25.02.2010, 09:48

Ingo Böhme

Virtualisierung am Mac

Fusion 3 gegen Parallels 5

Mit Parallels 5 und Fusion 3 sollen die beiden großen Rivalen der Virtualisierung jetzt Windows 7 und Mac-OS 10.6 Snow Leopard unterstützen. Unsere Schwesterpublikation Macwelt hat Geschwindigkeit und Handhabung verglichen.
Da immer mehr Mac-Nutzer als Umsteiger aus dem Windows-Bereich kommen, benötigen sie im Berufsalltag auch Software, die unter Mac-OS nicht funktioniert. Mit Hilfe von Boot Camp können diese speziellen Windows-Anwendungen auf der Apple-Hardware ausgeführt werden. Allerdings muss dann vor dem Start des Rechners die Entscheidung für Mac-OS X oder Windows fallen. Mit Hilfe von Parallels oder Vmware Fusion lassen sich virtuelle PCs unter Mac-OS X im Fenster darstellen.
Die Installation ist bei beiden Programmen simpel gelöst. Nach dem wenige Minuten dauernden Setup wird die Installations-DVD, -CD oder ein Disk-Image von Windows oder einem anderen Betriebssystem, etwa einer Linux-Distribution benötigt. Alternativ dazu können beide Systeme das Betriebssystem auch aus einer Boot-Camp-Partition oder einer früheren virtuellen Maschine gewinnen. Darüber hinaus kann Parallels die Vmware-Images und Fusion von Parallels importieren, wodurch der Wechsel jederzeit und ohne Verluste der Installationsdaten und Systemeinstellungen möglich ist. Im Test funktioniert diese Variante jedoch nur teilweise. So werden ehemals freigegebene Ordner bei Parallels in der importierten Vmware-Variante nicht mehr gefunden. Für die nachträglich praxisorientierte Arbeit ist also Handarbeit nötig.
Die aktuellsten Varianten beider Programme bieten nun die Übernahme eines realen Windows-PCs an. Dazu wird auf dem nativen Windows-Rechner eine Software gestartet und das Abbild am Mac über das Netzwerk oder - bei Parallels - über eine USB-Verbindung hergestellt. Für Letzteres ist jedoch ein spezielles Kabel notwendig.
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