Es folgt ein längerer Block, der den Rückweg der Mails von Amavis nach Postfix beschreibt. Obwohl auch dieser Dienst nur lokal genutzt wird, wird er nicht als Typ „unix“ definiert, sondern als Typ „inet“. Er sorgt dafür, dass Postfix die geprüften Mails von Amavis auf Port 10025 wieder in Empfang nimmt. Diese Mails sind schon auf Viren geprüft, deshalb wird die Option „-o content_ filter=“ leer gesetzt. Und bevor Postfix die Mails an Amavis übergeben hat, hat er schon seine Standard-Überprüfungen durchgeführt. Diese werden deshalb abgeschaltet.
Dazu dienen die dritte bis letzte Zeile dieses Konfigurations-Blocks. Achtung: Gleichheitszeichen und Kommas dürfen nicht von Leerzeichen umgeben sein. Leerzeichen dienen in der Postfix-Konfiguration als Trennzeichen.
127.0.0.1:10025 inet n – y – – smtpd -o content_filter= -o local_recipient_maps= -o relay_recipient_maps= -o smtpd_restriction_classes= -o smtpd_delay_reject=no -o smtpd_client_ restrictions=permit_mynetworks,reject -o smtpd_helo_restrictions= -o smtpd_sender_restrictions= -o smtpd_recipient_ restrictions=permit_mynetworks,reject -o mynetworks_style=host -o mynetworks=127.0.0.0/8 -o strict_rfc821_envelopes=yes -o smtpd_error_sleep_time=0 -o smtpd_soft_error_limit=1001 -o smtpd_hard_error_limit=1000 -o smtpd_client_connection_count_ limit=0 -o smtpd_client_connection_rate_ limit=0 -o receive_override_options=no_ header_body_checks,no_unknown_ recipient_checks
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