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Xeron Sonic Mobile C541i

06.06.2006 | 15:00 Uhr |

Update: Der Notebook-Hersteller Xeron hat Ende Mai Insolvenz angemeldet. Noch ist unklar, ob er den Verkauf von Mobilrechnern weiterführt. Der Vollständigkeit halber veröffentlichen wir aber den Test des Sonic Mobile C541i.

Geschwindigkeit: Ein sehr ordentliches Tempo zeigte das Xeron Sonic Mobile C541i in unseren Tests. Im Sysmark 2004SE erreichte es gute 166 Punkte. Für Spiele ist es aber nicht geeignet – dafür fiel die 3D-Leistung zu mager aus.

Ausstattung: 100-GB-Festplatte, DVD-Brenner, Gigabit-Netzwerk, 11a/g-WLAN sowie Bluetooth – das Sonic Mobile C541i erfüllt in punkto Hardware locker die Anforderungen an ein aktuelles Notebook. Auch das Schnittstellenangebot geht in Ordnung: Besonders bei den Audiobuchsen, die sich im Treiber für den Anschluss eines 7.1-Lautsprecher-Sets einrichten lassen, glänzt das Xeron Sonic Mobile C541i.

Mobilität: Ein Notebook mit 14 Zoll großem Display wie das Xeron Sonic Mobile C541 ist rund 400 bis 500 Gramm leichter als ein 15-Zoll-Widescreen-Modell. Allerdings spart Xeron nicht nur am Gewicht, sondern auch am Akku – der hält nicht einmal drei Stunden durch.

Handhabung: Das WLAN lässt sich beim Xeron Sonic Mobile C5451i nur per Tastenkombination anstatt über einen extra Schalter de-aktivieren. Auch sonst zeigt das Notebook leichte Defizite in der Bedienung: Die Tasten des Mausersatz besitzen einen unangenehm harten Druckpunkt, bei der nicht ganz leise Tastatur störte der flache Hub.

Ergonomie: Ein hochwertiges Notebook erkennt man an einer Kühllösung, die auch unter Last angenehm leise bleibt. Hier kann das Xeron Sonic Mobile C541i nicht glänzen: Der Lüfter ist oft auch in Betrieb, wenn das Notebook wenig zu tun hat. Unter voller Last dröhnt er mit 2,9 Sone – zu laut für konzentriertes Arbeiten. Das Display ist nicht entspiegelt und daher sehr hell, auch die Farben gefallen. Der Kontrast könnte allerdings besser sein.

Fazit: Erhebliche Schwächen zeigte das Xeron Sonic Mobile C541i eigentlich in keinem Testkriterium – außer beim Betriebsgeräusch, wo der viel zu laute Lüfter nervte. Allerdings bot es auch in keinem mehr als Mittelmaß.

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