Test - Das meint das Web

Telekom Speedport W 921V Produkteinschätzung

Sonntag den 12.02.2012 um 11:45 Uhr

Telekom Speedport W 921V
Vergrößern Telekom Speedport W 921V
© Telekom
Die Telekom offeriert mit dem Speedport W 921V einen leistungsfähigen Router. Kunden können diesen entweder für knapp 200 Euro direkt bei der Telekom kaufen oder ihn für 3,94 Euro pro Monat mieten. Als Alternativen bieten sich etwa die ähnliche ausgestattete FritzBox 7390 oder der einfacher ausgestattete Trendnet TEW-692GR an.
Der Telekom Speedport W 921V ist mit einem ADSL-/VDSL2-Modem ausgestattet, das Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu bis 50.000 KBit pro Sekunde erlauben soll. Das Gerät bietet den modernen WLAN-Standard IEEE 802.11 n, ist aber zu IEEE 802.11 a, b und g kompatibel. Der Speedport W 921V kann auch als Medienserver genutzt werden und unterstützt Netzwerkspeicher-Systeme. Integriert sind bereits eine DECT-Basisstation sowie ein Voice-over-IP-Gateway.

Vorteile des Telekom Speedport W 921V

Ein großer Pluspunkt des Speedport W 921V ist seine reichhaltige Ausstattung, die fast keine Wünsche offen lässt. So ist das Gerät nicht nur eine vollwertige DECT-Anlage, sondern bietet mit gleich vier Gigabit-LAN-Schnittstellen und je zwei Anschlüssen für USB und analoge Telefone reichlich Verbindungsmöglichkeiten. Im Test werden ansprechende Datentransferraten von über 150 MBit pro Sekunde erreicht. Dieses Ergebnis wird durch moderne Übertragungsstandards und das gleichzeitige Funken bei 2,4 GHz und 5 GHz ermöglicht. Das grafische Nutzer-Interface sorgt dafür, dass sich der Telekom Speedport W 921V auch von wenig versierten Nutzern recht einfach bedienen und einrichten lässt. Weitere Fragen beantwortet das umfangreiche Handbuch, das dem Router beiliegt.

Nachteile des Telekom Speedport W 921V

Bei Tests des Speedport W 921V kommt es teilweise zu Funkabbrüchen bei der Übertragung. Übermäßige Geschwindigkeitseinbußen sind zudem zu verzeichnen, wenn nur der WLAN-Standard IEEE 802.11 g zur Verfügung steht. Das ab Werk eingestellte WLAN-Passwort sollte umgehend geändert werden, da es unsicher und einfach zu knacken ist. Erfahrene Nutzer können kaum Experteneinstellungen - wie Änderungen des verwendeten WLAN-Kanals - durchführen. Die getestete Firmware-Version 1.08.000 unterstützt - abgesehen von UMTS-Modems, die via USB an den Router angeschlossen werden - keine externen Modems. Im Stand-by-Betrieb ist der Stromverbrauch des Telekom Speedport W 921V vergleichsweise hoch, zumal das Gerät nicht über einen Netzschalter verfügt.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Computerbild.de


Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Der Telekom Speedport W 921V ist ein Router mit brauchbaren Datenübertragungsraten und vielen praktischen Features. Er ersetzt Ihre Telefon-DECT-Station und dient auch als Datenzentrale im Netzwerk und als Multimedia-Server. Da das Web-Interface schön aufgeräumt ist, finden sich auch Netzwerk-Anfänger schnell zurecht und richten den Router schnell und komfortabel ein.' ...

Sonntag den 12.02.2012 um 11:45 Uhr

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • grArrow 19:52 | 09.03.2012

    Leider ist es der bisher am schlechtesten funktionierende Router :sorry:

    Antwort schreiben
  • dnalor1968 16:38 | 12.02.2012

    Halte von dem 921er gar nichts.
    a) schlechtes Modem
    b) ungewohnte, schlechte Weboberfläche.

    Antwort schreiben
  • wolf11 16:28 | 12.02.2012

    Das du es auch schon merkst.
    Ist fast schon ein alter Hut seit September 2011.

    [url=http://foren.t-online.de/foren/read/service/dsl-festnetz/speedports/speedport-900er-serie/w921v-bug-liste,544,7923603.html]W921V Bug- Liste[/url] ff.

    [url=http://foren.t-online.de/foren/read/service/dsl-festnetz/speedports/speedport-900er-serie/w921v-geht-immer-wieder-von-alleine-off,544,7907646.html]W921V geht immer wieder von alleine off[/url] ff.

    Antwort schreiben
  • deoroller 16:18 | 12.02.2012

    Speedport W 921V

    Wenn ein Router für Anfänger konzipiert ist, kann man ihn nicht für fehlenden Profi-Einstellungen kritisieren.
    Für mich ist ein W921V ein Rückschritt, da man auf die bescheidene Telekom-Firmwares angewiesen ist. Der Vorgänger W920V lies sich problemlos zur Fritzbox 7290 flashen und mit Freetz verändern.
    Das war der Telekom wohl auch ein Dorn im Auge und sie vertreiben keine Router mehr von AVM. Das "Zeug" aus Südkorea mag die Bilanz verbessern, aber mich schrecken sie damit ab.

    Antwort schreiben
1325690