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Pinnacle Studio 14 Ultimate Collection

24.11.2009 | 08:30 Uhr |

Pinnacle stellt die aktuelle Version 14 seiner Schnittsoftware Studio Ultimate Collection vor: Einfache Bedienung, mehr professionelle Elemente, neue Plug-ins und Profi-Funktionen wie Dynamische Bildstabilisierung mit Technologie von Avid sollen schnell zum Erfolg führen.

Nach der Installation will Pinnacle Studio 14 Daten sammeln: Neben der obligatorischen Seriennummer-Eingabe soll man Namen und Mail-Adresse preisgeben. Wer sich dafür entscheidet, bekommt das Studio Titel-Paket V1 automatisch freigeschaltet.

Die Programmoberfläche gliedert sich wie gewohnt in drei Bereiche: Importieren, Bearbeiten und Film erstellen. Die beiden letztgenannten wurden gegenüber der Vorversion nur leicht verändert. Daher wirken sie bekannt und vertraut, sind aber nach wie vor starr und lassen sich nicht an Vorlieben der Benutzer anpassen. Vor allem das Vorschaufenster ist bei der Arbeit mit nur einem Monitor nach wie vor etwas klein geraten. Dafür lässt sich die Vorschau auf einen Zweit-Bildschirm auslagern und mit Unterstützung der Grafikkarte beschleunigen.

Verbessert wurde dagegen das Import-Tool, das sich automatisch mit den angeschlossenen Geräten verbindet und die Import- und Capture-Vorgänge vereinfacht. Material aus (H)DV-Camcordern wurde im Test ebenso problemlos eingelesen wie Aufnahmen aus analogen Geräten. Der Import von AVCHD-Clips klappte ebenfalls einwandfrei. Die automatische Szenenerkennung leistete sich im Test keine Schnitzer. Zudem konnte Pinnacle Studio Videodateien aller üblichen Formate verarbeiten. Auch Version 14 verfügt nur über zwei Videospuren (Hauptvideo- und Overlay-Spur), dennoch können kreative Filme erstellt werden. Das Montage-Werkzeug bringt nun über 130 Montage-Vorlagen mit, die thematisch sortiert sind. Der neue "Motion Titler" ermöglicht Titelanimationen via Drag&Drop mit einer großen Auswahl von vordefinierten Animationen. Zu den zahlreichen Animationen, Übergängen und Effekten kommen noch die Red-Giant-Plug-Ins Shine für spektakuläre Lichtstrahlen-Effekte, Toon It für das Umwandeln von Videos in Animationen im Cartoon-Stil, Knoll Light Factory für Blendenflecke und Sonnenuntergänge, Magic Bullet Looks für professionelle Filmstile, 3D Stroke für dreidimensionale Kameraeffekte und Particular für Rauch, Explosionen und abstrakte Effekte.

Gelungen ist auch die neue Stop-Motion-Funktion, mit der man aus Einzelbildern einen Film erstellt. Damit lassen sich Stop-Trick-Animationen mittels Knet- oder Playmobil-Figuren einfach produzieren. Das mitgelieferte chromagrüne Tuch ermöglicht Aufnahmen, aus denen sich Personen und Objekte gut freistellen lassen. Die dynamische Bildstabilisierung verbesserte verwackelte Kamera-Aufnahmen im Test deutlich. Neben DVDs erzeugt Pinnacle Studio 14 Ultimate Collection auch Blu-ray-Scheiben. Daneben gibt Studio 14 die bekannten Formate aus: MPEG -1/2, MPEG-4, WMV, Real Media, Divx, Flash, Quicktime, PS3, Nintendo Wii, Xbox und Apple iPod. Pinnacle Studio kann nun fertige AVCHD-Filme zum Camcorder exportieren. Im Test arbeitete die Software auf einem PC mit Intels 6320 und 2GB RAM oft träge. Für flottes Arbeiten ist mehr Rechenpower nötig, zumal Studio 14 kein Smart-Rendering unterstützt.

Fazit: Pinnacle Studio 14 Ultimate Collection kommt mit vielen wirklich professionellen Funktionen und bietet zudem die Möglichkeit das Programm mit Plug-ins fremder Hersteller individuell zu erweitern.

Alternative: Video deluxe 16 Plus ( www.magix.net ) bietet mehr Videospuren, Multicam-Editing und eine Vielzahl von Spezialeffekten.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 1,0
Installation/De-Installation (5%): Note 4,0
Systemanforderungen (5%): Note 4,0

GESAMTNOTE: 1,7

Anbieter:

Pinnacle

Weblink:

www.pinnaclesys.de

Preis:

130 Euro

Betriebssysteme:

Windows XP, Vista, 7

Plattenplatz:

ca. 1,3 GB

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