1311870

Navigationssoftware für iPhone im Test

29.07.2010 | 12:00 Uhr |

Mit Navigon, Tomtom, Ndrive und Falk hat der Anwender die Qual der Wahl, geht es um Navi-Lösungen für das iPhone. Wir haben die Europaversionen getestet und sagen, worauf zu achten ist.

Navi-Lösungen fürs iPhone

Mittlerweile wird es schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen, wenn man eine Navi-Lösung für das iPhone erwerben will ( übrigens gibt es auch für Android-Smartphones einige leistungsfähige Navi-Apps ). Die Apps verwandeln das iPhone 3G und 3GS sowie auch das iPhone 4 in ein vollwertiges Navigationssystem. Der Benutzer benötigt bei Autofahrten kein zusätzliches Gerät, das iPhone arbeitet als Navi und kann bei der Arbeit auch Musik abspielen. Die drei genannten iPhone-Modelle verfügen über einen integrierten GPS-Empfänger, Grundvoraussetzung für die Nutzung als Navi-System. In iPhone 4 ist noch zusätzlich ein Gyroskop eingebaut.

Wer über ein iPhone der ersten Generation oder einen iPod Touch verfügt, kann die Navi-Apps nur nutzen, wenn er ein externes GPS-Modul einsetzt. Unter dem Namen Car-Kit hat Tomtom einen iPhone-/ iPod-Halter mit integriertem GPS-Modul und USB-Anschluss im Angebot. Die Version für das iPhone kostet etwa 100, die für den iPod Touch knapp 80 Euro. Das iPhone Car-Kit ist übrigens auch sinnvoll für Besitzer eines iPhone 3G/GS, deren interne GPS-Empfänger schwächeln etwas. Das Car-Kit unterstützt nicht nur die Navi-App von Tomtom, sondern auch die anderer Anbieter.

Gute Verbindung

Tomtom bietet mit "HD-Traffic", Navigon mit "Traffic Live" stets aktuelle Stauumfahrung, die Funktion hat kein anderer im Angebot.
Vergrößern Tomtom bietet mit "HD-Traffic", Navigon mit "Traffic Live" stets aktuelle Stauumfahrung, die Funktion hat kein anderer im Angebot.

Die Tomtom-Halterung bietet jedoch mehr: Neben dem GPS-Empfänger ist noch eine Freisprechanlage und die Verbindungsoption des iPhone mit der Navi-Software und der Hi-Fi-Anlage im Auto über Bluetooth oder Aux integriert. Die Halterungen sind zwar nicht gerade preiswert, ihr Geld aber wert und sollten bei der Anschaffung mitbedacht werden.

Wer sich für eine Navi-App von Falk interessiert, muss aufpassen: Das iPhone der ersten Generation und die iPod-Touch-Modelle werden vom Car-Kit nicht unterstützt. Die Apps von Tomtom, Navigon und Ndrive haben hier keine Probleme. Eine Bemerkung am Rande: Die drei letztgenannten Anbieter verzeichnen in ihren jeweiligen Spezifikationen auch die iPad-Unterstützung. Das sollte mehr als Marketingaussage verstanden werden. Zum einen verfügt nur das Model iPad Wi-Fi + 3G über den benötigten GPS-Empfänger, zum anderen sollte man das Sichtfeld im Auto nicht mit einem fast DIN-A4-großen Navi verdecken.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1311870