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Virtual CD 9

26.04.2007 | 08:30 Uhr |

Virtual CD ist ein CD-Virtualisierungsprogramm, das es nun in der Version 9 gibt. Unser Test nimmt die neuen und die alten Funktionen unter die Lupe.

Erfreulicher Weise hat sich an der guten Bedienerführung nichts geändert. Positiv fällt zudem auf, dass die riesige Menüleiste nicht mehr automatisch startet. Das Tray-Icon ist immer noch vorhanden und bietet die gewohnte Funktionalität. Seltsam war nur, dass auf einem der Test-Computer der reale Plextor-CD-Brenner nicht angezeigt wurde, obwohl seine Funktionalität weiterhin bestehen blieb. Bei der Bedienung hat sich auf den ersten Blick nichts verändert – CDs werden wie gewohnt eingelesen und als Images abgelegt. Worin bestehen nun die Neuerungen? Am interessantesten ist hier wohl die Möglichkeit, seine virtuellen CDs/DVDs mit einem Passwortschutz zu versehen, so dass der Zugriff eingeschränkt werden kann. Auch die physikalisch vorhandenen Laufwerke kann Virtual CD nun sperren, wobei natürlich Ausnahmen möglich sind. Damit kann der Anwender sicherstellen, dass keine fremden CDs verwendet werden. Sehr praktisch ist die Unterstützung von USB-Sticks: Images, die mit der „Smart VirtualCD“-Funktion (für PCs ohne das Vollprodukt) erstellt wurden, kann der Anwender nun auf USB-Medien mitnehmen und einsetzen. Für große Virtualisierungsaufgaben – z. B. die Musiksammlung – sehr nützlich ist auch die neue Jobsteuerung. Hier muss der Anwender nach dem Start nur noch die jeweiligen CDs einlegen – das funktioniert übrigens auch beim Kopieren oder Konvertieren von Images und erspart einige Arbeitsschritte. Wichtig bei teurer Original-Software ist der Vergleichsassistent: so kann sowohl ein Medium mit dem Image oder zwei Images miteinander verglichen werden, um sicherzustellen, dass sie wirklich identisch sind. Eine Neuerung bei Virtual CD 9 , deren Sinn sich auf den ersten Blick nicht erschließt, ist die inkrementelle Erweiterung von Images – laut Hersteller können so z. B. Geometriedaten hinzugefügt werden, ohne dass man ein Image komplett neu erstellen muss.

Fazit: Virtual CD ist in der Version 9 immer noch ein gutes Virtualisierungs-Tool. Leider hat die De-Installationsroutine unter Windows 2000 immer noch Schwächen.

Alternative: Virtual Drive 11 ( www.farstone.com ) kostet weniger, bietet aber auch weniger Funktionen.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 2,0
Installation/De-Installation (5%): Note 1,0
Systemanforderungen (5%): Note 1,5

GESAMTNOTE: 1,5

Anbieter:

H+H Software GmbH

Weblink:

www.virtualcd.de

Preis:

40 Euro

Betriebssysteme:

Windows 98/ME, NT 4, 2000, XP, 2003, Vista

Plattenplatz:

ca. 6,5 MB

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