Die besten Geräte zur EM
Wissenswertes rund um HDTV, HDMI und Co.
Steht für High Definition Television und fasst hochauflösendes Fernsehen aller Normen zusammen. Zum Vergleich: Während beim klassichen PAL-TV die maximale Auflösung bei 768 x 576 Bildpunkten liegt, stehen bei "Full HDTV" ganze 1920 x 1080 Bildpunkte zur Verfügung. Derzeit ist HDTV nur beim Premiere HD regelmäßig zu empfangen.
Das HD-Ready-Logo schreibt nur eine minimale Auflösung des TV-Panels vor (1280 x 720 Bildpunkte) - sie kann aber auch bei 1920 x 1080 liegen. Deshalb hat sich daneben "Full-HD" für die volle 1920er-Auflösung eingebürgert. Doch Vorsicht: Das Logo ist nicht offiziell von den entsprechenden HD-Gremien zertifiziert.
HDMI 1.3: Die HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia Interface) ist der Standard zur Übertragung digitaler Bild- und Tonsignale etwa zwischen DVD-Player und LCD-TV. Version 1.3 bedeutet eine Erweiterung der Farbtiefe auf 48 Bit (bisher 24 Bit) und der Tonsignale auf bis zu 192 KHz. Diese Abtastfrequenz erlaubt eine verlustfreie Tonübertragung über die Schnittstelle. Die eingesetzten Soundformate sind True-HD von Dolby und DTS-HD Master Audio von DTS.
Interlaced heißt, dass das TV-Bild aus Halbbildern zusammengesetzt wird. Das herkömmliche TV-Bild etwa aus 50 Bildern pro Sekunde (50 Hz). Bei jeder der 50 Wiederholungen erscheint aber nur jeweils jede zweite Zeile. Das führt zum unangenehmen Flimmern des TV-Bildes besonders bei Röhren-Monitoren. Beim Progressive-Verfahren werden dagegen Vollbilder übertragen. Das Flimmern ist dabei minimal.
Die einzelnen Pixel eines LCD-TVs halten ihr Signal jeweils so lange, bis sie ein neues erhalten. Dabei sind sie so träge, dass bei schnellen Bildbewegungen ein Nachzieheffekt beziehungsweise eine Unschärfe auftritt. Einige Hersteller haben die Bildfrequenz auf das Doppelte (von 50 auf 100 Hz) erhöht, um diesen Effekt zu minimieren. Eine andere Möglichkeit ist es, zwischen den einzelnen Signalen Dunkelphasen einzufügen (Black Stripe Insertion).

