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10 Gründe dafür, warum der PC ewig lebt

11.07.2013 | 10:08 Uhr |

Notebooks, Tablet-PCs und Smartphones - unsere Geräte sind mobiler geworden, wir arbeiten von unterwegs. Hat der Desktop-PC ausgedient? Lesen Sie, warum dem nicht so ist.

Steve Jobs hat die Neugier der Verbraucher geweckt, als er das iPad vorstellte und erklärte „das Ende der PC-Ära hat begonnen.“ Und mit der Veröffentlichung von Windows-8-Tablet-PCs mit entsprechend angepassten Office-Versionen scheint es tatsächlich so, als ob die Welt ohne Desktop-Computer auskommen könnte.

Sie sollten aber nicht in absehbarer Zeit damit rechnen, dass mobile Geräte Ihren Desktop-PC ablösen. Mobile Geräte sind sicherlich für unterwegs praktisch, aber für ernsthafte Arbeiten in einer Büroumgebung sind Desktop-Rechner nach wie vor komfortabler. Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks lassen sich zwar bequem in der Tasche oder im Rucksack verstauen. Sie sind aber zugleich voller Kompromisse. Rechenleistung, Display-Größe und Komfort schlagen sich im Preis nieder. Wir nennen Ihnen zehn Gründe dafür, weshalb Sie Ihren Desktop-Rechner in absehbarer Zeit nicht aufgeben sollten.

Desktop-PCs sind billig

Desktop-Rechner sind preiswerter als Notebooks. Das gilt sowohl für den Neukauf als auch für Reparaturen. Denn mobile Komponenten sind teurer. Sie sind kleiner und erfordern teure Technik, damit Sie in Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones passen.

Desktop-Komponenten müssen nicht so klein wie ihre mobilen Pendants sein. Im Desktop-Tower ist viel Platz. Fairerweise muss erwähnt werden, dass Sie bei einem Desktop-PC weitere Komponenten wie Monitor, Tastatur und Maus benötigen. Diese erhalten Sie aber zu günstigen Preisen. Eine Tastatur und Maus gibt es bereits jeweils für unter zehn Euro und einen Flachbildschirm mit 24 Zoll gibt es ab 130 Euro. Aktuelle Notebooks sind deutlich teurer.

Desktop-PCs sind leistungsstärker

Desktop-Prozessoren sind leistungsfähiger als ihre entsprechenden Notebook-Pendants. Letztere sind für eine gute Mobilität entworfen worden, nicht für optimale Leistung. Notebooks benötigen weniger Energie, um den Akku zu schonen und produzieren weniger Wärme. Die CPUs sind in einem engen, geschlossenen Gehäuse umgeben von ein paar kleinen Ventilatoren, die für Kühlung sorgen, untergebracht. Trotzdem sind sie immer noch anfällig für Überhitzung.

Desktop-Prozessoren können dagegen den benötigten Strom aus der Steckdose ziehen und mit Ventilatoren oder einem Flüssigkeits-Kühlsystem umgeben sein, um ihre Temperatur beizubehalten. Sie sind nicht nur leistungsfähiger, sondern lassen sich auch für mehr Leistung einfacher übertakten.

Vielfältigere Anschlussmöglichkeiten beim Desktop-PC

Angenommen Sie möchten zusätzlich zur externen Maus und separater Tastatur ein USB-Headset an Ihr mobiles Gerät anschließen, ist dies meist nicht möglich. Es werden immer weniger USB-Anschlüsse verbaut. Notebooks besitzen zwar ein paar USB-2.0-Ports und hin und wieder auch USB-3.0-Anschlüsse, aber die meisten Tablet-PCs besitzen nur einen USB-2.0-Port. Ausnahme: Das iPad kommt ganz ohne USB-Anschluss aus. Sie können Apples Flachcomputer also nicht mittels eines USB-Geräts erweitern.

Auf der anderen Seite sind mindestens vier USB-2.0-Ports in Desktop-Rechner integriert. Ferner kommen weitere Schnittstellen wie eSATA, VGA, DVI, HDMI und mehrere Audio-Anschlussmöglichkeiten hinzu.

Zusätzliche Monitore für mehr Produktivität

Studien haben gezeigt, dass die Produktivität vom Platz auf dem Bildschirm abhängt. Sie benötigen mehr Platz? Dies können Sie auf zwei Wegen erreichen: Entweder Sie besorgen sich einen größeren Monitor oder Sie arbeiten mit mehreren Bildschirmen.

Die größten Displays bei Notebooks sind 17,3 Zoll und das ist für ein solches Gerät riesig. Dieses können Sie aber mit einem 20- oder 24-Zoll-Monitor nicht vergleichen. Des Weiteren ist ein 17,3-Zoll-Notebook schwer und Sie tragen es ungern umher. Daher verwenden Sie es wie einen Desktop-Rechner.

Oft können Sie nicht mehrere Monitore an Ihr Notebook anschließen. Ausweg aus diesem Dilemma schaffen USB-betriebene Displays und Docking-Stationen. An Desktop-Rechner lassen sich dagegen mehrere Monitore anschließen, die Anzahl hängt von Ihrer Grafikkarte ab.

Desktop-PCs bieten bessere Grafik

Es gibt Spiele-Notebooks, die nicht schlecht sind. Zum Beispiel das Alienware M17x R4 mit einem Intel-Core-i7-3720QM-Prozessor und einer Nvidia GeForce GTX 680M diskreter Grafikkarte. Aber kann es mit einem Desktop-PC wie Maingear Shift Super Stock mit Intel-Core-i7-3960X-CPU und drei AMD-Radeon-HD-7970-Grafikkarten mithalten? Wohl kaum.

Grafik-intensive PC-Spiele sind der ultimative Test für Computer-Systeme, da sie viel Verarbeitungs- und Grafik-Leistung benötigen. In einen Desktop-Tower können Sie drei Grafikkarten inklusive Flüssigkeitskühlung und eine qualitativ hochwertige Soundkarte verbauen. Ein Gaming-Notebook dagegen besitzt nur eine mäßig starke Grafikkarte und das in einem Gerät, das kaum noch tragbar ist – zudem lässt sich die Grafikkarte nicht austauschen.

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