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Power Director 8.0 Ultra

28.09.2009 | 13:58 Uhr |

Die Videoschnitt-Software Power Director 8 Ultra soll einfach zu bedienen sein, die Videoproduktion beschleunigen und Videoauflösungen in guter Qualität vergrößern können. Im Test wurden die Werbeversprechen bestätigt, größere Probleme gab es nicht.

Die Installation dauert – neben der eigentlichen Videoschnitt-Software landen auch Photo Now und Apples Quicktime auf der Platte. Zusammen mit dem Content Pack wird damit knapp 1 GB belegt. Nach Aktivierung durch Eingabe der Seriennummer startet Power Director 8 optisch fast unverändert zur Vorversion. Die Bedienerführung ist sparten-typisch aufgebaut, übersichtlich und modern. Noch immer startet Power Director standardmäßig im Funktionskreis „Bearbeiten“. Nach einem Klick auf „Aufzeichnen“ wurden DV- und DVD-Camcorder im Test an der Fire-Wire- respektive USB 2.0-Schnittstelle jeweils richtig erkannt. Power Director 8 unterstützt auch AVCHD-Camcorder, die Liste auf der Website des Herstellers ist allerdings kurz.

Für Videobearbeitung sind 16 Videospuren – davon neun für Bild-in-Bild – und vier Audio-Spuren vorhanden. Die Bearbeitung von HD-Material klappt nun schneller, da auf Wunsch bereits beim Import so genannte Proxy-Dateien in niedriger Auflösung erstellt werden. Vorschau und Bearbeitung sind dadurch auch auf langsameren PCs flüssig. Zudem nutzt Power Director die Rechenleistung aktueller Grafikkarten von NVIDIA und ATI zum schnelleren Enkodieren von H.264 und MPEG-2 (nur ATI). Auch die Arbeit mit der Timeline wurde verbessert, „Zoom-in Cut“ ermöglicht sehr präzises Trimmen, und beim Kopieren eines markierten Abschnitts werden alle Ebenen berücksichtigt.

Interessant sind die neuen Power Tools. Damit kann man einen Clip rückwärts laufen lassen, in der Geschwindigkeit verändern, ausschneiden ("Cropping") oder drehen. Dies klappte im Test aber nicht bei Bild-in-Bild-Spuren. Gut gelungen ist auch der neue „Partikelraum“, der die bisherigen Partikel-Filter in den Schatten stellt. Bei der Ausgabe der fertigen Filme erzeugt Power Director auf Wunsch Dateien aller gängigen Formate, spielt auf DV- und HDV-Camcorder zurück und lädt auf Youtube und Facebook bis 720 p. Alternativ brennt die Software das Material mit Menüs auf Blu-ray-Disks (BDMV) oder DVD. Beim Erstellen von DVD-Menüs kann man sich jetzt auch die Disk-Struktur anzeigen lassen.

Fazit: Power Director zeigt sich in Version 8 sehr professionell und stabil. Die Arbeit damit macht richtig Spaß.

Alternative: Video deluxe 15 Plus ( www.magix.de ) bietet noch mehr Videospuren und eine Vielzahl von Spezialeffekten.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 2,0
Installation/De-Installation (5%): Note 2,0
Systemanforderungen (5%): Note 3,0

GESAMTNOTE: 1,6

Anbieter:

Cyberlink

Weblink:

www.cyberlink.de

Preis:

90 Euro

Betriebssysteme:

Windows XP, Vista, 7

Plattenplatz:

ca. 960 MB

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