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Slingbox Pro und Solo

19.11.2008 | 14:02 Uhr |

Was tun? Man fährt in den Urlaub, will aber trotzdem seine Lieblings-TV-Serien nicht verpassen. Die Lösung: Die Slingbox. Das TV-Streaming-Gerät verspricht, private TV-Inhalte per World Wide Web auf der ganzen Welt verfügbar zu machen.

Die Slingbox von Sling Media wird im Wohnzimmer an eine oder mehrere Signalquellen wie Sat-, Kabel-Receiver oder DVD-Player angeschlossen und zusätzlich per Kabel mit dem lokalen Netzwerk verbunden. Die Slingbox gibt es in zwei Versionen – Slingbox Solo und Slingbox Pro. Die beiden Boxen unterscheiden sich neben der Größe vor allem darin, dass an die Pro-Version bis zu vier Zuspieler angeschlossen werden können. An die Solo-Version passt lediglich ein Gerät. In die große Box (die Pro-Version hat immerhin eine Breite von über 30 Zentimetern) sind zusätzlich ein DVB-T- und ein analoger Kabel-Receiver integriert.

Funktionsweise: Die empfangenen TV-Signale wandelt die Slingbox in Echtzeit in einen digitalen Datenstrom um, den sie durchs lokale Netzwerk oder das Internet an einen beliebigen Empfänger schicken kann. Dies kann ein stationärer Rechner, ein Notebook oder ein Handy sein. Auf dem Gerät muss der Software-Decoder von Sling Media installiert sein, der den Empfang steuert. Die englischsprachige Software Slingplayer steht auf der Website von Sling Media zum kostenlosen Download für Windows und Mac OS zur Verfügung.

Anschlüsse: Hochwertige Komponenten- und HDMI-Ports
Vergrößern Anschlüsse: Hochwertige Komponenten- und HDMI-Ports
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Wir empfehlen, die amerikanische Version 2.0 herunter zu laden, die nützliche Funktionen wie Timeshift und EPG bietet. Der älteren Version 1.5, die in Europa zum Download angeboten wird, fehlen diese Funktionen. Die amerikanische Version lief problemlos mit den beiden getesteten Slingboxen. Die Mac-OS-Software ist noch älter – Version 1.0.6. Die Handy-Version unterstützt derzeit Smartphones mit Windows-Mobile- oder Symbian-Betriebssystem. Die Handy-Nutzung kostet jedoch einmalig etwa 30 Euro für die Freischaltung der Software.

Installation: Um die TV-Anlage zu Hause nutzen zu können, muss man die angeschlossenen Geräte aus der Ferne steuern. Dazu liegt der Slingbox ein kleiner Infrarot-Sender bei, der auf die heimische Anlage gerichtet wird. Die Software Slingplayer bietet eine virtuelle Fernbedienung, über die man die Geräte steuert. Die passenden Infrarot-Codes der Geräte müssen vorher eingespeist werden. Auf der Website von Sling Media gibt es eine Liste der verfügbaren Geräte. Sie ist aber nicht vollständig. Unser Testgerät - ein digitaler Kabel-Receiver von Grobi-TV - tauchte nicht auf. Wir konnten uns aber mit dem Code für einen Digenius-Receiver behelfen, auf dem das Grobi-TV-Modell beruht.

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