Server error: `GET https://www.tariffuxx.de/handytarifs/api/206.json?phoneproducer=ViewSonic&phonedevice=ViewPad7` resulted in a `500 Internal Server Error` response: Viewsonic Viewpad 7 im Test - PC-WELT
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Android-Tablet

Viewsonic Viewpad 7 im Test

25.03.2011 | 09:30 Uhr |

Haben 7-Zoll-Tablets eine Zukunft? Apple sagt nein, doch Viewsonic ist anderer Meinung und will es mit dem Android-Tablet Viewpad 7 beweisen. Wie gut es ist, klärt der PC-WELT-Test.

Mit dem 7 Zoll (17,6 Zentimeter) großen Bildschirm tritt das Viewsonic Viewpad 7 gegen das Samsung Galaxy Tab an, nicht gegen das größere iPad. Es ist mit 380 Gramm genauso leicht wie das Samsung-Tablet, aber minimal kleiner. Die Display-Auflösung liegt nur bei 800 x 480 Bildpunkten, während das Galaxy Tab üppige 1024 x 600 Pixel vorweisen kann.

Market mit dabei, aber schwache Video-App

Auf dem Viewpad 7 ist Android 2.2 installiert. Mit an Bord sind der Android Market und die Google-Apps für Mail, Navigation und Messaging. Schwach: Die vor-installierte Video-App konnte im Test nur 3GP-Filmchen abspielen. Erst wenn sich einen anderen Player holt – etwa den Rockplayer Lite – lassen sich weitere Formate wie AVI oder WMV wiedergeben. Flash-Videos spielte das Viewpad 7 nur über die YouTube-App ab: HD-Filme ruckelten dabei etwas. Der Android Flash Player ließ sich über den Market nicht herunterladen: Das Tablet erfüllt nämlich trotz Android 2.2 nicht die Mindest-Voraussetzungen für die App.

Ordentliche Touch-Bedienung

Das Viewpad 7 sitzt in einem stabilen Kunststoff-Gehäuse mit silberfarbenen Rahmen. Die Rückseite ist mit schwarzem Glanzlack überzogen, auf dem sich aber schon nach kurzer Zeit unschöne Fingerabdrücke sammeln. Der kapazitive Bildschirm unterstützt Zwei-Finger-Gesten. Beim Scrollen durch die Menüs und durch Webseiten ruckelte es leicht – typisch für Android-Geräte. Will man eine bilderreiche Webseite verschieben, muss man sie scheinbar mit einem härteren Schubs anstoßen, damit sie reagiert. Webseiten und Fotos lassen sich per Pinch-Geste vergrößern: Dabei reagierte das Tablet etwas verzögert, ebenso wenn man dafür zweimal auf den Bildschirm tippt: Hier passt das Tablet den Text einer Webseite an die Seitenbreite an. Beim Zoomen und Laden von Fotos erkannte man am sichtbaren Nachschärfen, dass der 600-MHz-Prozessor nicht zu den schnellsten gehört. Beim Pinch-Zoom nervte, dass nie genau an der Stelle vergrößert wurde, wo man die Finger auseinander gezogen hatte.

Insgesamt reagierte das Viewpad 7 aber zügig: Die meisten Apps starteten nur minimal verzögert und auch Google Maps ließ sich ziemlich flüssig bedienen. Die vier Android-Tasten (Home, Menü, Suche, Zurück) liegen als Sensortasten am rechten Rand, wenn man das Tablet horizontal hält: Daher berührt man sie häufig unabsichtlich mit der rechten Hand. Einschalter sowie Lautstärke-Tasten sind mechanisch ausgeführt.

Ausstattung: Wenig Speicher, aber zwei Kameras - und UMTS

Der interne Speicher des Tablets ist nur 512 MB groß, lässt sich aber über eine Micro-SD-Karte erweitern. Auf eine eingelegte Speicherkarte kann man vom PC aus zugreifen, wenn das Tablet über das beiliegende Kabel per USB angeschlossen ist. Außerdem besitzt das Viewpad 7 eine VGA-Kamera für Videotelefonie sowie eine Schnappschusskamera mit drei Megapixel, die im Test recht ansehnliche Fotos machte.

Mit dem Viewpad 7 kann man auch telefonieren: In den Einschub passt eine SIM-Karte in Standard-Größe. Viewsonic legt ein Headset bei, sodass man das Tablet dabei nicht ans Ohr halten muss. Sinnvoller nutzt man die Mobilfunk-Funktion aber zum Surfen: Das Viewpad unterstützt dabei HSDPA-Tempo bis maximal 7,2 MBit/s. WLAN ist in der älteren 11g-Variante eingebaut, die im Test nur einen Datendurchsatz von knapp 1 MB/s lieferte.

Mittelmäßig: Bildschirm und Akkulaufzeit

Unter freiem Himmel lässt sich der Bildschirm schlecht ablesen. Für Innenräume reicht seine Helligkeit von knapp 200 cd/m2 aber aus, wenngleich Filme und Fotos nicht übermäßig brillant wirken. Guckt man Filme, muss man das Tablet fest halten: Der stabile Einblickwinkel ist so gering, dass Kontrast und Farben sofort leiden, wenn man das Viewpad zu schräg positioniert. Die Akkulaufzeit des Viewpad 7 war mittelmäßig: Es hielt über sechs Stunden beim WLAN-Surfen und knapp über vier Stunden bei der Video-Wiedergabe durch – viel mehr schaffte auch das Samsung Galaxy Tab nicht: Das iPad ist in dieser Disziplin sehr viel besser.

Test-Fazit: Kein iPad-Konkurrent, bei 7-Zoll aber vorne dabei

An das iPad reicht das Viewsonic Viewpad 7nicht heran. Doch wem der mobilere 7-Zoll-Formfaktor ohnehin mehr zusagt, findet im Viewpad eine ordentliche und günstigere Alternative zum Samsung Galaxy Tab .

Alternative: Der Straßenpreis des Samsung Galaxy Tab liegt nur noch rund 70 Euro über dem des Viewpad 7. Dafür bietet das Samsung-Tablet einen besseren Bildschirm, mehr Speicher und schnelleres WLAN.

ALLGEMEINE DATEN

Hersteller

Viewsonic

Internetadresse

www.viewsoniceurope.com/de/

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

399 Euro

Hotline

0821/45057382

Garantie des Herstellers

24 Monate

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Ausstattung (22 %)

2,81

Mobilität (20 %)

2,79

Bedienung (15 %)

2,48

Geschwindigkeit (13 %)

3,52

Bildschirm (12 %)

3,36

Multimedia-Funktionen (8 %)

3,81

Umwelt / Gesundheit (5 %)

1,37

Service (5%)

2,93

Testnote

befriedigend (2,83)

Preis-Leistungs-Urteil

preiswert

DIE TECHNISCHEN DATEN

Prozessor

Qualcomm MSM7x27 (600 MHz)

Maße (L x B x H)

18,1 x 11,1 x 1,1 Zentimeter

Betriebssystem

Android 2.2

eingebauter / zusätzlicher Speicherplatz (Art)

512 MB (Flash) / -

WLAN / Bluetooth / UMTS / GPS

802.11g / 2.1+EDR / 7,2 MBit/s / ja

Anschlüsse

USB, Kartenleser (Micro-SD), Einschub für SIM-Karte, Kamera (2048x1536 Pixel), Internetkamera (640x480 Pixel), Audioausgang, Mikrofon

Software: installiert / weitere Programme

einiges / viel

Lieferumfang

Netzteil, Mini-USB-Kabel, Schutztasche, Ohrhörer, Schnellstart-Handbuch

Lagesensor / Lichtsensor

ja / ja

Handbuch: deutsch / gedruckt / umfangreich / als PDF

ja / ja / nein / nein

TESTERGEBNISSE

Gewicht (mit Akku) / Gewicht Netzteil

380 / 140 Gramm

Akkulaufzeit: Video-Test / WLAN-Test

4:13 / 6:16 Stunden

Bedienung über Bildschirm / Bildschirm-Tastatur / Mehrfinger-Gesten / Bildschirm-Technik

ordentlich / ordentlich / ja / kapazitiv

Spracheingabe / Flugzeugmodus

ja / ja

E-Mail-Zugang: POP3 / Imap / Exchange

ja / ja / ja

Dateien an Gerät übertragen / Datensicherung auf PC möglich

nur über Speichermedium / teilweise

Browser: Geschwindigkeit / mittlere Ladezeit für Webseiten / darstellbare Internetformate / stellt Flash-Elemente dar

16.3 Punkte / 13,4 Sekunden / 68 Prozent / teilweise

Startzeit: ausgeschaltet / aus Bereitschaft

40 / 1 Sekunden

Video-Wiedergabe in normaler / HD-Auflösung

flüssig / stark ruckelnd

WLAN-Tempo

1,0 MBit/s

Dateien auf Gerät übertragen (700 MB)

96 Sekunden

Bildschirm: Diagonale / Auflösung / 16:9-Format

7,0 Zoll (17,6 Zentimeter) / 800 x 480 Bildpunkte / nein

Helligkeit / Kontrast / Entspiegelung

194 cd/m² / 1875:1 / gering

Abspielbare Video- / Audioformate

3GP / AAC, OGG, MP3, WAV

Audioqualität: Frequenzgangabweichung / max. Lautstärke

6,1 dB(U) / 45 dB(A)

Anzeigbare Foto- /Text- /e-Book-Formate

BMP, GIF, JPG, PNG / DOC, PDF, PPT, XLS / EPUB, PDF

Betriebsgeräusch: geringe / hohe Last

0,0 / 0,0 Sone

Leistungsaufnahme: Betrieb / Bereitschaft / Aus

4,2 / 0,0 / 0,0 Watt

Wärmeentwicklung

34° Celsius

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