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Canon Pixma MP520

24.07.2008 | 10:00 Uhr |

Das Kombigerät Canon Pixma MP520 druckt, scannt und kopiert mit soliden Ergebnissen. Ein verlässlicher Partner am Heimarbeitsplatz, wenn auf ein Fax verzichtet werden kann.

Besonderheit: Das Tinten-Multifunktionsgerät Canon Pixma MP520 ist das Nachfolgemodell des MP510 . Verändert hat der Hersteller das Bedienpanel. Es bietet ein Scroll-Rad, über das sich die Einstellungen für den Betrieb ohne Verbindung zum Rechner vornehmen lassen.

Ausstattung: Das ausklappbare Display ist mit fünf Zentimetern Bilddiagonale nicht besonders groß bemessen. Dafür stimmte im Test die Darstellung. Wie der Vorgänger druckt, scannt und kopiert der MP520. Darüber hinaus bietet er zwei Papierzuführungen, Speicherkarteneinschübe für die wichtigsten Kartentypen sowie neben dem USB-Port zum Rechner einen Pictbridge-Anschluss. Darüber lassen sich nicht nur Digitalkameras direkt anschließen, sondern auch der Bluetooth-Adapter BU-20 (rund 60 Euro), über den sich das Kombigerät etwa per Handy drahtlos ansteuern lässt. Neben dem Treiberpaket liefert der Hersteller Scansoft Omnipage SE als OCR-Programm mit. Daneben findet sich das Bildbearbeitungstool Navigator EX sowie das Druckprogramm Easy Photo Print EX im Lieferumfang.

Tempo: In den Geschwindigkeitsläufen schnitt der Testkandidat insgesamt ordentlich ab: Beim zehnseitigen Grauert-Brief stoppten wir 1:10 Minuten, zehn Seiten aus Acrobat waren nach 4:15 Minuten fertig und das randlose Foto im Format 10 x 15 Zentimeter lag nach 1:13 Minuten im Ausgabefach. Das sind keine Spitzenzeiten, aber genauso erwartungsgemäße Werte wie im Scannen und Kopieren.

Qualität: Das Vierfarbdruckwerk mit den separaten Tintentanks und dem davon getrennten Permanentdruckkopf erzeugte leuchtende Farben mit feinen Übergängen. Einzig bei Hauttönen fiel ein Gelbstich ins Auge. Im Textmodus hatten die Buchstaben zwar leicht raue Ränder, blieben jedoch aufgrund der satten Deckung mit der schwarzen Pigmenttinte gut lesbar. Unsere Testkopien fielen ordentlich aus, die Scans hätten dagegen mehr Tiefenschärfe vertragen.

Verbrauch: Mit 5,5 Cent für das farbige und 3,2 Cent für das schwarzweiße Blatt errechneten wir recht moderate Seitenpreise. Manko: Das Gerät ließ sich nicht komplett vom Netz trennen. Bei betätigtem Ausschalter zog es immer noch 2,3 Watt - das ist verbesserungswürdig.

Fazit: Ein Kombigerät, das die täglichen Büroarbeiten verlässlich meistert und auch gegen den gelegentlichen Fotodruck nichts einzuwenden hat - mit Rechner oder im Stand-alone-Modus. Ein ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Alternative: Das Kombigerät HP Photosmart C5280 bewegt sich im vergleichbaren Preissegment. Es arbeitet zwar im Gegensatz zum MP520 mit Kombikartuschen, beherrscht dafür jedoch das Bedrucken von CDs und DVDs.

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