Zuverlässiges Multifunktionsgerät

Lexmark Prospect Pro205 im Test

Dienstag, 27.10.2009 | 09:15 von Ines Walke-Chomjakov
Lexmark Prospect Pro205 (90T6033)
Lexmark Prospect Pro205 (90T6033)
Preisentwicklung zum Produkt
Mit dem Prospect Pro205 startet Lexmark eine neue Generation von Multifunktionsgeräten. Das All-in-One überraschte im Test mit neuen Tinten in separaten Tanks und weiteren Extras.
Solides Multifunktionsgerät: Lexmark Prospect
Pro205
Vergrößern Solides Multifunktionsgerät: Lexmark Prospect Pro205
© 2014

Besonderheit des Lexmark Prospect Pro205
Lexmark verabschiedet sich beim Multifunktionsgerät Prospect Pro205 von der Patronenkonstruktion, die den Druckkopf in die Kartusche integriert hat. Die vier Farben des Prospect Pro205 sind in einzelnen Patronen untergebracht, die zudem vom Permanentdruckkopf getrennt sind. Diese Bauweise nutzen auch Canon, Epson, HP und Brother für ihre Multifunktionsgeräte. Sie hat den Vorteil, dass Sie nur den Farbtank austauschen, der auch wirklich leer ist.

Ausstattung des Lexmark Prospect Pro205
Auch bietet das Lexmark Prospect Pro205 viel: Das Multifunktionsgerät druckt, kopiert, scannt und faxt. Trotz der vielen Funktionen bleibt das Bedienfeld übersichtlich. Dazu trägt das kleine Vorschaudisplay ebenso bei wie die clevere Tastenbelegung. So übernimmt etwa die Kipptaste "Eco Mode" zwei Funktionen: Mit ihr lässt sich die integrierte Duplex-Einheit direkt am Multifunktionsgerät aktivieren oder der Lexmark Prospect Pro205 in den Endergiesparmodus schicken. Der automatische Vorlageneinzug bietet Platz für maximal 35 Blatt, das Papierfach fasst 100 Blatt. Per USB-Port lässt sich das Lexmark Prospect Pro205 mit dem Rechner verbinden. Das Multifunktionsgerät ist gleichzeitig per WLAN drahtlos ansteuerbar und bietet einen Pictbridge-Anschluss für den Kameradirektdruck. An der Gerätevorderseite ist ein Kartenleser eingebaut, der abgesehen von Compact-Flash (CF) die gängigen Speicherkartentypen unterstützt. Lexmark gewährt auf den Prospect Pro205 fünf Jahre Garantie - üppig. Voraussetzung: Das Multifunktionsgerät wurde auf der Hersteller-Webseite registriert.

Solider Kombidrucker - Lexmark Prospect Pro205
Solider Kombidrucker - Lexmark Prospect Pro205

Qualität des Lexmark Prospect Pro205
Besonders im Textmodus überzeugte der Lexmark Prospect Pro205 dank ordentlicher Schwarzdeckung und scharfen Buchstabenrändern. Durch die Lupe erkannten wir zwar minimale Tintenspritzer, die jedoch nichts an der insgesamt guten Lesbarkeit änderten. Gerade bei gemischten Dokumenten mit Anteilen von Grafik, Bildern und Text stimmte die Farbgebung. Im Fotomodus fielen die Farben dagegen etwas dunkel aus, wenn auch in sich stimmig. Bei den Testscans wiederum produzierte das Multifunktionsgerät recht helle Farben, was der Detailgenauigkeit zugute kam.

Tempo des Lexmark Prospect Pro205
Das Multifunktionsgerät arbeitete die Test-Aufgaben in ordentlicher Geschwindigkeit ab, stellte aber keine Rekorde auf. So gab der Lexmark Prospect Pro205 den zehnseitigen Grauert-Brief in 1:24 Minuten aus, war nach 51 Sekunden mit dem randlosen Foto im Format von 10 x 15 Zentimetern fertig und erledigte den A4-Farbscan in 28 Sekunden.

Verbrauch des Lexmark Prospect Pro205
Für ein Multifunktionsgerät mit Fax-Funktion fiel der Stromverbrauch im Ruhemodus mit 3,5 Watt akzeptabel aus. Lobenswert: Der Lexmark Prospect Pro205 zieht nach Betätigen des Ausschalters tatsächlich keinen Strom mehr. Im Lieferumfang des Multifunktionsgeräts finden sich Kartuschen mit hoher Reichweite. Mit ihnen errechneten wir 4,7 Cent für das schwarzweiße und 8,5 Cent für das farbige Blatt - nicht besonders niedrige Seitenpreise.

Fazit: Das Lexmark Prospect Pro205 stellte sich im Test als gut ausgestattetes Multifunktionsgerät heraus, das sowohl zu Hause als auch im kleinen Büro absolut solide Arbeit leistet. Das All-in-One mit Fax überzeugt mit langer Garantiedauer und überlegtem Energiemanagement, könnte jedoch günstigere Seitenpreise vertragen.

Alternativen: Ein vergleichbares Multifunktionsgerät mit Fax-Funktion findet sich im HP Officejet 6500 Wireless. Es kommt auf niedrigere Seitenkosten, ist jedoch weniger genügsam beim Stromverbrauch.

Dienstag, 27.10.2009 | 09:15 von Ines Walke-Chomjakov
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