Die upstream Internetbandbreite und die CPU Power des PCs sind die Geschwindigkeit limitierenden Faktoren. Um beides auch noch für andere Arbeiten am Computer nutzen zu können bieten die getesteten Programme Möglichkeiten den Upstream, manchmal auch den Downstream, zu drosseln. Leider sind die Kontrolleinstellungen für geplante Backupzeiten meist recht spärlich ausgefallen.
Die meisten Softwarepakete ermöglichen folgende Einstellungen. Auswählen einer Tageszeit für das Starten und Stoppen eines Backups, nach wie vielen Leerlaufminuten ein Backup startet, wie viel Prozessorleistung genutzt werden soll, Bandbreiten für den Upstream Datenverkehr und wie häufig Backups getätigt werden.
Jene Programme, die nach einer gewissen Leerlaufzeit einen Backupprozess starten, ziehen die inaktive Zeit und die CPU Auslastung als Grenzwerte für den Backupstart oder zum Aufheben einer Drosselung heran. Häufig wird auch die Möglichkeit gegeben die maximale CPU Auslastung, die das Programm in Anspruch nehmen darf, einzustellen.
Wie bei den anderen Eigenschaften der Backupdienste gibt es hier keine Programme mit den gleichen Optionen. Anders als bei Desktop Backupsoftware können Sie bei den Onlinediensten keine verschiedenen Backupsets mit unterschiedlichen Backupzeiten erstellen. Beispielsweise, dass wichtige Daten alle 4 Stunden, während Musik und Videos nur an Wochenenden hochgeladen werden sollen. Diese Komfortfunktion ist für lokale Backupprogramme schon seit den frühen 1990iger Jahren verfügbar, aber unglücklicherweise bei keinem der hier getesteten Online Backupdiensten.
Jungle Disk bietet eine Option, die den Backupsets noch am nächsten kommt. Sie können mehrere Backupbündel auswählen, die im Wesentlichen Ordnern bei Amazon S3 und Rackspace entsprechen, und jedem kann eine eigene Backupauswahl und Zeitplanung zugewiesen werden.
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