung: Je nach Kameramodell haben Sie die Wahl zwischen den Formaten 160 x 120 Pixel, 320 x 240 Pixel und 640 x 480 Pixel (VGA-Auflösung). Entscheiden Sie sich für die höchste Auflösung aus. Das erfordert zwar mehr Speicherplatz, aber dafür bleiben mehr Details erhalten als bei einer niedrigeren Auflösung. Zur Orientierung: Ein 30-Sekunden-Clip mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln benötigt rund 10 Megabyte Speicherplatz.

2. Ruhige Kameraführung
Bevor Sie den Auslöser betätigen, positionieren Sie das Motiv auf dem Monitor in die Bildmitte und halten Sie die Kamera gerade. Bei einigen Kameras müssen Sie den Auslöser erneut drücken, um die Aufzeichnung zu beenden. Nervig sind dagegen Modelle, bei denen Sie während der Aufnahme den Verschlussknopf gedrückt halten müssen. Achten Sie beim Filmen auf eine ruhige Hand. Wenn Sie Dynamik in Ihre Videos bringen wollen, können Sie bei laufender Aufnahme horizontal oder vertikal schwenken oder beide Schwenkrichtungen miteinander kombinieren. Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben, denn zu viele verschiedene Schwenks und Kamerabewegungen mit hohem Tempo wirken unprofessionell und strapazieren die Augen des Betrachters. Am besten Sie entscheiden sich für eine einzige Schwenkrichtung und verzichten darauf, hin und her oder auf und ab zu fahren. Kleiner Tipp: Horizontale Kamerabewegungen eignen sich z.B. für eine Landschaft oder Sporthalle, um einen räumlichen Eindruck zu vermitteln.

Bevor Sie einen Schwenk durchführen, bleiben Sie erst ein paar Sekunden auf einer Stelle und beginnen dann langsam und gleichmäßig, die Kamera zu bewegen. Beim Schwenken der Kamera beginnen Sie am besten mit ein paar Sekunden auf einer Stelle und fangen erst danach an, die Kamera langsam und gleichmäßig zu bewegen. Darüber hinaus sollten Sie den Schwenk nicht abrupt beenden, sondern mit ein paar Sekunden Stillstand. Für ruckelfreie Videos ist ein Bildstabilisator oder ein Stativ erforderlich.

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