Sony Ericsson XPERIA X10 mini
| Hersteller: | Sony Mobile Communications |
|---|---|
| Kategorie: | Handys |
| Preise: | 70 Angebote ab 89€ |
| Testnote: | 2.45 |
| Leserwertung: |
Zwerg-Androide
Sony Ericsson Xperia X10 mini im Härtetest
Technisch hält der Mini mit den großen Android-Smartphones mit: So surft der Nutzer per HSDPA mit maximal 7,2 MBit/s. Lädt er Fotos ins Netz, kommt das Handy zumindest theoretisch auf 2 MBit/s. Da mischt das Handy vorn mit - die Ladezeit für die Webseite der PC WELT liegt bei schnellen 13 Sekunden. Allerdings vermissten wir den Zwei-Finger-Zoom vermisst, mit dem sich Webseiten einfach vergrößern lassen. Für längere Surf-Sitzungen ist der Bildschirm außerdem zu klein.
Der kleine Bildschirm des Sony Ericsson Xperia X10 mini bietet eine fast schon antik anmutende Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten. Doch aufgrund des kleinen Displays wirkt die Schrift nur leicht pixelig. Die maximale Helligkeit des Displays könnte dagegen höher sein - bei Sonnenlicht wird es schnell mühselig, das Kleingedruckte auf dem Display zu lesen.
Auf dem Sony Ericsson Xperia X10 arbeitet noch Android 1.6. Die inzwischen überholte Betriebssystem-Version verhindert einen Datenabgleich per Outlook am PC. Das kostet wertvolle Punkte bei der Ausstattung. Ein Abgleich über ein Exchange-Konto ist dagegen möglich. Und auch mit einem Google-Mailkonto tauscht sich das Handy aus. Mails kommen im Push-Verfahren und mit Anhängen aufs Handy. Beantwortet sind sie schnell über den schnell reagierenden Touchscreen. Wer Office-Dokumente auf dem Handy bearbeiten will, muss aus dem Android Market Zusatz-Software kaufen. Zudem sorgt die fehlende Sprachbefehls-Software für Punktabzug. Störend beim Tippen: Das Handy bietet keine virtuelle QWERTZ-Tastatur. Dem Nutzer steht lediglich die Handyklaviatur mit der bekannten Dreifachbelegung (a,b,c auf einer Taste; d,e,f auf der nächsten) zur Verfügung.


