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Zepto Znote 6625WD

23.08.2007 | 11:30 Uhr |

Schneller als Standard - der dänische Notebook-Fertiger Zepto hat das Znote 6625WD ganz auf Tempo ausgerichtet. Unser Test zeigt, ob der Santa-Rosa-Mobilrechner auch andere Highlights bietet.

Tempo: Der 2,2 GHz schnelle Core 2 Duo T7500, die DirectX10-taugliche Nvidia-Grafikkarte Geforce 8600M GT mit 512 MB Speicher und eine Seagate-Festplatte, die mit 7200 Umdrehungen pro Minute arbeitet - Geschwindigkeit ist Trumpf beim Zepto Znote 6625WD. Im Leistungstest brachte das die beste Wertung aller bisher von uns getesteten Notebooks. Auch bei der 3D-Leistung lag das Zepto Znote 6625WD im Spitzenfeld - wenn auch 2984 Punkte im 3D Mark 06 nicht ganz zur Top-Position reichten. Außerdem besitzt das Display eine ziemlich hohe Auflösung - 1680 x 1050 Bildpunkte: Bei aktuellen Spielen und optimalen Effekten genügt die Geforce 8600M GT deshalb nicht immer für ruckelfreie Bildraten.

Ausstattung: Abzug gibt's hier für die nur 100 GB große Festplatte, die - siehe oben - dafür aber sehr schnell arbeitet. Weiterer Kritikpunkt: ein digitaler Monitorausgang fehlt - zum Anschluss externer Displays gibt's nur VGA. Ansonsten liegt die Ausstattung auf hohem Niveau - zum Beispiel bei der Vernetzung: Gigabit-Ethernet, 11n-WLAN, Bluetooth - das Znote 6625WD hat alles an Bord. Sehr stilvoll: Der DVD-Brenner im Slot-in-Design.

Ergonomie: Auch beim Display hat Zepto auf den ersten Blick nicht gespart. Die mittlere Leuchtdichte lag mit 185 cd/m2 recht hoch, auch Kontrast und Farbdarstellung verdienten sich sehr gute Noten. Weniger gut war die Helligkeitsverteilung, was für Spieler aber nicht so sehr ins Gewicht fällt. Die müssen vielmehr darauf achten, dass sie keine helle Kleidung tragen oder eine Lichtquelle im Rücken haben, denn ansonsten lässt sich das Display höchstens als Spiegel effektiv nutzen. Außerdem fiel uns ein sehr störendes Flimmern auf, wenn man die Helligkeit senkte. Trotz der Rechenpower bleibt das Kühlsystem im Zepto Znote 6625WD noch relativ leise - wir maßen maximal 1,2 Sone.

Mobilität: Rechenstarke 3D-Karte plus Windows Vista - das lässt Böses für die Akkulaufzeit ahnen. In der Tat entpuppte sich das Znote 6625WD mit knapp 30 Watt Verbrauch im Akkubetrieb als echter Stromfresser - insgesamt reichte es nur für knapp über 1,5 Stunden Laufzeit. Damit bleibt das 2,92 Kilogramm schwere Notebook besser auf dem Schreibtisch.

Handhabung: Mit jeder Menge Bedienknöpfe erleichtert das Zepto Znote 6625WD den schnellen Zugriff auf Mailprogramm, Browser, WLAN Web-Cam sowie das Abspielen von CDs. Das große Touchpad-Feld fanden wir etwas zu rutschig, der Mauszeiger ließ sich aber trotzdem relativ präzise steuern. Rechts lag die Tastatur nicht stabil auf und klapperte beim Schreiben ein wenig, ansonsten gefiel aber der deutliche Tastendruckpunkt, der trotz des etwas flachen Hub das Tippen angenehm machte.

Verarbeitung: Beim Anheben biegt sich das Gehäuse an der linken Seite merklich durch. Ansonsten gab es aber keinen Anlaß zur Kritik - das Zepto Znote 6625WD machte einen soliden Eindruck.

Fazit: Das Zepto Znote 6625WD bietet ordentlich viel Tempo. Für Spieler und Power-Nutzer ist es daher einen Blick wert, alle anderen Anwender wird das Preis-Leistungsverhältnis nicht überzeugen. Als Alternative kommt in ähnlicher Preisklasse das auffälligere Asus G1S in Frage.

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