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Sicheres Windows ohne Schutz-Software

30.12.2009 | 14:21 Uhr |

Mit unseren 10 Regeln schützen Sie Ihr Windows effektiv ohne Virenscanner und anderen Schutz-Tools vor Malware und Hackern. Denn Wissen ist der beste Schutz für ein sicheres Windows.

Das Thema Sicherheit ist eine Geldmaschine, Paranoia ein Geschäftsmodell. Susi-Sorglos-Schutz-Tools für den Privat-PC haben einen großen Markt und vermitteln dem Verbraucher das Gefühl, dass absolute Sicherheit käuflich ist und zudem kaum weitere Einschränkungen mit sich bringt. Beide Annahmen sind falsch: Absolute Sicherheit ist eine Illusion, ein vernünftig geschütztes System allerdings keineswegs.

Im Gegenzug bedeutet Schutz aber auch immer, auf Freiheiten zu verzichten. Wenn Sie die Tür offen lassen, kann die beste Alarmanlage der Welt nichts gegen Einbrecher ausrichten. Sowohl die Hersteller von Schutz-Software als auch die Medien schüren Angst vor – unsichtbaren, virtuellen – Bösewichtern, die dem ehrlichen Anwender ans System, die persönlichen Daten und vor allem ans Geld wollen. Malware-Entwicklern haftet dabei meist der Ruf von Hexenmeistern an, die scheinbar unmögliche Tricks anwenden, mit denen sie den arglosen Benutzer prellen. Zugegeben – es wird viel Hirnschmalz in Malware- und Phishing-Attacken investiert. Trotzdem gibt es nur eine Handvoll Prinzipien, nach denen die Angriffe seit Jahren verlaufen. Wer diese Strategien kennt und versteht, kann getrost auf zusätzliche Schutz-Software wie Desktop- Firewalls, Virenwächter, Mailscanner oder Ähnliches verzichten.

Ausschlaggebend ist dabei vor allem ein verantwortungsvoller Umgang mit dem PC, gerade wenn er per Internet mit der ganzen Welt verbunden ist. Die Leitsätze dafür haben wir auf den folgenden Seiten in Form von zehn Grundregeln zusammengefasst. Wenn Sie diese verinnerlicht haben und ausnahmslos anwenden, ist Ihr System unter Windows 2000, XP und Vista mindestens genauso gut geschützt wie durch den Einsatz eines Spezial-Tools. Die positiven Nebeneffekte dabei: Sie müssen sich nicht blind auf eine Software verlassen, die selbst fehlerhaft sein kann und deren Funktionalität nicht transparent ist. Außerdem nehmen Sie der Malware ihren Schrecken. Ein Blick auf die Angriffs-Strategien zeigt recht schnell, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird.

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