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Tomtom Go 920T

28.05.2008 | 12:49 Uhr |

In das Go 920T packt Tomtom, was an Navigation derzeit möglich ist: Von TMC Pro über Text to Speech bis hin zu Sensoren, die die Positionierung des Fahrzeugs weiter berechnen, wenn das Signal wegbleibt. Lesen Sie, wie gut das in der Praxis geklappt hat.

Besonderheit: Das Tomtom-Modell nutzt Bewegungs- und Schwerkraftsensoren, mit denen es die Position des Fahrzeugs auch dann bestimmen kann, wenn das GPS-Signal schwach ist oder ganz ausfällt. Diese Enhanced Positioning Technology (EPT) erwies sie sich im Test etwa bei Fahrten in Tunnels als nützlich.

Ausstattung: Sie ist überaus umfassend mit Kartenmaterial für 41 Länder plus USA und Kanada. Das Material ist auf dem 4 GB großen internen Speicher vorinstalliert. Außerdem beherrscht das 920T TMC Pro, hat sowohl einen Bildbetrachter als auch eine MP3-Software installiert und bietet einen FM-Transmitter sowie Bluetooth-Schnittstelle. Es navigiert straßennamengenau und lässt sich via Fernbedienung steuern. Im Paket liegen Saughalter, Stromversorgung über den Zigarettenanzünder, USB-Docking-Station und TMC-Antenne.

Handhabung: Trotz des üppigen Funktionsumfangs blieb die Bedienung übersichtlich. Außerdem reagierte der Breitbild-Touchscreen überaus flott und präzise. Das beschleunigte die Eingabe.

Navigation: Die Karten empfanden wir als nicht ganz aktuell. So fehlten einige POIs und neuere Straßen. Die Defizite lassen sich jedoch innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf via Karten-Update ausgleichen oder per Map-Share über die Tomtom-Communitiy korrigieren. Am Schirm war die Route deutlich zu erkennen. Fuhren wir zu schnell, warnte uns das Gerät mittels roter Tempoanzeige. Die stimmliche Führung war angenehm. Bei aktivierter Text-to-Speech-Funktion wurden die Straßennamen einfach hinten an die Anweisung angehängt. Das verursachte teils etwas gewöhnungsbedürftige Satzstellungen. Bis zum ersten GPS-Empfang vergingen 17 Sekunden - flott. Im Schnitt wurden die Routen in 10 Sekunden berechnet. Auch das kann sich sehen lassen. Manko: Im Test hielt der Akku nur etwas mehr als 2 Stunden.

Fazit: Ein üppig ausgestattetes Navigationsgerät, das sich trotz der Funktionsvielfalt einfach bedienen lässt und seine Routingaufgaben souverän erfüllt. Wer so viel Navi benötigt, den schreckt auch der hohe Preis nicht.

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