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Die schlimmsten Virentricks, Fallen & Co.

19.08.2010 | 15:05 Uhr |

Von raffiniert getarnten Viren-Links über SMS-Abzocke bei Browser-Spielen bis zu unerwarteten Markenrechtsverletzungen: Diese 10 Internet-Gefahren sollten Sie unbedingt kennen – und sich wirksam dagegen schützen.

Nepper, Schlepper, Bauernfänger: Kriminelle versuchen, im Internet an Ihren PC, Ihre Daten und Ihr Geld zu kommen. Dafür nutzen sie Viren und andere Schädlinge, die sie über Sicherheitslücken in Windows einschleusen wollen. Und solche gibt’s viele: In den vergangenen sechs Jahren hat Microsoft an seinen Patch Days insgesamt 750 Löcher gestopft. Doch nicht jedes war wirklich eine Gefahr für den PC. Zudem verlegen sich die Kriminellen mehr und mehr auf Betrügereien, die auch ohne Software-Lücken funktionieren.
Wir haben die 10 schlimmsten Gefahren und Abzocken im Internet zusammengestellt. Lesen Sie, worauf Sie achten müssen und wie Sie sich schützen.

Gefahr 1: Neuer Erpresser-Virus sperrt Sie aus Windows aus
Abzocke: Ein neuer Schädling hat es auf Nutzer von XP abgesehen. Ist er auf einem solchen System aktiv geworden, ändert er das Kennwort für die Windows-Anmeldung. Beim nächsten Neustart können Sie sich nicht mehr anmelden, da Ihr altes Passwort ungültig wurde. Windows zeigt aber auf dem üblichen Log-in-Bildschirm zusätzlich eine gebührenpflichtige Telefonnummer an, unter der man das Passwort angesagt bekommt. Der besonders perfide Trick der Virusprogrammierer: Die Anzeige und auch die Ansage der Telefonnummer sind als Service von Microsoft für mehr Sicherheit des Systems getarnt.
So schützen Sie sich: Bislang ist dieser Erpresser-Virus nur in Russland aufgetaucht. Solche Schädlinge können Sie mit einer aktuellen Antiviren-Software abwehren.

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