Die Software präsentiert sich als portable Video-Lösung, die unabhängig von installierten Codecs oder Playern auf jedem PC funktioniert. Im Test überzeugte die Software wegen ihrer langsamen Arbeitsweise nicht.
Das Tool installiert sich direkt auf ein USB-Medium – vorzugsweise einen USB-Stick. Angeschlossene USB-Festplatten wurden dagegen im Test ignoriert. Gut: Auf dem Gast-System wird meist nichts verändert, lediglich einmal wurden fehlende Systembibliotheken auf einen XP-Rechner kopiert. Einträge in der Systemregistrierung erfolgten nicht.
Das Startfenster präsentiert sich sehr übersichtlich: Die Buttons „Konverter“ und „Player“ stehen zur Verfügung. Im Modul „Konverter“. Das Umwandeln selbst verlief zäh. Beim Konvertieren von Video-Dateien konnte Video on the Stick nicht überzeugen. Auf einem XP-System war die Konvertierung von WMV in AVI angeblich sekundenschnell erledigt, die erzeugten Dateien waren jedoch durchweg 0 Byte groß.
Unter Vista klappte die Konvertierung, aber nur quälend langsam: Für ein 145-MB-WMV-Video benötigte die Software rund 60 Minuten. Von WMV zu MP4 war die Wandlung mit gut 30 Minuten für 145 MB Ausgangsmaterial dagegen richtig flott. Eine verringerte Ausgabe-Qualität verkürzte die Konvertierung kaum. Der integrierte Player spielte im Test alle Formate klaglos ab, die Bedienung ist allerdings nicht besonders komfortabel.
Fazit: Video on the Stick HD ist eigentlich eine schlanke, praktische Software. Doch der Konverter arbeitet zu langsam und dem Player fehlt es an Komfort – es gibt nicht einmal schnellen Vor-/Rücklauf.
BEWERTUNG
Leistung (50%): Note 4,5
Bedienung (35%): Note 2,5
Dokumentation (5%): Note 1,5
Installation/De-Installation (5%): Note 1,0
Systemanforderungen (5%): Note 1,0
GESAMTNOTE: 3,3
| Anbieter: |
Franzis |
| Weblink: |
www.franzis.de |
| Preis: |
40 Euro |
| Betriebssysteme: |
Windows XP, Vista |
| Plattenplatz: |
ca. 40 MB |