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Canon Pixma iP4600

10.11.2008 | 10:49 Uhr |

Der Canon Pixma iP4600 folgt dem weit verbreiteten iP4500 nach. Die Neuerungen: kleineres Gehäuse, neue Tinten und weiter entwickelter Druckkopf. Lesen Sie, wie sich die Neuerungen im Test ausgewirkt haben.

Besonderheit: Der Canon Pixma iP4600 ist der Nachfolger des iP4500. Allerdings hat sich das Innenleben des Tintenstrahldruckers geändert: Sowohl die Tinten als auch der Druckkopf sind weiterentwickelt. Im Gegensatz zum iP4500 haben sich die neuen Kartuschen verkleinert. Auch die Reihenfolge, wie die Farbpatronen im Druckkopf stecken, wurde geändert.

Qualität: Die vom Hersteller versprochene Steigerung der Druckqualität konnten wir im Test nachvollziehen. Allerdings lag sie in Nuancen. So fielen insbesondere Linien in Grafiken und die Buchstabenränder im Textmodus einen Tick feiner als beim Vorgänger aus. Farben und Übergänge blieben auf dem schon bekannt hohen Niveau. Allerdings empfanden wir die Hauttöne als etwas zu rot.

Tempo: Das Mehr an Qualität ging zu Lasten der Geschwindigkeit. Wiederum gibt's nicht die großen Unterschiede. So war unser zehnseitiger Grauert-Brief nach 1:18 Minuten fertig, während der iP4500 denselben Druckjob bereits nach 56 Sekunden erledigt hatte. Klarer wird der zeitliche Mehraufwand, nimmt man ein längeres Farbdokument wie unseren Zehnseiter aus Acrobat: Hierfür stoppten wir beim iP4500 noch 8:57 Minuten. Beim iP4600 fiel dagegen erst nach 11:47 Minuten die letzte Seite ins Ausgabefach. Tröstlich: Im Fotomodus ähneln sich die Tempowerte der beiden Tintendrucker stark. So druckte der iP4600 unser A4-Foto in 1:56 Minuten. Beim iP4500 hatte dafür seinerzeit nur eine Sekunde länger benötigt.

Ausstattung: Hier vertraut Canon weiterhin auf zwei Papierzuführungen, CD-Druck-Funktion und eine integrierte Duplex-Einheit - üppig. Vorne am Gerät findet sich ein Pictbridge-Anschluss für den Druck direkt von der Digitalkamera.

Verbrauch: In den kleineren Kartuschen befindet sich auch weniger Tinte. Wir errechneten für die farbige Seite 7,1 Cent und für das schwarzweiße Blatt 3,4 Cent. Der iP4500 unterbietet diese Werte mit 5,6 Cent für die Farbseite und 3 Cent für das Graustufenblatt. Dafür hat Canon den Energieverbrauch weiter gesenkt: Unser Messgerät zeigte gerade einmal 0,8 Watt im Ruhemodus an - das ist wenig. Ausgeschaltet ging der Tintenstrahldrucker auf optimale 0 Watt.

Fazit: Weiterhin ein empfehlenswerter Drucker mit guter Ausstattung. Der Qualtitätsgewinn geht allerdings teilweise zu Lasten der Geschwindigkeit.

Alternative: Der große Leistungssprung ist ausgeblieben. Sie können jetzt ein Schnäppchen machen, wenn Sie zum Vorgänger Canon Pixma iP4500 greifen. Dieser Drucker hat zwar ein etwas größeres Gehäuse, bietet aber eine ähnliche Ausstattung. Vor allen Dingen können Sie dank der vorhandenen Tinten von Drittanbietern die Verbrauchskosten signifikant senken.

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