23.10.2009, 15:01

Verena Ottmann

Zukunftssicher

Asus P7P55D im Test

Asus spendiert der P7P55D einige Technologien, die für mehr Leistung und Langlebigkeit sorgen. Lesen Sie in unserem Test, ob das die P55-Express-Platine empfehlenswert macht.
Ganz in blau-grau gehalten, hat die Asus P7P55D nicht nur optisch einiges zu bieten. So besitzt die Platine dank Asus T.Probe eine aktive Kühltechnologie, die die Spannung und Temperatur in Echtzeit kontrolliert und optimiert. TurboV EVO hilft dagegen beim Übertakten der Asus P7P55D.
Overclocking: Die Asus P7P55D ließ sich gut übertakten. Vor allem für die Speicher-Timings stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Aber auch einige CPU- und Chipsatz-Parameter sind über das Bios noch veränderbar.

Ausstattung: Von den beiden 16x-PCIe-Slots der Asus P7P55D liefert nur einer die volle 16fache Bandbreite. Der andere Steckplatz arbeitet mit 4facher Geschwindigkeit. Sind beide Slots bestückt und in einem Grafikkartenverbund vereint - die Asus P7P55D unterstützt ATIs Crossfire X -, bleibt das Tempo bei 16x / 4x. Die Asus-Platine besitzt ferner einen eSATA-Anschluss, an dem sich ein externes Laufwerk betreiben lässt. Um die Sound-Wiedergabe kümmert sich der VIA-Chip VT1828S mit acht Kanälen.

Handhabung: Bei der Installation der P7P55D fiel uns auf, dass der Auto-Installer einen Virenscanner beinhaltet. Asus will also sicherstellen, dass Ihr System ausreichend geschützt ist. Für die Lüftertsteuerung packt Asus das Tool Fan Xpert bei, das sich sehr gut bedienen ließ. Das Booten vom USB-Laufwerk klappte anstandslos, und auch unseren USB-Stick mit Bart PE erkannte die Platine problemlos und schnell. Punktabzug gab's dagegen für den Stromverbrauch der Asus P7P55D. Im ausgeschalteten Zustand zog die Platine noch 2 Watt, was sehr viel ist. Im Idle-Modus und bei Last lag die Leistungsaufnahme im Mittelfeld.

Tempo: Bei unseren Geschwindigkeitstests sicherte sich die Asus P7P55D einen Platz im Mittelfeld. Sie erzielte gute Ergebnisse im Cinebench-Teil und hohe Werte beim PCMark Vantage, vor allem im HDD-Teil.
Fazit: Die Asus P7P55D war eine der günstigsten Platinen im Test, bot jedoch in Sachen Ausstattung nur das Nötigste. Sie ließ sich gut übertakten und schnitt bei den Tempotests ordentlich ab. Einziger großer Nachteil der Platine: der hohe Stromverbrauch im ausgeschaltetem Zustand.
Alternativen: Für 20 Euro mehr bekommen Sie die MSI P55-GD65. Die Platine war etwas langsamer, dafür aber besser ausgestattet. Außerdem ließ sie sich besser übertakten.
Varianten:
Asus P7P55D
Asus P7P55D Deluxe
Asus P7P55D EVO
Asus P7P55D LE
Asus P7P55D Premium
Asus P7P55D Pro
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