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Tintenstrahldrucker im Vergleichstest

02.03.2009 | 10:19 Uhr |

Egal, ob gut lesbare Texte, Fotos mit leuchtenden Farben oder saubere Grafiken. Tintenstrahldrucker erfüllen die gestellten Aufgaben mit links. Mehr noch: Neben den Allroundern finden sich gerade hier Spezialisten – etwa für den Fotodruck oder Büroaufgaben. In diesem Vergleichstest finden Sie alle Varianten wieder.

Ob zu Hause oder am Arbeitsplatz - wir drucken immer mehr: Schnell einmal eine Wegskizze aus dem Internet. Dann ein paar Fotoausdrucke fürs Album. Dazu die passende CD fürs Archiv. Das Formular des Lohnsteuerjahresausgleichs – aber bitte jedes Blatt vorne und hinten bedruckt, um Papier zu sparen. Diese hohen Ansprüche erfüllt ein Tintenstrahl-Drucker . Wie gut, zeigt unser Vergleichstest der besten zehn Geräte, in dem sich alle Varianten tummeln – vom Allrounder über den Fotospezialisten bis zum reinen Bürodrucker.

Drucker mit vielen Talenten
Gerade zu Hause soll der Drucker möglichst viel können. Das beherzigt der Canon Pixma iP4500. Der Drucker bringt zwei Papierfächer mit, bedruckt CDs und beherrscht den automatischen Druck von Vorder- und Rückseite (Duplex). Dabei können sich die Ergebnisse nicht nur sehen lassen, sondern sind auch flott erstellt. Auch die Verbrauchskosten halten sich in Grenzen. Die genauen Testergebnisse haben wir Ihnen auf Seite 2 dieses Artikels zusammengefasst.

Haben Sie sich gewundert, warum dieses Canon-Modell im Anschaffungspreis teurer ist als das Nachfolgemodell? Nun, das liegt an den Tinten. Denn für den iP4500 gibt es inzwischen eine Reihe von Kartuschen von Drittanbietern, mit denen sich die Seitenkosten weiter senken lassen. Beim Nachfolger Canon Pixma iP4600, der sich auf Platz 2 der Top 10 schieben konnte, ist das noch nicht der Fall.

Ein weiteres Beispiel eines guten Allround-Tintenstrahlers ist der HP Photosmart D5460 (Platz 3). Wiederum stimmt die Ausstattung, auch wenn Sie auf automatischen Duplex-Modus verzichtet müssen. Dafür kommen die Anhänger des Druckens ohne Rechner auf ihre Kosten, denn der D5460 bietet Vorschaudisplay sowie Einschübe für Speicherkarten.

Bürodrucker – Schnelligkeit als Muss
Am Arbeitsplatz können Sie nicht warten, bis der Drucker endlich alle Düsen gespült hat und langsam das Papier beim Einziehen justiert. Hier soll es schnell gehen. Die Lösung: Ein Drucker, der den Durchsatz liefert wie etwa der Epson B-300 Business Inkjet. Das Gerät bringt zudem genug Stauraum fürs Papier und große Tintentanks mit, damit Sie nicht ständig für Nachschub sorgen müssen. Und hält sich zurück in Sachen Druckkosten.

Tipp: Fotodrucker – mehr Druckfarben
Der Ausgabefarbraum von Druckern ist beschränkt. Bei Tintenstrahlern lässt er sich jedoch mit zusätzlichen Farben erweitern. So bieten etwa Geräte mit sechs Tinten neben den Farben Blau, Rot, Gelb und Schwarz ein helles Rot und Blau. Die extra Tinten ermöglichen feinere Nuancen in sensiblen Bereichen wie Hauttönen. Das Ziel: Das Vermeiden von Farbstichen und eine natürlichere Abbildung der Wirklichkeit. Das Plus ist jedoch nur im Fotodruck wirklich relevant. Vertreter dieser Gattung im Testfeld sind der Epson Stylus Photo R285 und R800. Für beide Spezialisten gilt: Je mehr Farben im Einsatz sind, desto teurer wird der Ausdruck – nicht nur auf speziellem Fotopapier, sondern auch auf Normalpapier.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die besten zehn Tintenstrahldrucker vor. Sie finden zu jedem Testkandidaten einen Link zum Einzeltest. Bitte beachten Sie, dass der dort angegebene Preis zum jeweiligen Testzeitpunkt ermittelt wurde und später nicht aktualisiert wurde. Das gilt allerdings nicht für das Ermitteln der Top 10. Hierfür recherchieren wir die aktuellen mittleren Straßenpreise für die Geräte.

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