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mad-moxx enhanced: GeForce 7900 GTO 512MB Burstfire

12.12.2006 | 12:12 Uhr |

Spitzenmodelle unterscheiden sich kaum von normalen High-End-Karten. Ob eine aufgebohrte, billige Variante allen Ansprüchen gerecht wird, erfahren Sie hier.

Natürlich fährt ein VW Käfer 200 Sachen (bergab und mit Rückenwind), aber voraussichtlich nicht lange. Ebenso gibt es Grafikkarten, deren Grafikchip oberhalb der Spezifikationen betrieben werden. Sie sind entsprechend flotter als die normal betriebene Variante. Tunen Sie Ihre Grafikkarte selbst, dann sind Sie für eventuell auftretende Hitzeschäden selbst verantwortlich. Hat das Aufbohren des Grafikchips aber der Hersteller übernommen, dann muss er wie bei einer normalen Grafikkarte 24 Monate lang für Defekte geradestehen. Der Vorteil von getunten Grafikkarten: Sie bekommen mehr Leistung für weniger Geld. Das vorliegende Modell von mad-moxx trägt die Kenndaten eines Spitzenmodells, der Preis liegt jedoch auf dem Niveau einer normalen High-End-Grafikkarte. Ob beim Tunen alles glatt ging und ob die Grafikkarte stabil lief haben wir im Testcenter für Sie untersucht.

Spezifikationen & Preise: Die getestete Karte basiert auf dem Grafikchip Geforce 7900 GTO – ein normales High-End-Modell. An sich ist der Grafikchip zu Nvidias Flaggschiff, dem Geforce 7900 GTX identisch. Auch der Chiptakt ist mit 650 MHz der gleiche. Nur der Speichertakt liegt bei 1600, nicht nur bei 1320 MHz. mad-moxx hat nun 7900-GTO-Grafikkarten getestet, ob sie auch den höheren Takt vertragen und dann das Bios des Spitzenmodells entsprechend geändert. Preislich unterscheiden sich die Modelle erheblich: 7900-GTX-Modelle kosten zwischen 430 und 460 Euro, die GTO-Variante ist schon für 240 bis 270 Euro zu haben – Sie sparen also zwischen 160 und 220 Euro. Ob Sie tempomäßig Abstriche machen müssen, prüfen wir mithilfe unseres Benchmark-Parcours.

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