Nach dem Erstbackup merken die Dienste, ob sich am Quelldatenpool etwas geändert hat. Statt eine ganze 10 MB Datei, die leicht verändert wurde, nochmals komplett hochzuladen kann die Software die Datei soweit aufdröseln, dass nur der geänderte Teil der Datei hochgeladen werden muss. (Jungle Disk verlangt hierfür jedoch zusätzlich die "Plus" Anmeldung.)
Mit Hilfe der mathematischen Unterteilung der Dateien können auch Vorversionen rekonstruiert und wiederhergestellt werden. Dazu wird die Basisdatei beibehalten und vor allem gespeichert welche Änderungen, Patches genannt, durchgeführt wurden. Diese Teilupdates sind zudem meist noch komprimiert um die Backupgeschwindigkeit weiter zu erhöhen.
Die Einstellungen für gelöschte Daten umfassen die sofortige Löschung aus dem Backup-Datensatz, das Erhalten der Datei für eine bestimmte Anzahl von Tagen oder das Beibehalten der gelöschten Datei. Die meisten Dienste bieten alle Möglichkeiten zur Auswahl an.
Jeder Backupdienst hat seine eigenen Einschränkungen und Stärken beim Finden, Packen, Verschlüsseln, Komprimieren, Hochladen und Erhalten von geänderten Dateien, was die Uploadgeschwindigkeit unter die Maximalgeschwindigkeit drückt. Im Test mit einer Kabelinternetverbindung, die über 5Mbps upstream erreicht, konnte jeder Backupdienst über Nacht mehrere Gigabyte an Daten aufnehmen.
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