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Vergleichstet: Thermosublimationsdrucker

14.09.2005 | 12:49 Uhr |

Wer einen Thermosublimationsdrucker besitzt, kann auf PC und Fotolabor getrost verzichten. Digital.World hat drei Geräte für Sie getestet und verrät Ihnen die Vor- und Nachteile der Technik.

Sony DPP-FP50

Note 2,0 (gut)
Preis ca. 170 Euro
Plus Speicherkarten-Slot, TV-Anschluss
Minus Pictbridge-Anschluss schlecht platziert

KONKURRENZ FÜRS FOTOLABOR : Thermosublimationsdrucker finden hauptsächlich im klassischen Fotodruck im Format 10 x 15 Zentimeter Anwendung. Für die kompakten Spezialisten benötigen Sie weder einen Rechner noch PC-Kenntnisse, die Geräte sind einfach zu bedienen, und die Fotos stehen Ihnen in wenigen Sekunden mit einer wischfesten Beschichtung zur Verfügung. Der Preis pro Foto liegt noch höher als in einem konventionellen Fotolabor. Wenn Sie jedoch Versandkosten und Wartezeit hinzurechnen, können Sie bei kleinen Serien mit einem kompakten Drucker sogar Geld sparen.

THERMO ODER TINTE : Die Thermosublimationsdrucker in unserem Test zeigen bei feinen Linien leichte Stufen, die bei Referenzbildern von Tintenstrahldruckern wie Epsons R800 oder Canons IP6000D nicht so deutlich zu erkennen sind. Dennoch erreichen die kleinen Spezialisten gute Ergebnisse und unterscheiden sich in der eigenen Klasse nur gering. Kaufentscheidend sind Faktoren wie Karten-Slot, Schnittstellen, Fernbedienung, Akkubetrieb sowie die Druckkosten.

DER MEDIENPROFI : Sonys Fotospezialist DPP-FP50 verfügt über Karten-Slots für den hauseigenen Memory Stick sowie CF- und SD-Karten. So können Sie mit dem Printer auch Bilder von Digitalkameras ausdrucken, die den Pictbridge-Standard noch nicht unterstützen. Dank Gummifüßen findet der Drucker auch auf glattem Untergrund stets sicheren Halt. Bei den Druckkosten liegt der DPP-FP50 mit 50 Cent pro Foto (10 x 15 Zentimeter) im Mittelfeld.

SCHNELLE ERGEBNISSE : Nutzt man die an der abgeschrägten Gerätefront ungünstig plazierte Pictbridge-Schnittstelle, so braucht der Sony DPP-FP50 knapp 70 Sekunden für einen Ausdruck. Exakt die gleiche Zeit benötigt das Gerät, wenn ein Druckauftrag von einem PC über den USB-Port kommt. Bei der Bildbearbeitung ist der DPP-FP50 Spitze: Wenn Sie möchten, können Sie den Drucker per Cinch-Kabel an einen Fernseher anschließen und per Fernbedienung Bilder drehen, Ausschnitte wählen oder rote Augen entfernen. Anschließend lassen sich die Bilder schnell auf hochwertigem Papier ausdrucken.

FAZIT : Sony präsentiert mit dem DPP-FP50 einen soliden Fotodrucker, der einfach zu bedienen ist. Er bietet viel Komfort und ist dank USB 2.0, Pictbridge und separaten Karten-Slots zu vielen Digicams kompatibel. Besonders die gute Menüführung am externen Monitor und die Bildbearbeitungsfunktionen überzeugen uns. Der Drucker eignet sich für Fotografen, die keinen PC haben und sich den Weg zum Fotolabor sparen möchten.

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