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Samsung L310w

13.01.2009 | 13:17 Uhr |

Bei der Samsung L310w lassen sich Belichtungszeit und Blende manuell regeln - so haben Sie maximalen Einfluss auf die Belichtung Ihrer Bilder. Wer dagegen möglichst wenig einstellen will, kann sich auf die verschiedenen Automatikfunktionen verlassen.

Mit der L310w bringt Samsung eine weitere Kamera mit Weitwinkelobjektiv auf den Markt. So bietet es eine 3,6fache Vergrößerung bei einer Brennweite von 28 bis 102 Millimetern. Und der Foto-Assistent erklärt auf Wunsch alle wichtigen Funktionen - perfekt für Einsteiger.

Bildqualität: In Sachen Bildrauschen wusste die L310w bis einschließlich ISO 1600 zu überzeugen - obwohl Ihr CCD-Chip mit 1/1,7 Zoll stolze 13,6 Megapixel liefert. Allerdings ist dieser Wert reine Theorie: Der Wirkungsgrad der Kamera betrug nur 61 Prozent, was für diese Megapixelklasse nur befriedigend ist. Zum gleichen Urteil kamen wir auch bei der Ausgangsdynamik, die die Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen beschreibt. Die Eingangsdynamik, die Anzahl der möglichen Blenden, war dagegen sehr gut.

Ausstattung: Die Kamera bietet einige Möglichkeiten der Bildgestaltung. So lassen sich Schärfe, Sättigung und Kontrast in verschiedenen Stärken einstellen. Zur Bildstabilisierung bietet die L310w zwei Optionen an: eine mechanische Lösung über einen beweglich gelagerten Bildsensor und eine elektronische über eine Mehrfachbelichtung. Dieses Fast-ASR-Verfahren setzt zwei unterschiedlich belichteten Aufnahmen zusammen, eine mit kurzer Verschlusszeit für die Schärfe, eine mit langer Verschlusszeit für die Farben. Die Gesichtserkennung besitzt eine Smile-Shot-Funktion. Das bedeutet, dass die Kamera automatisch auslöst, sobald das anvisierte Gesicht lächelt. Ist auch die Blinzelerkennung zugeschaltet, macht die L310w drei Bilder in Folge, wenn das Model unmittelbar vor der Belichtung blinzelt. Der Beauty Shot optimiert bereits gemachte Porträts, indem er Unreinheiten retuschiert und das Gesicht weicher aussehen lässt.

Handhabung: Interessant ist auch die Papierkorb-Funktion der Kamera. Gelöschte Bilder werden nicht von der Speicherkarte entfernt, sondern in einen Recycling-Ordner verschoben. Aus diese, lassen sich sich jeder Zeit wieder herstellen.

Fazit: Samsungs Einsteigerkamera gefiel uns aufgrund ihres geringen Bildrauschens sehr gut. Allerings war Ihre Auflösung für eine 13-Megapixel-Kamera nur Durchschnitt. Die vielen Funktionen - manuell und automatisch - bieten jedoch ein breites Einsatzspektrum.

Alternativen: Deutlich günstiger, aber nicht ganz so gut ausgestattet, ist die Canon Powershot A470 . Die 7-Megapixel-Kamera lieferte einen besseren Wirkungsgrad, zeigte allerdings auch mehr Bildrauschen auf.

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