Verschlüsselung
Private Data Safe
hergestellt. Leider sieht die Realität anders aus.
Soft Xpansion stellt mit Private Data Safe ein Programm vor, das all das können soll. Die Betonung liegt in diesem Fall auf „soll“, denn im Test gab sich die Software widerspenstig.
PDS klinkt sich ins Kontextmenü der rechten Maustaste ein. Dateien sollen so auf Knopfdruck verschlüsselt und mit einem Passwort geschützt werden können. Dies funktioniert allerdings nur, wenn der Benutzer die Dateiendungen selbstständig ergänzt, also *.pds für eine verschlüsselte Datei und *.exe für ein selbstextra-
hierendes Archiv. Nur in diesem Fall ruft ein Öffnen der verschlüsselten Datei auch PDS auf den Plan, um das Passwort abzufragen. Fehlt die PDS-Dateiendung, reagiert auch das Programm nicht.
enden Häkchen nur mit der Maus möglich, nicht mit der Leertaste der Tastatur.
PDS bringt noch einen so genannten Datentresor mit, in dem Passwörter verschlüsselt gesammelt werden können. Diese auf den ersten Blick überflüssig erscheinende Einrichtung bekommt ihre Berechtigung, je länger man mit PDS arbeitet – da jede Verschlüsselungsaktion einzeln mit einem Kennwort belegt werden muss, häufen sich innerhalb kurzer Zeit die schützenswerten Zeichenketten.
lich mit dem Kennwortschutz zu arbeiten und auf die Verschlüsselung zu verzichten. Eine Trennung zwischen privatem und öffentlichem Schlüssel ist ebenfalls nicht vorgesehen, ebensowenig wie eine Verifikation der Schlüssel. Der Hersteller ruft offenbar nicht umsonst auf seiner Website die Anwender zum Test des Program-
mes auf und lockt damit, dass jeder, der zwei Bugs findet, die Software und alle Updates gratis erhält.
Leistung (50%): Note 5,0
Bedienung (35%): Note 4,5
Dokumentation (5%): Note 2,0
Installation/De-Installation (5%): Note 2,0
Systemanforderungen (5%): Note 2,0
| Anbieter: | Soft Xpansion |
|---|---|
| Weblink: | www.soft-xpansion.com.com |
| Preis: | 29,95 Euro |
| Betriebssysteme: | Windows 2000, XP, Vista |
| Plattenplatz: | ca. 20 MB |





