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Windows-Inspektion für XP und Vista

05.08.2010 | 14:35 Uhr |

Damit der Windows-PC weiter schnell und stabil läuft, benötigt er ab und zu eine Inspektion. Das gilt besonders für Windows-Systeme, die schon länger im Einsatz sind.

Vom Start weg läuft Windows stabil und schnell, die installierten Anwendungen machen auch meist, was sie sollen. Doch im Laufe der Zeit setzt sich Ballast fest, der das System verlangsamen kann und im schlimmsten Fall sogar für Systemabstürze sorgt. Daher sollten Sie regelmäßig nach neuen Treibern und Programmversionen Ausschau halten, nicht mehr benötigte Daten und Anwendungen entfernen, die Registry auf Fehler und ungültige Verweise untersuchen, Autostart und Dienste kontrollieren sowie die Festplatte für mehr Geschwindigkeit defragmentieren. Wir zeigen Ihnen, welche Windows-Bordmittel und Tools Sie benötigen.

Tipp: Vor umfassenden Systemeingriffen sollten Sie die aktuelle Konfiguration Ihres PCs sichern. Das Risiko, bei möglichen Problemen kein Backup zur Hand zu haben, sollten Sie nicht eingehen. Unter „Start, Alle Programme, Zubehör, Systemprogramme“ starten Sie die Systemwiederherstellung. Wählen Sie im neuen Fenster „Einen Wiederherstellungspunkt erstellen“, und klicken Sie auf „Weiter“. Jetzt tippen Sie einen aussagekräftigen Namen für den Wiederherstellungspunkt ein. Danach klicken Sie auf „Weiter“ und „Start“.

1. Autostart verwalten


Viele Programme starten automatisch mit Windows. Das ist aber nicht immer sinnvoll, da Sie die Programme unter Umständen gar nicht brauchen, diese aber wertvolle Ressourcen belegen. Eine Liste mit einigen dieser Programme finden Sie unter „Start, Alle Programme, Autostart“. Um ein Programm aus der Liste zu entfernen, wählen Sie nach einem Rechtsklick den Eintrag „Löschen“. Das ist übrigens völlig bedenkenlos, denn die hier abgelegten Dateien sind nur Verknüpfungen zu den eigentlichen Programmen.Mit der Freeware Code Stuff Starter 5.6 verwalten Sie alle Autostart-Einträge, also auch solche, die per Autostart-Gruppe, Windows-Registry oder INI-Dateien bei jedem Windows-Start automatisch ausgeführt werden. Über ein kleines Kästchen vor jedem Eintrag legen Sie fest, ob das jeweilige Programm weiterhin automatisch starten oder vorübergehend deaktiviert werden soll. Einträge lassen sich auf Wunsch auch dauerhaft aus den Autostart-Einstellungen entfernen. Ein einfacher Mausklick auf einen Eintrag zeigt im unteren Bereich weitere Informationen an. Sie sehen auf einen Blick den Dateipfad und können so unbekannte Anwendungen leicht identifizieren.

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