Aufgedeckt: Die Programmdatei Shutdown.EXE gehört nur zum Installationsumfang von Windows XP. Damit lassen sich aber nicht nur XP-, sondern auch 2000-Rechner im Netz zuverlässig und flexibel herunterfahren.
Die wichtigsten Startparameter lauten: -l zum Abmelden, -s zum Herunterfahren und -r zum Neustarten. Außerdem können Sie über „-m \Computername“ einen Rechner aus dem lokalen Netzwerk herunterfahren oder neu starten – vorausgesetzt, Sie verfügen auf dem Rechner über Administratorrechte.
Zusätzlich ist es möglich, mit „-c Text“ einen eigenen Kommentar anzugeben, der während der dreißig Sekunden Verzögerung vor dem Herunterfahren angezeigt wird. Die Dauer der Verzögerung lässt sich über den Schalter „-t Zeit in Sekunden“ verändern.
Das haben Sie davon: Mit Shutdown können Sie als Administrator in einem lokalen Netzwerk alle Rechner am Ende des Arbeitstags herunterfahren. Geben Sie einfach
shutdown -s -f -m \Computername
ein, um den unter Computername eingetragenen Rechner herunterzufahren. Der Schalter -f erzwingt dabei das Schließen geöffneter Anwendungen. Nach -m steht der Name des Remote-Computers, den man übers Netzwerk herunterfahren will.
Bei mehreren fernzusteuernden Rechnern können Sie den Vorgang mit einer Batchdatei automatisieren, indem Sie dort die oben genannte Befehlszeile für jeden Computernamen eintragen.
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