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BQ stellt Lernroboter Zowi vor

27.01.2016 | 11:30 Uhr |

Der in drei Wochen erhältliche Lernroboter Zowi von BQ wird von einem Arduino-Board gesteuert. Seine Hardware und seine Software sollen komplett offen sein. Eine Android-App ist unter anderem zur Steuerung vorgesehen.

Zowi ist ein Lernspielzeug von BQ, dessen Aktionen Kinder in verschiedenen Komplexitätsstufen selbst programmieren und steuern können. Zowi wird aktuell auf der Spielwarenmesse in Nürnberg (27.1. – 1.2.) vorgestellt. Der putzige Roboter soll Kindern dabei helfen, Technologie zu verstehen und selbst zu nutzen. Kinder und Eltern können den Zowi programmieren, auseinanderbauen und wieder zusammensetzen. Dabei können sie auf die Schaltkreise des Zowi zugreifen oder ihm in verschiedenen Komplexitätsstufen selbst neue Fähigkeiten beibringen. Zowi kann bereits vorbestellt werden, der Versand startet am 16. Februar in Deutschland und Österreich. Der Preis liegt bei 99,90 Euro.

Der Zowi-Lernroboter kommt laut dem Hersteller fertig montiert aus der Verpackung. Drei Modi sind bereits vorprogrammiert, somit ist Zowi direkt spielbereit: Er tanzt, kann gehen und Hindernissen ausweichen. Er reagiert auf Berührungen und Klapse. Mit Hilfe der Zowi Android-App können Kinder Zowis Bewegungen über Bluetooth steuern. Zowi ist mit einem 4040 mAh-Akku und vier Futaba s3003-Servomotoren ausgestattet. Die Hauptplatine läuft über Bluetooth, sie ist mit Arduino kompatibel. Arduino ist eine Physical-Computing-Plattform, die aus Soft- und Hardware besteht, beide Komponenten sind quelloffen.

Mit Hilfe eines 3D-Druckers ist es möglich, Accessoires für den Zowi zu drucken – Kinder können das Spielzeug zum Beispiel mit einem selbst ausgedruckten Helm, einem Schwanz oder Flügeln ausstatten. Außerdem gibt es viele Druckvorlagen für neue Köpfe, die 3D-gedruckt werden können. Mittels BQs Bitbloq-Programm lässt sich Zowi programmieren. Auf Zowis Webseite und der DIWO (Do it with others)-Community von BQ findet sich Inspiration für Weiterbildung, Training und Tutorials rund um das Zowi-Ökosystem. Auf der DIWO-Plattform können Kinder hier ihre eigenen Projekte mit anderen Kindern teilen.

Die gesamte Software und die Zeichnungen für den Zusammenbau von Zowi sind laut BQ-Geschäftsführer Alberto Méndez frei zugänglich. »Je besser Wissen zugänglich ist, desto schneller können wir uns weiterentwickeln«, meint Méndez dazu. [ Quelle: pro-linux.de ]

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