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Logitech Zone Touch Mouse T620 im Test

09.11.2012 | 11:21 Uhr |

Die T620-Maus von Logitech ist eine Windows-8-Maus und Zierde für den Schreibtisch. Aber Aussehen ist nicht alles – wir verraten, wie sie sich im Alltag schlägt.

Die Zone Touch Mouse T620 erinnert im ersten Moment an einen Design-Gegenstand. Sie ist flach, am Rand dezent gemustert und sie weist weder sichtbare Tasten noch ein Mausrad auf. Stattdessen punktet sie mit Touch-Gesten. Wenn Sie beispielsweise doppelt auf den hinteren Bereich mittig tippen, gelangen Sie schnell zum Windows-8-Startbildschirm. Wenn Sie schnell mit einem Finger von der rechten Kante der Maus aus nach links streichen, gelangen Sie zu den Charms in Windows 8. Viele der Gesten funktionieren aber auch unter Windows 7. Wer etwa mit zwei Fingern von links nach rechts streicht, navigiert im Browser eine Seite vor. Horizontales und vertikales Scrollen ist Windows-7-Nutzern ebenfalls per Touch-Geste statt Mausrad möglich.

Die Touch-Gesten funktionieren sehr flüssig und sind schnell erlernt. Hilfreich sind da auch die Videos im Maustreiber, die den Einsatz vorführen. Das unkonventionelle Design birgt aber auch ein paar Nachteile. So wird es zum Beispiel nicht jedermanns Sache sein, dass es keine getrennten Maustasten gibt. Wer mit der linken Maustaste klickt, spürt das auch am Mittelfinger an der rechten Maustaste – und umgekehrt. Zudem ist die flache Form eher ungewohnt. Wir empfehlen Ihnen Probefassen, bevor Sie die T620 kaufen.
 
Die Bluetooth-Maus findet über einen mitgelieferten USB-Receiver Anschluss an den Rechner. Der „Unifiying receiver“ genannte Dongle bietet bis zu sechs kompatiblen Geräten gleichzeitig Anschluss – also beispielsweise zusätzlich einer kompatiblen Tastatur. Die AA-Batterien liefert Logitech mit; sie sollen bis zu sechs Monate durchhalten. Wenn sie nur eine der Batterien verwenden, wird die Maus leichter, läuft aber nur bis zu drei Monate. Die T620 soll 69,99 Euro kosten.
 
Fazit: Wer Windows 8 ohne Touch-Screen nutzt, kann sich die T620 einmal anschauen. Wer die Touchfunktionen aber kaum nutzen wird, liegt bei einer günstigeren Maus besser - etwa der T400 von Logitech.

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